SEO vs. SEA – Was ist besser? Alles was Sie wissen müssen!

AllgemeinGoogle Ads 02. Juni 2024

SEO vs. SEA - Was ist besser? Alles was Sie wissen müssen!

SEO oder SEA? Was ist der Unterschied? Und was eignet sich besser, um eine Spitzenposition in den Suchergebnissen zu erreichen? Mit SEO und SEA machen Sie Ihre Angebote in den Suchmaschinen sichtbar. Je besser Ihre Position ist, desto mehr Kunden klicken sich auf Ihre Webseite.
Im Artikel finden Sie alle Informationen, die Sie zu SEO und SEA brauchen.

Was ist SEO?

SEO – Search Engine Optimization – ist die Optimierung von Webseiten und Texten für Suchmaschinen, wie Google oder BIng. Ziel ist es, Ihre Webseite ohne Kosten (organisch) in den Suchergebnissen ganz nach vorne zu bringen. Denn ein besseres Ranking bringt mehr Besucher auf Ihre Seite und somit auch zu Ihrem Angebot.
Die SEO-Strategien sind langfristig angelegt. Bis man erste Ergebnisse der SEO-Maßnahmen sehen kann, vergehen schon mal drei bis sechs Monate. Doch eine gute Position in den Suchergebnissen kann über mehrere Jahre Reichweite und dadurch Kunden bringen.
SEO wird zur Neukundengewinnung, Steigerung der Markenbekanntheit und zur Marktanalyse eingesetzt. Die SEO-Strategien und Webseiten-Inhalte müssen immer wieder angepasst und optimiert werden.
SEO erfordert viel Erfahrung und Wissen. Immer wieder gibt es neue Trends, die Sie kennen müssen. Auch Suchmaschinen verändern von Zeit zu Zeit ihren Algorhithmus. Dies gilt es immer im Auge zu behalten.

Was ist SEA?

SEA bedeutet Search Engine Advertising – also Werbung in Suchmaschinen. Nutzer werden über bezahlte Anzeigen auf Ihr Angebot gelenkt. Die Bezahlung erfolgt pro Klick auf ausgewählte Keywords. Durch exakte Festlegung und Eingrenzung der Merkmale Ihrer Zielgruppe, lassen sich recht schnell erste messbare Ergebnisse mit SEA erzielen.
SEA ist optimal für Anbieter von regionalen Angeboten und Produkten geeignet. Das Budget für die Google Ads Kampagnen lässt sich so klein halten.
SEA bringt also schnelle Erfolge und verfolgt die gleichen Ziele wie SEO. Es soll Traffic auf Ihre Webseite generieren und natürlich Kundschaft bringen. Ihre Marke soll bekannter werden, der Umsatz gesteigert werden.

Wie funktioniert die Suchmaschinenoptimierung?

Zunächst wird zwischen On-Page-SEO und Off-Page-SEO unterschieden. Wobei On-Page-Optimierung alle technischen, inhaltlichen und strukturellen Anpassungen Ihrer Seite umfasst. Off-Page-Optimierung meint Links, die von anderen Seiten auf Ihre Webseite führen. Diese werden Backlinks genannt.
Was sind nun konkrete Maßnahmen, um Ihren Content ganz nach vorne zu bringen?

Ihre Webseite muss schnell laden

Wenn eine Seite lange braucht, um zu laden, verschlechtert das die Ranking-Position. Die Hauptgründe für lange Ladezeiten sind oftmals zu große Bilder oder Animationen. Es gibt Möglichkeiten, die Ladezeit zu verbessern, indem Sie zum Beispiel das Laden nicht sichtbarer Bilder aufschieben.
Mithilfe von Tools können Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website messen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Die Seite muss responsive sein

Responsive heißt, dass die Webseite für mobile Geräte optimiert ist. Egal, welches Gerät Sie nutzen – die Webseite passt sich in Bildschirmauflösung und Eingabemöglichkeiten Ihres Tablets oder Smartphones an. Ist Ihre Website nicht responsive, wirkt sich das nicht gut auf Ihr Ranking aus.

Doppelte Inhalte sind zu vermeiden

Duplicate Content, wie das in der Fachsprache heißt, bedeutet, dass ähnlicher oder identischer Inhalt über verschiedene URLs zu finden ist. Das kann passieren, wenn eine alte Seite durch eine neue ersetzt wird. Oder, wenn Beschreibungen eines Produkts sich sehr ähneln. Die Suchmaschine weiß dann nicht, welcher Content am relevantesten ist. Das kann sich negativ auf das Ranking in den Suchergebnissen auswirken.

Die Webseite muss gut strukturiert sein

Es muss auf einen Blick erkennbar sein, was das Thema der Webseite ist. Der Nutzer soll mit wenigen Klicks seine gesuchten Inhalte erreichen können. Dafür muss die Struktur übersichtlich sein und eine ordentliche interne Verlinkung existieren. Als grober Anhaltspunkt gilt: Alle Inhalte sollen möglichst in 3 bis maximal 4 Klicks gefunden werden.

Nutzen Sie die richtigen Keywords

Keywords bilden die Grundlage einer effektiven SEO-Strategie. Dafür müssen Sie sich einen Überblick über Suchanfragen Ihrer Zielgruppe verschaffen. SEO-Tools helfen Ihnen dabei, die häufigsten Keywords zu finden und in den Text einzubauen.
Wichtig ist es, den sogenannten User Intent festzustellen. Das heißt, den Grund für die Suchanfrage aus der Sicht des Nutzers. Das richtige Keyword trägt entscheidend dazu bei, ob der geplante Inhalt ranken wird oder nicht. Allerdings sollte man sich nicht dazu verleiten lassen und sämtliche Keywords aneinanderreihen. Der Text muss für den Nutzer gut lesbar sein und einen Mehrwert bieten.

Benutzen Sie SEO Meta-Tags

Wichtig für Ihre SEO-Strategie sind folgende Aspekte:

* Title Tag: Das ist die Überschrift, die in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das Haupt-Keyword muss enthalten sein und möglichst weit vorne stehen. Der Titel muss das Thema des Inhalts gut beschreiben.

* Meta-Description: Hier handelt es sich um eine kurze Beschreibung des Inhalts, zum Beispiel eines Artikels. Die Meta-Description enthält auch eine Aufforderung zum Handeln – „Call-to-action“ genannt. Die Nutzer wissen dadurch, was sie erwartet und entscheiden, ob das für sie relevant ist.

* Überschrift: Überschriften geben einem Text oder einer Webseite Struktur. Die Hauptüberschrift enthält das wichtigste Keyword. Alle anderen Überschriften sind untergeordnet und erleichtern den Nutzern das Textverständnis.

* Featured Snippets Optimierung: Hier sind die von Suchmaschinen zusammengestellten Ausschnitte (Snippets) einer Seite gemeint. Diese werden meist ganz oben auf der Suchergebnisseite angezeigt – über allen anderen Suchergebnissen. Diese Snippets müssen eine sehr gute Textstruktur aufweisen und im HTML-Format geschrieben sein.

* Crawlability: Ein Webcrawler ist ein Computerprogramm, das das Internet nach neuen Inhalten absucht. Diese werden dann indexiert. „Crawlen“ funktioniert über alle Links auf Ihrer Webseite. Das Programm folgt einem Link nach dem anderen, um neue Inhalte zu finden. Ist die interne Verlinkung auf einer Webseite gut gemacht, fördert das die Crawlability. Das garantiert, dass neue Seiten sowohl von der Suchmaschine als auch von den Nutzern gefunden werden können.

Wie funktioniert SEA?

Auch für SEA gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Werbung den richtigen Nutzern angezeigt werden.
* Targeting: Hier wird die Zielgruppe bestimmt, der die Werbeanzeige präsentiert werden soll. Auch hier sind Keywords wichtig, aber auch andere Faktoren, wie Sprache, Standort und Interessen, grenzen die Target-Gruppe ein. Es lohnt sich, alle Merkmale der gewünschten Kundschaft zu kennen, um die richtigen Leute zu finden. Dadurch lässt sich auch Geld sparen.

* Landingpages: Dies sind die Seiten, auf denen der Kunde landet, wenn die Anzeige geklickt wird. Sie sind nur dafür da, um das Angebot näher zu beschreiben. Landingpages sollten dieselbe Domain haben wie die Hauptseite.

* Gebote: Hier geben Sie an, wieviel Sie bereit sind, für eine Anzeige zu bezahlen. Sie geben praktisch ein Gebot ab.

* Reichweite: Je öfter Ihre Anzeige in den Suchergebnissen angezeigt wird, desto höher ist die Reichweite.

* Qualität: Die Qualität einer Anzeige entscheidet auch über die Reihenfolge, in der sie in den Suchergebnissen angezeigt werden. Die Qualität hängt auch wieder von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind hier wieder die Keywords, aber auch eine gute Qualität der Zielseite ist förderlich.

* Kampagne: Für eine SEA-Kampagne muss festgelegt werden, was damit erreicht werden soll. Sei es die Bekanntheit der Marke zu steigern, mehr Umsatz zu machen oder Leadgenerierung.

* Klickraten: Die Klickrate gibt an, wie viele Klicks eine Anzeige erhalten hat. Je höher diese Rate ist, desto erfolgreicher ist die Kampagne. Die Klickrate wirkt sich positiv auf die Qualität der Anzeige aus und diese wiederum auf Ihre Position in den Suchergebnissen.

* Cost per Click: Für jeden Klick, den potentielle Kunden auf Ihre Anzeige machen, zahlen Sie Geld.

Was sind Vor- und Nachteile von SEA und SEO?

SEA bringt kurzfristig schnelle Erfolge. Die Zielgruppe kann sehr genau ausgewählt und bedient werden. Die Kosten lassen sich mit festgelegten Tagesbudgets kontrollieren. Alle Maßnahmen sind gut messbar und können immer wieder angepasst werden. SEA eignet sich besonders gut für regionale Anzeigen. So lassen sich auch die Kosten für die Anzeigen geringhalten.
Ein Nachteil von SEA ist der versiegende Besucherstrom, wenn Sie aufhören, zu zahlen. Das heißt, SEA funktioniert nur, wenn die Anzeigen aktiv sind. Ein weiterer Nachteil kann sein, dass die Kosten für die SEA-Kampagnen schnell sehr hoch werden können.
SEO hingegen kann Ihnen langfristig Kunden bringen, wenn Sie es einmal an die Spitze der Suchergebnisse geschafft haben. Die SEO-Strategien bringen neue Kunden zu Ihrem Angebot, ohne dafür Geld zu investieren. Ihre Marke gewinnt an Bekanntheit.
Den Erfolg von SEO sieht man erst nach ein paar Monaten, was hier durchaus als Nachteil gesehen werden kann. Auch eine Änderung der SEO-Strategie wird erst später sichtbar.
Die Inhalte müssen immer wieder optimiert werden, da die Suchmaschinen auch gewissen Änderungen unterliegen.

Was ist besser: SEO oder SEA?

Die Antwort ist in diesem Fall, dass wohl eine Kombination aus SEO und SEA am effektivsten ist. SEA kann Ihnen besonders am Anfang zu Bekanntheit verhelfen. Hier können Anzeigen für Ihre Produkte oder Dienstleistungen gezielt für Ihre Wunschkunden eingesetzt werden. Wenn Sie ein Geschäft haben, können Sie SEA speziell für Ihre Region anwenden.
Ihre SEO-Strategie profitiert von den Zahlen, die Sie aus Ihren SEA-Kampagnen gewinnen. Änderungen in Ihrer SEA-Kampagne wirken sich meistens sofort aus. Wenn Sie zum Beispiel saisonal Produkte verkaufen, können Sie die Anzeigen danach wieder deaktivieren. Die Kosten für SEA sollten aber immer im Auge behalten werden. Und Sie sollten immer prüfen, ob sich die Ausgaben lohnen – Ihnen also genug Geld einbringt.
SEO alleine bringt noch keine Erfolgsgarantie. Da die SEO-Ergebnisse oft Monate oder Jahre auf sich warten lassen, ist es eher auf lange Sicht ausgelegt und erfordert Geduld. Wenn sich dann die ersten Erfolge einstellen, kann das Budget für die SEA-Anzeigen verkleinert werden.
SEO-Strategien erfordern viel Erfahrung und Wissen. Sie müssen immer auf dem Laufenden bleiben und sich neue SEO-Trends anschauen. Wenn Sie dafür einen SEO-Profi einstellen, verursacht das dann auch Kosten. Dies kann sich aber durchaus für Sie lohnen. Ansonsten gibt es zahlreiche SEO-Tools, die Ihnen die Arbeit erleichtern.
Wichtig ist immer, dass die Leute auch nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen. Ansonsten lohnen sich weder SEO noch SEA-Strategien.

Fazit

Die wichtigste Zutat für SEO und SEA sind die richtigen Keywords – ob nun bezahlt oder unbezahlt. Wenn Sie kein Geld ausgeben wollen, dann ist SEO das Richtige für SIe. Suchen Sie den schnellen Erfolg, können Sie mit SEA kurzfristig schon Erfolge erzielen. Eine Kombination aus beiden Methoden ist am effektivsten, wenn Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung auf der ersten Seite der Suchergebnisse sehen wollen. Es bleibt natürlich Ihnen überlassen, ob Sie SEO oder SEA für wirkungsvoller halten.