Google Ads / AdWords Experte von A-Z!
Wer bei Google nach einem Elektriker sucht, benötigt häufig keinen allgemeinen Ratgeber über Elektrotechnik, sondern einen konkreten Fachbetrieb. Eine Steckdose soll verlegt werden, die Hauselektrik muss erneuert werden, eine Wallbox soll installiert werden, ein Stromproblem ist aufgetreten oder ein Elektriker in unmittelbarer Nähe wird benötigt. Genau diese Verbindung aus regionaler Nachfrage, konkretem Leistungsbedarf und häufig zeitnaher Auftragsabsicht macht Google Ads für Elektriker interessant.
Die bereitgestellten Keyword-Daten zeigen die Größe dieses Suchmarktes. „Elektriker“ erreicht ein letztes bekanntes monatliches Suchvolumen von rund 55.200 bei einem geschätzten CPC von 3,66 US-Dollar. „Elektriker in meiner Nähe“ kommt auf rund 20.900 Suchanfragen, „Elektriker in der Nähe“ auf etwa 19.400. Besonders auffällig ist beim ersten Begriff das im Export ausgewiesene Interessenwachstum von 69 %. Der Standort des Suchenden ist damit kein Nebenthema, sondern ein zentraler Bestandteil des Marktes.
Gleichzeitig existieren vollkommen unterschiedliche wirtschaftliche Suchintentionen. „Elektriker Notdienst“ erreicht rund 2.700 Suchanfragen bei einem geschätzten CPC von 4,92 US-Dollar. „Elektroinstallation“ liegt bei rund 6.400 Suchanfragen. Im Kostenmarkt wiederum suchen Eigentümer beispielsweise nach den Kosten für eine neue Hauselektrik, einen Sicherungskasten oder eine Elektroinstallation im Einfamilienhaus. Und zusätzliche Geschäftsfelder wie Wallboxen und Photovoltaik erzeugen nochmals eigene Suchmärkte.
Eine leistungsfähige Kampagne sollte diese Menschen nicht gemeinsam behandeln. Der Notfallkunde, der Eigentümer einer Altbauimmobilie und der Interessent für eine Wallbox benötigen unterschiedliche Anzeigen, Landingpages und Conversion-Ziele.
Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 648 unterschiedlichen Keywordformulierungen aus drei bereitgestellten KWFinder-Datensätzen. Analysiert wurden 331 Keywords zum allgemeinen Markt „Elektriker“, 283 Keywords zum Kosten- und Investitionsmarkt sowie 55 lokale Suchbegriffe am Beispiel Hannover. Die drei Dateien enthalten insgesamt 669 Keywordzeilen; 21 identische Formulierungen zwischen Haupt- und Kostendatensatz wurden bei der Ermittlung der unterschiedlichen Keywords bereinigt. Suchvolumen, CPC, PPC, Keyword Difficulty und Trendwerte aus Keyword-Tools sind Schätzwerte und können von tatsächlichen Google-Ads-Daten abweichen. Semantisch ähnliche Varianten werden deshalb nicht ungeprüft addiert. Die zugrunde gelegte AdPoint-Methodik verlangt ausdrücklich, alle bereitgestellten Datensätze getrennt und gemeinsam zu analysieren und fehlende Kennzahlen nicht zu erfinden.Stand der Keyword-Daten: August 2026; die monatlichen Suchhistorien reichen bis Juni 2026.
Der deutsche Elektrohandwerksmarkt: fast 45.000 Elektrotechnikbetriebe
Nach den im Mai 2026 veröffentlichten vorläufigen Branchenkennzahlen des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke gab es 2025 insgesamt 49.113 Betriebe in den E-Handwerken. Allein auf den Bereich Elektrotechnik entfielen 44.975 Unternehmen. Die E-Handwerke erwirtschafteten 2025 einen Umsatz von rund 88,2 Milliarden Euro und beschäftigten 451.050 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Der Umsatz lag damit leicht unter dem Vorjahreswert.
Der Markt befindet sich zugleich in einer konjunkturell anspruchsvolleren Phase. Die ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2026 weist einen Geschäftsklimaindex von 65,6 Punkten aus, nach 68,8 Punkten im Herbst 2025. Neubau, Sanierung und erneuerbare Energien verloren nach Angaben der befragten Betriebe zuletzt Umsatzanteile. Gerade in einem solchen Marktumfeld wird die gezielte Auswahl profitabler Aufträge wichtiger als bloße Reichweite.
| Marktindikator | Aktueller Wert | Bedeutung für Google Ads |
| E-Handwerksbetriebe 2025 | 49.113 | großer, stark fragmentierter Wettbewerbsmarkt |
| Betriebe im Bereich Elektrotechnik | 44.975 | Kernmarkt für klassische Elektrikerleistungen |
| Umsatz der E-Handwerke 2025 | ca. 88,2 Mrd. € | wirtschaftlich bedeutender Gesamtmarkt |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte | 451.050 | hohe personelle Bedeutung der Branche |
| Offene Stellen in den E-Handwerken Anfang 2026 | ca. 65.000 | Kapazität und Fachkräfte bleiben Wachstumsfaktoren |
| Geschäftsklimaindex Frühjahr 2026 | 65,6 Punkte | Betriebe müssen Nachfrage gezielter steuern |
| Installierte Solarleistung Ende 2025 | ca. 117 GW | PV bleibt relevantes Geschäftsfeld |
| Solarzubau 2025 | ca. 16,4 GW | anhaltender Installationsmarkt |
| Öffentliche Normalladepunkte Juli 2026 | 155.264 | wachsender Elektromobilitätsmarkt |
| Öffentliche Schnellladepunkte Juli 2026 | 54.341 | zusätzliche elektrotechnische Infrastruktur |
Quelle: ZVEH und Bundesnetzagentur, Veröffentlichungen 2026.
Die Zahlen zeigen zugleich eine wichtige Grenze jeder Google-Ads-Strategie. Ein Elektrobetrieb mit vollständig ausgelasteten Monteuren benötigt nicht zwangsläufig mehr allgemeine Kleinaufträge. Er kann Google Ads stattdessen gezielt für größere Elektroinstallationen, Sanierungen, Wallboxen, Photovoltaik oder andere strategisch gewünschte Leistungen einsetzen.
Google Ads wird dadurch nicht nur zu einem Werkzeug für mehr Nachfrage, sondern für eine wirtschaftlich sinnvollere Auftragsstruktur.
„Elektriker“ ist ein großer Suchmarkt – aber die Nähe-Suche ist besonders wertvoll
Der Hauptdatensatz macht die enorme Bedeutung lokaler Suchintention sichtbar. Der allgemeine Begriff „Elektriker“ führt die Analyse zwar mit rund 55.200 Suchanfragen an, doch direkt dahinter folgen verschiedene Standort- und Nähevarianten.
| Keyword | Suchvolumen* | CPC in USD | PPC | Keyword Difficulty | Entwicklung |
| Elektriker | 55.200 | 3,66 | 16 | 23 | −11 % |
| Elektriker in meiner Nähe | 20.900 | 2,53 | 27 | 26 | +69 % |
| Elektriker in der Nähe | 19.400 | 2,76 | 68 | 26 | −7 % |
| Elektroinstallation | 6.400 | 3,32 | 25 | 26 | −24 % |
| Elektroinstallateur | 3.300 | 3,23 | 35 | 15 | −13 % |
| Elektriker Notdienst | 2.700 | 4,92 | 67 | 10 | 0 % |
| Elektrofirmen in der Nähe | 2.000 | 2,53 | 68 | 30 | +22 % |
| Elektro Firma | 1.400 | 3,74 | 42 | 48 | −19 % |
| Elektro Notdienst | 1.100 | 5,09 | 65 | 13 | −6 % |
| Elektrofirma | 1.100 | 3,60 | 39 | 28 | 0 % |
| Elektroinstallateur in der Nähe | 800 | 2,51 | 71 | 35 | −6 % |
| Elektriker gesucht | 670 | 5,94 | 71 | 25 | +22 % |
* Letzter bekannter monatlicher Wert des bereitgestellten KWFinder-Exports. Ähnliche Varianten werden nicht zu einem vermeintlichen Gesamtvolumen addiert. CPC-Werte werden entsprechend der Quelldatei in US-Dollar angegeben. Quelle: Eigene AdPoint-Auswertung.
Die bereitgestellte SERP zu „Elektriker“ bestätigt, dass Google bereits beim generischen Hauptbegriff einen Map Pack einbindet. Gleichzeitig erscheinen Informationsseiten, Handwerkerplattformen und lokale Anbieter. Die Suchmaschine erkennt also eine Mischung aus Informations- und lokaler Anbieterintention.
Für eine Kampagne bedeutet das: Selbst ein allgemeines Keyword sollte geografisch sehr bewusst gesteuert werden. Ein Elektrofachbetrieb in Hannover benötigt normalerweise keine Klicks von Nutzern in Hamburg oder München, sofern dort keine Leistungen erbracht werden.
Noch klarer ist die Situation bei „Elektriker in meiner Nähe“. Hier sagt der Nutzer Google bereits, dass Entfernung Bestandteil seiner Anbieterentscheidung ist.
Notdienst ist ein eigener Markt mit anderer Kundenpsychologie
Beim Elektriker-Notdienst verändert sich die Situation grundlegend.
„Elektriker Notdienst“ erreicht rund 2.700 monatliche Suchanfragen bei einem CPC von 4,92 US-Dollar. „Elektro Notdienst“ liegt bei rund 1.100 und einem CPC von 5,09 US-Dollar. „Elektriker Notfall“ erreicht rund 420 Suchanfragen und 5,37 US-Dollar CPC.
Diese Nutzer vergleichen nicht unbedingt über mehrere Tage Angebote. Häufig besteht ein konkretes Problem, das schnell geklärt werden soll.
Eine Notdienstkampagne sollte deshalb andere Prioritäten besitzen:
Telefon statt langes Formular
Erreichbarkeit deutlich sichtbar
Servicegebiet klar definiert
Öffnungszeiten beziehungsweise tatsächliche Notdienstzeiten transparent
Problembeschreibung möglichst schnell erfassbar
keine Werbung außerhalb tatsächlich verfügbarer Zeiten
Wer keinen 24-Stunden-Notdienst anbietet, sollte auch nicht damit werben. Eine hohe Conversion-Rate nutzt nichts, wenn die eingehenden Anrufe nicht angenommen werden können.
Der Kosten-Datensatz zeigt zusätzlich rund 210 Suchanfragen für „Elektriker Notdienst Kosten“ bei einem CPC von 2,40 US-Dollar und einem Interessenwachstum von 42 %. Hier treffen Dringlichkeit und Preisunsicherheit aufeinander. Eine entsprechende Landingpage kann erklären, wie Anfahrt, Arbeitszeit, Zeitpunkt und Material den Preis beeinflussen, ohne einen nicht belastbaren Pauschalpreis zu versprechen.
Kosten-Keywords zeigen Projektgröße und Entscheidungsphase
„Elektriker Kosten“ selbst ist mit rund 320 monatlichen Suchanfragen kein riesiges Keyword. Der zweite Datensatz macht aber deutlich, dass sich der Kostenmarkt in zahlreiche konkrete Projekte auffächert.
| Kosten- und Projektkeyword | Suchvolumen* | CPC in USD | PPC | Keyword Difficulty | Entwicklung |
| Hauselektrik erneuern Kosten | 680 | 1,08 | 37 | 20 | −33 % |
| Sicherungskasten erneuern Kosten | 360 | 1,19 | 34 | 12 | −19 % |
| Elektriker Kosten | 320 | 1,21 | 43 | 15 | +8 % |
| Neue Hauselektrik Kosten | 320 | 1,26 | 29 | 20 | −53 % |
| Elektroinstallation Einfamilienhaus Kosten | 290 | 1,14 | 29 | 24 | −19 % |
| Elektroinstallation Haus Kosten | 250 | 0,92 | 28 | 19 | −53 % |
| Elektroinstallation Kosten | 220 | 0,87 | 26 | – | −50 % |
| Elektriker Notdienst Kosten | 210 | 2,40 | 57 | 10 | +42 % |
| Elektriker Kosten Sanierung | 130 | 1,27 | 41 | – | −23 % |
| Neubau Elektroinstallation Kosten | 120 | 0,83 | 18 | 16 | −52 % |
| Elektriker Lampen montieren Kosten | 100 | 1,26 | 64 | 19 | −25 % |
| Elektroinstallation Angebot | 70 | 2,00 | 31 | – | −43 % |
* Letzter bekannter monatlicher Wert. Mehrere Wortstellungsvarianten besitzen identische Toolwerte und werden nicht miteinander addiert. Quelle: Eigene AdPoint-Auswertung.
Das Interessante an dieser Tabelle ist nicht nur der CPC. Sie zeigt unterschiedliche Auftragsgrößen.
Eine Lampe montieren zu lassen ist wirtschaftlich etwas anderes als die vollständige Hauselektrik eines Einfamilienhauses zu erneuern. Trotzdem könnten beide Anfragen in einem gewöhnlichen Google-Ads-Konto als identische Conversion „Kontaktformular“ erscheinen.
Genau das sollte vermieden werden.
Ein Betrieb, der größere Sanierungsprojekte gewinnen möchte, kann Keywords zu Hauselektrik, Altbau, Sicherungskasten und kompletter Elektroinstallation anders bewerten als kleine Montagearbeiten.
Sanierung und komplette Hauselektrik können trotz niedrigerem CPC besonders interessant sein
„Hauselektrik erneuern Kosten“ besitzt mit 1,08 US-Dollar einen wesentlich niedrigeren geschätzten CPC als der Elektriker-Notdienst. Daraus darf jedoch nicht geschlossen werden, dass die Suchanfrage wirtschaftlich weniger wertvoll ist.
Eine umfassende Elektrosanierung kann zahlreiche Leistungen umfassen:
LeitungenStromkreiseSteckdosenSchalterUnterverteilungSicherungskastenFI-/RCD-SchutzNetzwerkverkabelungBeleuchtungZählerumfeldVorbereitung für Wärmepumpe, Photovoltaik oder Ladeinfrastruktur
Der konkrete Leistungsumfang hängt vom Gebäude ab. Für Google Ads ist deshalb nicht der billigste Klick entscheidend, sondern der erwartete Deckungsbeitrag des daraus entstehenden Projekts.
Eine Sanierungs-Landingpage sollte entsprechend andere Informationen abfragen als eine Notdienstseite: Gebäudetyp, Baujahr, Wohnfläche, bestehende Elektroanlage, Umfang der Renovierung, gewünschter Umsetzungszeitraum und Standort können bereits bei der ersten Qualifizierung hilfreich sein.
Elektroarbeiten sind kein beliebiger DIY-Markt
Bei Keyword-Recherchen rund um Elektrik tauchen zwangsläufig zahlreiche Heimwerker- und Informationssuchen auf. Für einen Elektrofachbetrieb müssen diese besonders sorgfältig bewertet werden.
§ 13 der Niederspannungsanschlussverordnung bestimmt für elektrische Anlagen hinter der Hausanschlusssicherung, dass Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung nach den geltenden Regeln erfolgen müssen; entsprechende Arbeiten dürfen – abgesehen von den dort geregelten Ausnahmen – nur vom Netzbetreiber oder einem in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenen Installationsunternehmen ausgeführt werden.
Für Google Ads bedeutet das nicht, dass jede DIY-Suche automatisch wertlos ist. Ein Nutzer kann zunächst recherchieren und anschließend erkennen, dass er einen Fachbetrieb benötigt. Wer jedoch ausschließlich nach Schaltplänen, Normen oder Selbstbauanleitungen sucht, besitzt eine andere wirtschaftliche Intention als jemand mit der Suchanfrage „Elektriker in meiner Nähe“.
DIN- und VDE-Suchen können enorme Streuverluste erzeugen
Der Hauptdatensatz enthält auffällig große Informationscluster zu technischen Normen.
„DIN 18015“ erreicht rund 2.100 Suchanfragen. „DIN VDE 0105-100“ liegt bei rund 1.400, „DIN VDE 0100-600“ bei etwa 1.200. Weitere Varianten erreichen jeweils mehrere hundert bis mehr als tausend Suchanfragen.
Für einen normalen B2C-Elektrobetrieb sind diese Begriffe häufig keine unmittelbaren Kundenkeywords. Die Nutzer können Auszubildende, Fachkräfte, Planer, Studierende oder Personen sein, die technische Anforderungen recherchieren.
Genau hier liegt eine typische Broad-Match-Falle: Thematisch passen „Elektroinstallation“ und „DIN VDE 0100-600“ hervorragend zusammen. Wirtschaftlich können sie völlig unterschiedliche Ziele haben.
Solche Suchbegriffe sollten daher entweder ausgeschlossen oder bewusst in einen Informationsfunnel integriert werden – aber nicht unkontrolliert aus demselben Budget wie lokale Auftragskeywords finanziert werden.
Wallbox-Installation: kleiner Suchmarkt mit klarer Fachbetriebsintention
Die Elektromobilität schafft für Elektrofachbetriebe ein eigenes Leistungssegment.
Im bereitgestellten Datensatz erreicht „Wallbox Installation Elektriker“ rund 260 Suchanfragen bei einem CPC von 1,92 US-Dollar. „Elektriker Wallbox in der Nähe“ liegt bei rund 170 Suchanfragen und weist ein Interessenwachstum von 172 % aus. „Elektriker Wallbox“ kommt auf rund 150 Suchanfragen und ein Wachstum von 50 %.
Der Gesamtmarkt für Ladeinfrastruktur wächst weiter. Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren zum 1. Juli 2026 deutschlandweit 155.264 öffentlich zugängliche Normalladepunkte und 54.341 Schnellladepunkte in Betrieb. Die gemeinsam bereitstellbare Ladeleistung betrug rund 9,04 Gigawatt.
Die öffentlichen Ladepunkte sind nicht identisch mit dem privaten Wallboxmarkt. Sie zeigen jedoch, dass Ladeinfrastruktur inzwischen ein relevantes eigenständiges Elektrotechnikfeld ist.
Eine gute Wallbox-Kampagne sollte nicht nur „Wallbox installieren“ versprechen. Sie sollte klären:
Ist ein geeigneter Stellplatz vorhanden?Wie sieht die bestehende Elektroinstallation aus?Ist eine Leitungsverlegung erforderlich?Welche Ladeleistung wird gewünscht?Besteht bereits eine Photovoltaikanlage?Soll Überschussladen ermöglicht werden?Ist Energiemanagement vorgesehen?
Damit wird aus einem einfachen Geräte-Keyword ein qualifiziertes Installationsprojekt.
Photovoltaik erweitert den Elektriker vom Installateur zum Energiesystem-Partner
Im Datensatz erreicht „Elektriker Photovoltaik“ rund 160 Suchanfragen bei einem CPC von 4,57 US-Dollar. „Solar Elektriker“ kommt auf rund 60. Das absolute Volumen ist deutlich kleiner als beim Hauptkeyword, die Leistung ist aber hoch spezialisiert.
Deutschland verfügte Ende 2025 nach Angaben der Bundesnetzagentur über rund 117 Gigawatt installierte Solarleistung. Allein 2025 kamen etwa 16,4 Gigawatt hinzu; knapp die Hälfte des Zubaus entfiel auf Gebäudesolaranlagen.
Der ZVEH berichtete bereits für die installierende Branche, dass viele E-Handwerksbetriebe in Photovoltaik, Speichern, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur tätig sind. Diese Geschäftsfelder verbinden klassische Elektroinstallation zunehmend mit Energiemanagement und Gebäudeautomation.
Für Google Ads entsteht daraus ein interessantes Cross-Selling-Modell:
Photovoltaik → Speicher → Wallbox → Energiemanagement → elektrische Gebäudetechnik
Ein Betrieb, der diese Leistungen tatsächlich anbietet, sollte einen Interessenten für eine Wallbox nicht zwingend wie einen isolierten 11-kW-Geräteauftrag betrachten. Das Gebäude kann ein wesentlich größeres Energieprojekt ermöglichen.
Hannover: lokale Suchanfragen sind klein genug für präzises Targeting
Der lokale Datensatz zeigt am Beispiel Hannover, wie stark die Nachfrage auf einzelne Städte und sogar Stadtteile heruntergebrochen werden kann.
„Elektriker Hannover“ erreicht rund 1.200 monatliche Suchanfragen und einen geschätzten CPC von 3,20 US-Dollar. Die bereitgestellte SERP zeigt ein Map Pack mit regionalen Elektrobetrieben, gefolgt von lokalen Firmen und Branchenverzeichnissen. Der Nutzer befindet sich damit deutlich näher an einer konkreten Anbieterwahl als bei einer allgemeinen technischen Recherche.
| Lokales Keyword | Suchvolumen* | CPC in USD | PPC | Keyword Difficulty |
| Elektriker Hannover | 1.200 | 3,20 | 58 | 15 |
| Elektrofirmen Hannover | 870 | 0,96 | 28 | – |
| Elektriker Ahlem | 150 | 3,89 | 64 | – |
| Elektro Hannover | 140 | 2,77 | 47 | – |
| Elektriker in Hannover | 40 | 3,72 | 60 | – |
| Elektriker Hannover Südstadt | 40 | 2,61 | 69 | – |
| Elektriker Hannover List | 40 | 2,44 | 84 | – |
| Elektriker Hannover Linden | 30 | 2,76 | 74 | – |
| Elektroinstallation Hannover | 30 | – | 52 | 11 |
| Elektriker Hannover Bothfeld | 20 | 2,51 | 72 | – |
| Elektriker Hannover Nordstadt | 20 | 2,86 | 71 | – |
| Elektriker Hannover Döhren | 10 | 2,78 | 77 | – |
* Letzter bekannter monatlicher Wert. „Hannover Elektriker“ weist im Tool dieselben 1.200 Suchanfragen wie „Elektriker Hannover“ auf und wird deshalb nicht hinzuaddiert. Quelle: Eigene AdPoint-Auswertung.
Stadtteilkeywords besitzen zwar geringes absolutes Suchvolumen, können aber eine extrem klare lokale Intention haben.
Eine Elektrofirma in Hannover-Südstadt kann für kleinere Arbeiten einen engeren Radius wirtschaftlich bevorzugen. Bei einer kompletten Altbausanierung, großen Photovoltaikanlage oder gewerblichen Elektroinstallation kann dagegen ein deutlich weiterer Anfahrtsradius sinnvoll sein.
Das geografische Targeting sollte deshalb nicht nur nach Unternehmensstandort, sondern auch nach Auftragswert gesteuert werden.
Daniel Schiemann
Advertising Manager
Tim Jerathe
Advertising Manager
Celina Krone
Advertising Manager
André Steiger
Advertising Manager
Sedanur Cabuk
Advertising Manager
Bjarne Rühling
Advertising Manager
Melanie Vahland
Advertising Manager
Natalie Pardela
Advertising Manager
Inha Panasenko
Advertising Manager
Sarah Meyer
Advertising Manager
Felix Wenzel
CEO
DU?
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Nicht jeder elektrische Auftrag rechtfertigt denselben Akquisitionspreis
Die wirtschaftliche Bandbreite ist im Elektrohandwerk außergewöhnlich groß.
Eine Lampe anschließen.Eine zusätzliche Steckdose installieren.Einen Sicherungskasten erneuern.Ein Einfamilienhaus komplett verkabeln.Eine Gewerbehalle elektrotechnisch ausstatten.Eine PV-Anlage anschließen.Mehrere Ladepunkte installieren.
Google Ads sollte diese Leistungen nicht unter einer gemeinsamen Conversion „Anfrage“ zusammenfassen, wenn anschließend nach Profitabilität optimiert werden soll.
Ein Betrieb kann beispielsweise intern mindestens drei Auftragsklassen definieren:
Kleinauftrag: kurze Arbeitsdauer, niedriger RechnungswertProjektauftrag: mehrere Stunden oder Tage, mittlerer WertGroßprojekt: Sanierung, Neubau, Gewerbe, Energie- oder Gebäudetechnik
Erst dann kann sichtbar werden, welche Kampagne nicht nur Leads, sondern wirtschaftlich gewünschte Aufträge erzeugt.
Sinnvolle Google-Ads-Kampagnenstruktur für Elektriker
Die Kontostruktur sollte den tatsächlichen Leistungen und Suchintentionen folgen.
| Kampagnensegment | Typische Keywords | Suchintention | Geeignete Zielseite |
| Elektriker allgemein | Elektriker, Elektrofirma | Anbieter suchen | Leistungsübersicht |
| Lokal | Elektriker Hannover, Elektriker in der Nähe | regionalen Betrieb auswählen | Standortseite |
| Notdienst | Elektriker Notdienst | akutes Problem | Notdienstseite mit Telefon |
| Elektroinstallation | Elektroinstallateur, Elektroinstallation | geplantes Projekt | Installationsseite |
| Sanierung | Hauselektrik erneuern | größere Modernisierung | Sanierungsseite |
| Kosten | Elektriker Kosten | Preis und Aufwand verstehen | Kostenseite |
| Sicherungskasten | Sicherungskasten erneuern | konkretes Teilprojekt | Leistungsseite |
| Wallbox | Wallbox Installation Elektriker | Ladepunkt installieren | Wallboxseite |
| Photovoltaik | Elektriker Photovoltaik | PV-Fachbetrieb suchen | PV-/Elektroseite |
| Gebäudeautomation | KNX Elektriker | spezialisierte Gebäudetechnik | KNX-/Smart-Building-Seite |
| Gewerbe | Elektrofirma Gewerbe | B2B-Projekt | Gewerbekundenseite |
| Kleinmontage | Lampenmontage, Steckdose | kleiner Auftrag | Service-/Montageseite |
Nicht jeder Betrieb sollte sämtliche Bereiche bewerben. Eine Firma, die keine Kleinaufträge mehr annehmen möchte, kann diese Nachfrage gezielt reduzieren. Ein auf Gebäudetechnik spezialisierter Betrieb kann stattdessen Sanierung, KNX, PV, Speicher und Ladeinfrastruktur priorisieren.
Negative Keywords müssen das Geschäftsmodell des Elektrobetriebs widerspiegeln
Die gelieferten Datensätze enthalten zahlreiche Begriffe, die für einen Kundenbetrieb nicht automatisch wertvoll sind.
| Suchintention | Beispiele | Mögliche Problematik |
| Ausbildung | Elektriker Ausbildung | Bewerber statt Kunde |
| Beruf & Gehalt | Elektriker Gehalt | kein Auftrag |
| Meisterschule | Elektromeister Kosten | Weiterbildung |
| Normen | DIN/VDE-Bezeichnungen | Fachinformation |
| DIY | selber anschließen, Schaltplan | kein unmittelbarer Fachauftrag |
| Ersatzteile | Sicherung, Kabel, Schalter kaufen | Produktkauf |
| Wettbewerber | konkrete Firmennamen | Navigationssuche |
| Jobs | Elektriker gesucht, Stellenangebote | mehrdeutige oder Recruiting-Intention |
| nicht angebotene Technik | PV, KNX, Wallbox etc. | fachlich unpassender Lead |
| falsche Region | außerhalb Servicegebiet | wirtschaftlich ungeeignet |
Gerade Begriffe wie „Elektriker gesucht“ sollten nicht blind als hochwertiger Kundenintent betrachtet werden. Die Formulierung kann sowohl einen Auftraggeber als auch einen Arbeitgeber beziehungsweise Recruiting-Kontext betreffen. Der reale Suchbegriffsbericht muss deshalb zeigen, welche Varianten tatsächlich zu Kundenanfragen führen.
Landingpages sollten schon vor dem Rückruf qualifizieren
Ein Elektroauftrag lässt sich häufig bereits mit wenigen Fragen sinnvoll vorsortieren.
Für eine allgemeine Anfrage können beispielsweise relevant sein:
- Postleitzahl
- Privat- oder Gewerbekunde
- Gebäudeart
- gewünschte Leistung
- Altbau oder Neubau
- bestehendes Problem
- gewünschter Ausführungszeitraum
- Fotos
- Telefonnummer
Bei einer Sanierung kommen Wohnfläche und Umfang des Projekts hinzu.
Bei einer Wallbox sind Stellplatz, Leitungssituation und vorhandene PV-Anlage interessant.
Beim Notdienst sollte das Formular dagegen möglichst kurz sein oder unmittelbar durch eine Telefonnummer ersetzt werden.
Die beste Conversion-Strecke ist deshalb nicht für jede Elektrikerleistung dieselbe.
Conversion-Tracking: Nicht der Lead, sondern der Auftrag entscheidet
Die wirtschaftlich relevante Kette lautet:
Suchanfrage → Klick → Kontakt → qualifizierter Auftrag → Termin → Angebot → Auftrag → Rechnung
Ohne Offline-Daten kennt Google häufig nur den ersten Kontakt.
Damit entsteht ein Problem: Eine Anfrage für eine einzelne Lampe und eine Anfrage für die vollständige Elektrik eines Einfamilienhauses sehen im Werbekonto identisch aus.
Sinnvolle Conversion-Stufen können deshalb sein:
- Anfrage eingegangen
- Leistung passt zum Betrieb
- Kunde im Einsatzgebiet
- Termin vereinbart
- Angebot erstellt
- Auftrag gewonnen
- Auftragsklasse oder Auftragswert übermittelt
Mit Offline-Conversion-Tracking kann Google langfristig stärker lernen, welche Suchanfragen zu den tatsächlich gewünschten Aufträgen führen.
Google-Ads-Economics: Ein teurer Notdienst-Klick ist nicht automatisch besser als ein günstiger Sanierungs-Klick
Die Keyword-Daten zeigen deutliche CPC-Unterschiede.
Der allgemeine „Elektriker“-Klick liegt bei geschätzten 3,66 US-Dollar. Der Notdienst liegt nahe fünf US-Dollar. Gleichzeitig kostet ein Klick für „Hauselektrik erneuern Kosten“ im Tool nur rund 1,08 US-Dollar.
Die korrekte Schlussfolgerung lautet nicht:
Notdienst ist wertvoller.
Die korrekte Frage lautet:
Welchen Deckungsbeitrag erzeugt der daraus gewonnene Auftrag?
Ein hypothetisches Beispiel:
Angenommen, eine Elektrosanierung erzeugt nach unmittelbar projektbezogenen Kosten einen Deckungsbeitrag von 6.000 Euro. Von zehn qualifizierten Vor-Ort-Terminen werden drei zu Aufträgen. Rechnerisch entsteht damit vor allgemeinen Betriebs-, Personal- und Marketingkosten ein erwarteter Deckungsbeitrag von 1.800 Euro pro qualifiziertem Termin.
Ein anderer Kampagnenbereich kann Leads erheblich günstiger erzeugen, aber überwiegend Kleinaufträge liefern.
Die Betrachtung des Cost-per-Lead allein würde dann in die falsche Richtung optimieren.
Das Beispiel stellt ausdrücklich keine Branchenbenchmark dar.
Kapazität sollte Teil der Kampagnensteuerung sein
Ein Elektrobetrieb mit mehreren Monaten Auftragsvorlauf hat ein anderes Marketingproblem als ein Betrieb mit freien Kapazitäten.
Der ZVEH meldet auch 2026 weiterhin einen erheblichen Fachkräftebedarf in den E-Handwerken, obwohl die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Rund 65.000 Stellen waren nach der Verbandserhebung offen.
Google Ads sollte deshalb zur betrieblichen Situation passen.
Sind die Monteure ausgelastet, können kleine Standardaufträge reduziert und strategisch interessante Projekte priorisiert werden.
Ist eine Abteilung für Wallboxen unterausgelastet, kann dieses Segment stärker beworben werden.
Hat der Betrieb freie Kapazitäten im Gewerbekundenbereich, kann geografisch oder keywordseitig erweitert werden.
So wird Performance Marketing Teil der Kapazitätsplanung.
AdPoint als Google Ads Agentur für Elektriker
Als spezialisierteGoogle Ads Agentur betrachtet AdPoint im Elektrohandwerk nicht nur Klickpreise und Formularzahlen, sondern die wirtschaftliche Qualität der daraus entstehenden Aufträge.
Dazu können unter anderem gehören:
- detaillierte Keyword- und Suchintentanalyse
- lokale Kampagnen
- Standort- und Radiussteuerung
- Elektroinstallationskampagnen
- Notdienstkampagnen
- Sanierungs- und Altbaukampagnen
- Wallbox- und Ladeinfrastrukturkampagnen
- Photovoltaik und Energiesysteme
- KNX und Gebäudetechnik
- Gewerbekundenkampagnen
- Negative Keywords
- Landingpage-Konzeption
- Call-Tracking
- Formulartracking
- Offline-Conversion-Import
- Auftragsklassifizierung
- Auswertung nach tatsächlichem Auftragswert
- laufende Suchbegriffs- und Budgetoptimierung
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Menschen mit irgendeinem Interesse an Elektrik zu erreichen.
Das Ziel ist, genau diejenigen Suchenden zu erreichen, deren Auftrag zum Leistungsportfolio, Einsatzgebiet, Auftragswert und zur aktuellen Kapazität des Elektrobetriebs passt.
Warum Branchenwissen bei Elektriker-Kampagnen entscheidend ist
„Elektriker“ beschreibt wirtschaftlich vollkommen unterschiedliche Dienstleistungen.
Ein Notdienst muss sofort erreichbar sein.
Eine Elektrosanierung benötigt Planung und einen Vor-Ort-Termin.
Eine Wallbox erfordert eine passende elektrische Infrastruktur.
Bei Photovoltaik treffen Stromerzeugung, Speicher und Energiemanagement aufeinander.
Ein Gewerbeprojekt besitzt andere Entscheidungswege als ein privater Kleinauftrag.
Gleichzeitig enthält der Suchmarkt große Informationscluster rund um Normen, Ausbildung und DIY-Themen, die zwar sprachlich perfekt zur Branche passen, aber nicht automatisch Umsatz erzeugen.
Eine gute Kampagne muss deshalb mehrere Fragen gleichzeitig beantworten:
Welches elektrische Problem liegt vor?
Wie dringend ist es?
Wie groß ist der potenzielle Auftrag?
Wo befindet sich der Kunde?
Bietet der Betrieb die Leistung überhaupt an?
Besteht aktuell Kapazität?
Welche Suchanfragen führen tatsächlich zu Aufträgen?
Erst durch diese Verbindung entsteht aus Google Ads ein Instrument zur planbaren Auftragsgewinnung.
Fazit: Google Ads für Elektriker auf Auftragswert statt auf Klickmenge optimieren
Der Suchmarkt für Elektriker ist groß und stark lokal geprägt. Besonders Nähe-Suchen zeigen, dass potenzielle Kunden Google unmittelbar einsetzen, um einen Fachbetrieb auszuwählen. Gleichzeitig entstehen eigenständige Märkte für Notdienst, Sanierung, Elektroinstallation, Wallbox, Photovoltaik und weitere Spezialleistungen.
Eine leistungsfähige Google-Ads-Strategie sollte diese Nachfrage nicht in einer einzigen Kampagne zusammenfassen. Sie trennt Leistungen nach Suchintention, Projektwert, Dringlichkeit und geografischer Reichweite und führt jeden Nutzer auf eine passende Zielseite.
AdPoint verbindet dabei Keyword-Daten mit Conversion- und Auftragsinformationen. Dadurch kann Google Ads von einem Kanal für allgemeine Elektriker-Leads zu einem steuerbaren Instrument werden, das gezielt die Aufträge gewinnt, die ein Elektrobetrieb wirtschaftlich tatsächlich haben möchte.
Ads Agentur Elektriker
Google Ads kann für Elektriker besonders interessant sein, weil viele Nutzer bereits mit einem konkreten Bedarf nach einem Fachbetrieb oder einer bestimmten Elektroarbeit suchen. Besonders lokale und leistungsbezogene Suchanfragen können eine hohe Auftragsnähe besitzen. Entscheidend ist, Kampagnen auf die tatsächlich gewünschten Leistungen auszurichten.
Neben „Elektriker“ sind Nähe- und Standortbegriffe wichtig. Hinzu kommen je nach Betrieb Elektroinstallation, Notdienst, Sanierung, Sicherungskasten, Wallbox, Photovoltaik, KNX und gewerbliche Elektroarbeiten. Das höchste Suchvolumen ist dabei nicht automatisch das wirtschaftlich beste Keyword.
Im bereitgestellten Datensatz liegt der geschätzte CPC für „Elektriker“ bei 3,66 US-Dollar, für „Elektriker Notdienst“ bei 4,92 US-Dollar und für „Elektriker in meiner Nähe“ bei 2,53 US-Dollar. Die Werte stammen aus einem Keyword-Tool und sind Schätzungen, keine garantierten zukünftigen Klickpreise.
Ja. Viele Elektroarbeiten erfordern einen Vor-Ort-Einsatz, sodass Entfernung unmittelbar die Wirtschaftlichkeit beeinflusst. Suchanfragen wie „Elektriker in meiner Nähe“ oder „Elektriker Hannover“ weisen deshalb eine besonders klare regionale Anbieterintention auf.
In der Regel ja. Notdienstkunden besitzen eine andere Dringlichkeit und benötigen vor allem schnelle Erreichbarkeit. Sanierungs- oder Installationskunden benötigen dagegen mehr Informationen, Projektqualifizierung und häufig einen Vor-Ort-Termin. Beide Suchintentionen sollten daher nicht identisch behandelt werden.
Kostenkeywords können wertvoll sein, besonders wenn sie mit einem konkreten Projekt wie „Hauselektrik erneuern Kosten“ oder „Sicherungskasten erneuern Kosten“ verbunden sind. Die Landingpage sollte erklären, welche Faktoren den Preis beeinflussen und anschließend eine konkrete Projektanfrage ermöglichen.
Das hängt vom Geschäftsmodell ab. Häufig kritisch sind Ausbildungs-, Job-, Gehalts-, Meisterschul- und reine Normensuchen sowie DIY-Anfragen, Produktkäufe und nicht angebotene Leistungen. Auch Begriffe wie „Elektriker gesucht“ sollten wegen ihrer möglichen Recruiting-Intention anhand der tatsächlichen Suchanfragen geprüft werden.
Für Betriebe, die diese Leistungen aktiv anbieten, kann eine Trennung sinnvoll sein. Die Nutzer suchen dort nicht nur einen allgemeinen Elektriker, sondern einen Betrieb mit spezifischer Kompetenz. Außerdem können Wallbox, PV, Speicher und Energiemanagement wirtschaftlich miteinander verbunden sein.
Neben Telefonanrufen und Formularen sollten nach Möglichkeit qualifizierte Anfragen, Termine, Angebote und tatsächlich gewonnene Aufträge erfasst werden. Eine zusätzliche Einteilung nach Kleinauftrag, Projekt und Großauftrag kann helfen, Google Ads nach wirtschaftlicher Qualität statt nur nach Leadmenge zu optimieren.
Sehr wichtig. Ein vollständig ausgelasteter Elektrobetrieb benötigt möglicherweise keine zusätzlichen Kleinaufträge, kann Google Ads aber gezielt für Sanierungen, Gewerbeprojekte oder Zukunftstechnologien einsetzen. Kampagnen sollten daher nicht nur Nachfrage erzeugen, sondern zur verfügbaren personellen Kapazität und gewünschten Auftragsstruktur passen.
Quellenhinweis: Keyword-, CPC-, PPC-, Keyword-Difficulty-, Trend-, Monats- und SERP-Daten: bereitgestellte KWFinder-Datensätze und SERP-Screenshots, eigene AdPoint-Auswertung, Stand August 2026. Ergänzende Branchen- und Marktdaten: Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, Bundesnetzagentur sowie Niederspannungsanschlussverordnung.
