Google Ads Agentur für Architekten

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AdPoint GmbH

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Google Ads / AdWords Experte von A-Z!

Google Ads für Architekten beginnt mit einem Problem, das sich bereits im wichtigsten Keyword zeigt: „Architekt“ ist zugleich Berufsbezeichnung, Informationsbegriff und Dienstleistersuche. Menschen suchen nach einem Planungsbüro für ihr Einfamilienhaus, informieren sich über den Beruf, recherchieren berühmte Architekten oder wollen wissen, was ein Architekt kostet. Für Google liegen diese Themen semantisch eng beieinander – für ein Architekturbüro besitzen sie völlig unterschiedliche wirtschaftliche Werte.

Die vorliegenden Daten verdeutlichen diese Spannbreite. „Architekt“ erreicht rund 27.400 monatliche Suchen, „Architekturbüro“ etwa 14.800 und „Architekt in meiner Nähe“ 11.000. Gleichzeitig finden sich im Keyworduniversum zahlreiche historische Persönlichkeiten, Architekturtheorie, Software, Studium sowie bekannte Büros. Erst weiter unten erscheinen konkrete Projektintentionen wie Hausbau, Altbausanierung, Bauantrag, Umbau oder Nutzungsänderung.

Für ein Architekturbüro besteht die Aufgabe deshalb nicht darin, möglichst viel „Architektur-Traffic“ einzukaufen. Die Kampagne muss erkennen, welcher Suchende tatsächlich ein Projekt besitzt, welche Planungsleistung benötigt wird, ob das Projekt zum Büro passt und welcher Honorarwert daraus entstehen kann.

Als spezialisierteGoogle Ads Agentur verbindet AdPoint deshalb Keywordanalyse, Projektsegmentierung, Standortsteuerung, Landingpages und Conversion Tracking. Ziel sind qualifizierte Bauherren und Projektauftraggeber – nicht möglichst viele Klicks auf das Wort Architektur.

Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 1.271 eindeutigen Keywordformulierungen aus drei KWFinder-Datensätzen mit insgesamt 1.290 Keywordzeilen zu „Architekt“, „Architekt Kosten“ und „Architekt Hannover“. 19 Überschneidungen wurden bei der Zahl der eindeutigen Formulierungen bereinigt. Ergänzt wurde die Analyse um aktuelle Daten der Bundesarchitektenkammer, des Statistischen Bundesamtes sowie die geltende HOAI. Stand: September 2026. Suchvolumen, CPC, PPC-Wettbewerb, Keyword Difficulty und Wachstumswerte aus Keyword-Tools sind Schätzwerte und können von tatsächlichen Google-Ads-Kontodaten abweichen.

Mehr als 114.000 eingetragene Hochbauarchitekten in Deutschland

Zum 1. Januar 2026 waren in den deutschen Architektenkammern 114.285 Hochbauarchitektinnen und Hochbauarchitekten eingetragen. Davon waren 42.155 freischaffend, 69.270 angestellt beziehungsweise beamtet und 2.860 gewerblich tätig. Über alle Fachrichtungen einschließlich Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung verzeichneten die 16 Länderarchitektenkammern insgesamt 142.347 Mitglieder. (Bundesarchitektenkammer e.V.)

Die Berufsbezeichnung ist geschützt. Als Architekt oder Architektin darf sich grundsätzlich nur bezeichnen, wer in die Architektenliste eines Bundeslandes eingetragen ist. Die Bundesarchitektenkammer beschreibt Architekten für ihre Auftraggeber unter anderem als beratend, planend, konstruktiv gestaltend und bei der Plandurchführung überwachend tätig. (Bundesarchitektenkammer e.V.)

Marktindikator Aktueller Wert Bedeutung für Google Ads
Eingetragene Hochbauarchitekten, 01.01.2026 114.285 großer professioneller Planungsmarkt
Davon freischaffend 42.155 besonders relevant für eigenständige Büros
Angestellt/beamtet 69.270 großer Teil des Berufsstands akquiriert nicht selbst
Gewerblich tätig 2.860 zusätzlicher Marktbereich
Genehmigte Wohnungen 2025 rund 238.500 wieder anziehender Frühindikator des Wohnungsbaus
Genehmigte neue Einfamilienhäuser 2025 44.500 relevantes privates Bauherrensegment
Fertiggestellte Wohnungen 2025 rund 206.600 niedrigster Stand seit 2012
Bauüberhang Ende 2025 rund 760.700 Wohnungen großer Bestand noch nicht fertiggestellter Projekte

Quelle: Bundesarchitektenkammer und Statistisches Bundesamt. Die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen stieg 2025 erstmals seit 2021 wieder und lag 10,8 Prozent über dem Vorjahr. (Destatis)

„Architekt“ erreicht 27.400 Suchen – ist aber überwiegend informational

Das Hauptkeyword „architekt“ erreicht laut bereitgestelltem KWFinder-Datensatz aktuell rund 27.400 monatliche Suchen. Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 27.500, der 6-Monats-Wert bei 25.300 und der 3-Monats-Durchschnitt bei 22.200.

Der CPC wird mit 4,02 US-Dollar angegeben, die Keyword Difficulty mit 43. Auffällig ist der vergleichsweise niedrige PPC-Wettbewerb von 9.

Der Grund wird in der SERP deutlich. KWFinder klassifiziert das Keyword als informational. Google zeigt zwar ein Map Pack, gleichzeitig aber Wikipedia, Berufsangebote, Studienportale und allgemeine Architekturmedien sowie „People Also Ask“.

Keyword Letzter Wert 12-Monats-Ø CPC in USD PPC KD Entwicklung
architekt 27.400 27.500 4,02 $ 9 43 −29 %
architektur 24.600 24.000 3,11 $ 9 39 −3 %
architekturbüro 14.800 14.400 2,88 $ 11 24 −18 %
architekt in meiner nähe 11.000 11.000 2,46 $ 27 19 +50 %
architekten in der nähe 5.600 5.400 2,32 $ 47 15 −29 %
bauplaner 1.600 1.500 3,32 $ 18 17 −56 %
architekturbüro in der nähe 1.400 1.300 2,10 $ 45 20 −34 %
hausbau architekt 780 780 2,31 $ 24 28 −37 %
generalplaner 580 570 6,58 $ 26 17 −24 %

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten, September 2026.

Schon diese Tabelle macht deutlich, weshalb Reichweite allein wenig aussagt. „Architekt“ ist größer, aber „Architekt in meiner Nähe“ liefert ein wesentlich stärkeres Signal dafür, dass ein konkreter Anbieter gesucht wird.

„Architekt in meiner Nähe“ ist eines der stärksten kommerziellen Signale

Mit 11.000 monatlichen Suchen gehört „architekt in meiner nähe“ zu den größten Begriffen des gesamten Datensatzes. KWFinder ordnet die Suchintention gleichzeitig als informational, navigational und commercial ein.

Besonders auffällig ist die Entwicklung: Der Toolwert für Interest Growth liegt bei +50 Prozent, während das allgemeine Keyword „Architekt“ bei minus 29 Prozent steht.

Solche Wachstumszahlen sollten nicht als exakte Marktprognose interpretiert werden. Sie zeigen aber einen wichtigen Unterschied im Suchverhalten: Statt abstrakt über Architektur zu recherchieren, sucht ein erheblicher Teil der Nutzer gezielt einen erreichbaren Planer.

Für regionale Architekturbüros kann diese Near-Me-Nachfrage wesentlich interessanter sein als ein deutschlandweites Gebot auf das allgemeine Berufskeyword.

Dabei muss die geografische Steuerung zum Projektwert passen. Ein privater Bauherr sucht möglicherweise regional. Für größere gewerbliche Projekte, Generalplanung oder hochspezialisierte Architektur kann ein deutlich größeres Einzugsgebiet wirtschaftlich sinnvoll sein.

Das Keyworduniversum enthält enorme Mengen an Informations- und Personensuchen

Der Hauptdatensatz zeigt eindrucksvoll, wie schnell Google Ads in dieser Branche thematisch abdriften kann.

Unter den volumenstarken Keywords erscheinen Karl Friedrich Schinkel, Adolf Loos, Hans Scharoun, Zaha Hadid, Gottfried Böhm, Le Corbusier, Antoni Gaudí, Alvar Aalto und zahlreiche weitere historische beziehungsweise bekannte Architekten. Allein eine systematische Auswertung typischer Personen- und Historienbegriffe identifiziert innerhalb des gelieferten Materials mehr als 50 entsprechende Formulierungen.

Auch Themen wie moderne Architektur, berühmte Gebäude, Architekturgeschichte und theoretische Architekturbegriffe sind stark vertreten.

Ein Architekturbüro möchte normalerweise keinen Klick bezahlen, weil ein Schüler ein Referat über Schinkel vorbereitet.

Genau hier zeigt sich eine Grenze rein automatisierter Kampagnen: Ein Suchsystem erkennt, dass „Schinkel Architekt“ sehr eng mit „Architekt“ zusammenhängt. Wirtschaftlich besteht für ein aktuelles Planungsbüro trotzdem praktisch kein Zusammenhang.

Semantische Relevanz ist keine Akquisitionsrelevanz.

Auch Software und Visualisierung können teuren Streuverlust verursachen

Im Datensatz erscheinen zusätzlich Begriffe wie „Architekt 3D“, „Architekt 3D Testversion“, „Architekt 3D Gartendesigner“ und Architekturvisualisierung.

„Visualisierungen Architektur“ erreicht beispielsweise rund 670 Suchen bei einem geschätzten CPC von 5,44 US-Dollar.

Dieser Traffic kann für ein Architekturvisualisierungsstudio sehr interessant sein. Für ein klassisches Architekturbüro, das Bauherren für Planung gewinnen möchte, kann ein Teil davon dagegen völlig falsch sein.

Dasselbe gilt für Softwareanfragen. Wer ein Planungsprogramm herunterladen möchte, benötigt nicht zwingend einen Architekten.

Negative Keywords und Suchbegriffsanalysen müssen deshalb deutlich weiter gehen als nur „Jobs“ und „Studium“.

Hausbau ist ein klareres Projektsegment

„hausbau architekt“ erreicht im Datensatz rund 780 monatliche Suchen. Der CPC beträgt 2,31 US-Dollar, die Keyword Difficulty 28.

Das Volumen ist deutlich kleiner als beim allgemeinen Berufsbegriff, die wirtschaftliche Situation aber konkreter: Der Nutzer verbindet den Architekten bereits mit einem tatsächlichen Bauprojekt.

Hinzu kommen Kostenformulierungen wie „Architekt Kosten Hausbau“ mit 290 Suchen sowie zahlreiche Begriffe rund um Einfamilienhäuser, Grundrisse und Architektenhäuser.

2025 wurden in Deutschland 44.500 Wohnungen in neu genehmigten Einfamilienhäusern registriert, 17,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Mehrfamilienhäusern wurden 128.100 Wohnungen genehmigt. (Destatis)

Google Ads für private Bauherren sollte deshalb nicht allgemein „Architektur“ bewerben, sondern konkrete Fragen beantworten: Neubau oder Bestand? Einfamilienhaus oder größeres Wohnprojekt? Grundstück vorhanden? Welche Planungsphase ist erreicht?

Der Neubau erholt sich bei Genehmigungen – Fertigstellungen bleiben schwach

Der deutsche Wohnungsbau zeigt 2026 ein gemischtes Bild.

2025 wurden rund 238.500 Wohnungen genehmigt, 10,8 Prozent mehr als 2024. Von Januar bis Mai 2026 setzte sich der Aufwärtstrend fort: Für neue Wohngebäude wurden 86.000 Wohnungen genehmigt, 16,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei Einfamilienhäusern betrug das Plus 12,6 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern 18,9 Prozent. (Destatis)

Bei den Fertigstellungen sieht es anders aus. 2025 wurden nur rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als 2024 und so wenige wie seit 2012 nicht mehr. Gleichzeitig bestand Ende 2025 ein Bauüberhang von etwa 760.700 genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen. (Destatis)

Für Architekturbüros bedeutet das: Es existiert wieder mehr frühe Projektnachfrage, aber die Umsetzung bleibt anspruchsvoll.

Google Ads sollte deshalb nicht nur auf „Neubau“ setzen. Umbau, Sanierung, Nutzungsänderung und Bestandsplanung können mindestens ebenso wichtige Geschäftsfelder sein.

Altbausanierung besitzt deutlich konkreteren Projektintent

„architekt für altbausanierung“ erreicht rund 270 monatliche Suchen. Die Varianten „Architekt Altbausanierung“ und „Altbausanierung Architekt“ liegen auf demselben Niveau. Der geschätzte CPC beträgt 2,21 US-Dollar, PPC 62.

„Architekt Sanierung“ kommt zusätzlich auf etwa 160 Suchen.

Diese Keywords besitzen gegenüber dem allgemeinen Branchenbegriff einen klaren Vorteil: Der Auftraggeber beschreibt bereits den Bestand und die Art seines Projekts.

Bei Sanierung entstehen andere Fragen als beim Neubau. Vorhandene Bausubstanz, technische Einschränkungen, Genehmigungen, Energie, Denkmalschutz, Schadstoffe oder unerwartete Bauteile können die Planung komplexer machen.

Auch die HOAI behandelt Umbauten und Modernisierungen gesondert. Für Gebäude kann bei durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad ein Umbau- beziehungsweise Modernisierungszuschlag von bis zu 33 Prozent in Textform vereinbart werden. (Gesetze im Internet)

Eine Sanierungs-Landingpage sollte daher keine Galerie moderner Neubauvillen zeigen und erwarten, dass sich ein Altbaueigentümer darin wiederfindet.

„Architekt Bauantrag“ zeigt ein außergewöhnliches Wachstumssignal

Besonders auffällig ist das Keyword „architekt bauantrag“.

Der letzte bekannte Wert liegt bei rund 170 Suchen, der 12-Monats-Durchschnitt bei 190. Gleichzeitig steigt der 6-Monats-Durchschnitt auf 300 und der 3-Monats-Wert auf 350. KWFinder weist ein Interest Growth von +378 Prozent aus.

Das sollte wegen der relativ kleinen absoluten Basis nicht als gesicherte Vervierfachung des Marktes dargestellt werden.

Die Richtung ist trotzdem interessant: Nutzer suchen zunehmend nach einer konkreten Teilleistung beziehungsweise Projektphase, nicht lediglich nach einem Architekten.

Das schafft Potenzial für eine eigene Kampagne, sofern das Büro solche Mandate annehmen möchte.

Allerdings muss die Leistung klar abgegrenzt werden. Ein Bauantrag ist nicht dasselbe wie eine vollständige Gebäudeplanung. Wer nur eine Genehmigungsleistung sucht, kann einen völlig anderen wirtschaftlichen Wert besitzen als ein Bauherr, der alle Planungsphasen vergeben möchte.

Bauantrag, Komplettplanung und einzelne Leistungsphasen dürfen nicht denselben Leadwert bekommen

Die HOAI unterteilt das Leistungsbild Gebäude und Innenräume in neun Leistungsphasen. Dazu gehören Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung. Bei Gebäuden entfallen nach der HOAI beispielsweise 3 Prozent der Leistungsbewertung auf die Genehmigungsplanung, 25 Prozent auf die Ausführungsplanung und 32 Prozent auf die Objektüberwachung. (Gesetze im Internet)

Damit wird deutlich, wie unterschiedlich zwei vermeintlich ähnliche Google-Leads sein können.

Ein Auftraggeber sucht ausschließlich Unterstützung bei einer Genehmigung. Ein anderer benötigt die Planung eines kompletten Neubaus. Beide klicken vielleicht auf eine Anzeige für „Architekt“, besitzen aber erheblich unterschiedliche Honorar- und Projektpotenziale.

Genau deshalb sollte Conversion Tracking nicht nur melden:

Formular abgesendet.

Sondern langfristig:

Projektart → gewünschter Leistungsumfang → qualifiziert → Angebot → Beauftragung → Honorarwert.

Nutzungsänderung ist klein, aber ausgesprochen konkret

„nutzungsänderung architekt kosten“ erreicht rund 150 monatliche Suchen und einen CPC von 2,75 US-Dollar. Der PPC-Wettbewerb liegt bei 56.

Das ist ein gutes Beispiel für einen kleineren Longtail, der wirtschaftlich interessanter sein kann als ein großes Informationskeyword.

Wer nach den Kosten eines Architekten für eine Nutzungsänderung sucht, besitzt bereits ein konkretes baurechtliches Problem. Er möchte beispielsweise Räume oder ein Gebäude anders nutzen und benötigt dafür möglicherweise Planung beziehungsweise Genehmigungsunterlagen.

Für Büros mit entsprechender Erfahrung kann daraus eine eigene Landingpage entstehen.

Der Nutzer benötigt dort keine allgemeine Erklärung, warum Architektur wichtig ist. Er möchte wissen, ob das Büro Nutzungsänderungen begleitet, welche Unterlagen erforderlich sein können und wie der weitere Prozess aussieht.

Generalplaner zeigt, dass B2B-Suchmärkte trotz geringerer Reichweite hochpreisiger sein können

Das Keyword „generalplaner“ erreicht rund 580 monatliche Suchen. Der geschätzte CPC von 6,58 US-Dollar gehört jedoch zu den höchsten relevanten generischen Werten des Hauptdatensatzes.

Die Suchintention unterscheidet sich deutlich vom privaten Einfamilienhaus.

Generalplanung ist typischerweise für größere und komplexere Projekte relevant, bei denen mehrere Planungsdisziplinen koordiniert werden. Mögliche Auftraggeber können Unternehmen, Projektentwickler, institutionelle Bauherren oder öffentliche Stellen sein.

Ein Architekturbüro mit entsprechender Leistungsfähigkeit sollte diesen Markt nicht mit seiner Privatkundenkampagne vermischen.

Projektsegment Typischer Auftraggeber Wesentliche Qualifikation
Einfamilienhaus privater Bauherr Grundstück, Budget, Projektstand
Umbau/Sanierung Eigentümer, Unternehmen Bestand, Umfang, Genehmigung
Mehrfamilienhaus Investor, Projektentwickler Einheiten, Projektphase, Grundstück
Gewerbebau Unternehmen/Investor Nutzung, Fläche, Zeitrahmen
Bauantrag private/gewerbliche Auftraggeber konkrete Genehmigungsaufgabe
Nutzungsänderung Eigentümer/Unternehmen Bestand und neue Nutzung
Generalplanung professionelle Bauherren Projektvolumen und Fachplanungsbedarf
Ausführungsplanung Bauherren/Planungspartner vorhandener Planungsstand
Objektüberwachung Bauherr Umfang und Projektphase

Ein B2B-Projekt kann deutlich höhere Akquisitionskosten vertragen als ein kleines Teilmandat – sofern daraus tatsächlich ein entsprechender Auftrag entsteht.

„Architekt Kosten“ erreicht 610 Suchen und ist klar kommerziell

Das Kostenkeyword gehört zu den wichtigsten transaktionsnäheren Bereichen.

„architekt kosten“ erreicht aktuell rund 610 monatliche Suchen. Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 570 und der CPC bei 1,73 US-Dollar. KWFinder klassifiziert die Suchintention ausdrücklich als commercial. Die aktuelle SERP enthält eine AI Overview und „People Also Ask“.

Kosten-Keyword Suchvolumen 12-Monats-Ø CPC in USD PPC
architekt kosten 610 570 1,73 $ 23
architekt kosten hausbau 290 270 1,54 $ 30
honorar architekt 230 230 1,18 $ 14
architekt bauantrag kosten 170 160 2,05 $ 40
nutzungsänderung architekt kosten 150 150 2,75 $ 56
architekt kosten umbau 130 120 1,52 $ 44
architekt kosten einfamilienhaus 70 70 2,08 $ 27
architekt kosten sanierung 70 70 1,67 $ 50
wohnflächenberechnung architekt kosten 40 40 2,66 $ 59
architekt kosten anbau 30 30 1,60 $ 51

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten, September 2026.

Bemerkenswert ist, wie stark sich die Kostenrecherche nach Projektart aufteilt. Der Nutzer möchte nicht nur wissen, „was ein Architekt kostet“, sondern konkret die Kosten für Hausbau, Umbau, Bauantrag, Sanierung oder Nutzungsänderung verstehen.

Genau so sollte auch eine hochwertige Kosten-Landingpage aufgebaut sein.

Die HOAI ist eine Honorarorientierung – kein einfacher Prozenttarif

Bei Architektenkosten kursieren im Internet viele vereinfachte Prozentwerte. Die aktuelle Rechtslage ist differenzierter.

Nach § 7 HOAI richtet sich das Honorar nach der Vereinbarung, welche die Vertragsparteien in Textform treffen. Wird keine Honorarhöhe in Textform vereinbart, gilt für Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz. Gegenüber Verbrauchern besteht zudem eine Hinweispflicht darauf, dass auch ein höheres oder niedrigeres Honorar als die Werte der Honorartafeln vereinbart werden kann. (Gesetze im Internet)

Die Honorartafeln selbst enthalten ausdrücklich Orientierungswerte. Bei Gebäudeplanungen berücksichtigen die Honorargrundlagen unter anderem das Leistungsbild, die Honorarzone, die Honorartafel und die anrechenbaren Kosten. (Gesetze im Internet)

Eine seriöse Landingpage sollte deshalb nicht pauschal behaupten:

„Ein Architekt kostet immer X Prozent der Bausumme.“

Sie sollte erklären, welche Leistungen beauftragt werden und wovon das konkrete Honorar abhängen kann.

Steigende Baupreise erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Bauherren

Kostenkommunikation wird zusätzlich wichtiger, weil Bauleistungen 2026 wieder deutlich teurer geworden sind.

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude lagen im Mai 2026 5,0 Prozent höher als im Mai 2025. Rohbauarbeiten verteuerten sich um 4,9 Prozent, Ausbauarbeiten um 5,1 Prozent. Bei Bürogebäuden stiegen die Neubaupreise um 5,2 Prozent und bei gewerblichen Betriebsgebäuden um 5,0 Prozent. (Destatis)

Für Architektenmarketing bedeutet das: Bauherren reagieren sensibler auf Kostenunsicherheit.

Eine Landingpage sollte deshalb nicht nur Gestaltungskompetenz zeigen. Kostenplanung, Planungsprozess, Vergabe, Bauüberwachung und transparente Kommunikation können ebenso wichtige Entscheidungskriterien sein.

Gerade in einem schwierigen Kostenumfeld kann Planungssicherheit ein stärkeres Verkaufsargument sein als ästhetische Superlative.

Hannover: 870 Suchen nach „Architekt Hannover“

Der lokale Datensatz zeigt einen erheblichen regionalen Suchmarkt.

„architekt hannover“ erreicht rund 870 monatliche Suchen. Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 840, der 6-Monats-Wert bei 700 und der 3-Monats-Durchschnitt bei 530. Der CPC beträgt 2,72 US-Dollar.

Der bereitgestellte aktuelle Screenshot weist eine Keyword Difficulty von 25 aus, während der CSV-Export 16 nennt. Bei dynamisch aktualisierten Toolmetriken können solche Abweichungen auftreten.

Hannover-Keyword Suchvolumen 12-Monats-Ø CPC in USD PPC
architekt hannover 870 840 2,72 $ 26
architektur hannover 870 840 2,72 $ 26
architekturbüro hannover 500 470 1,72 $ 32
bauingenieure hannover 110 100 2,24 $ 41
architektenkammer hannover 80 80 k. A. 1
architekten in hannover 40 40 3,24 $ 21
architekturbüro in hannover 30 30 0,95 $ 32
architekt hannover einfamilienhaus 10 10 1,99 $ 71

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten und SERP-Screenshot, September 2026.

Die Google-SERP zum Hauptbegriff wird tatsächlich von Architekturbüros geprägt. Das ist ein deutlich stärkeres lokales Dienstleistersuchen-Signal als beim allgemeinen Keyword „Architekt“.

Unser Team
Daniel Schiemann

Advertising Manager

Tim Jerathe

Advertising Manager

Celina Krone

Advertising Manager

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Advertising Manager

Sedanur Cabuk

Advertising Manager

Bjarne Rühling

Advertising Manager

Melanie Vahland

Advertising Manager

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Advertising Manager

DU?

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Der Hannover-Datensatz besteht zu großen Teilen aus bekannten Büros

Nach den wenigen generischen Keywords folgt im lokalen Datensatz eine lange Reihe konkreter Büro-, Firmen- und Personennamen.

Das bedeutet: Ein erheblicher Teil des lokalen Longtails ist Brand-Navigation.

Wer beispielsweise bereits den Namen eines bestimmten Hannoveraner Architekturbüros kennt, sucht nicht mehr völlig offen nach einem Planer. Eine fremde Anzeige kann zwar als Alternative erscheinen, sollte aber nicht mit generischer Neukundenakquise verwechselt werden.

Für ein Architekturbüro empfehlen sich deshalb getrennte Ebenen:

Eigene Marke: Nutzer kennt das Büro bereits.Generische Nachfrage: Nutzer sucht noch einen Anbieter.Wettbewerber: Nutzer kennt bereits ein anderes Büro.

Diese drei Bereiche besitzen unterschiedliche Akquisitionswerte und sollten separat ausgewertet werden.

„Architekt Hannover Einfamilienhaus“ ist klein, aber hochspezifisch

Das Keyword erreicht nur rund zehn monatliche Suchen. Sein PPC-Wettbewerb liegt allerdings bei 71 und damit weit höher als beim allgemeinen Hannover-Keyword.

Kleine Volumina dürfen nicht überbewertet werden. Die Kombination zeigt aber sehr klar, wie wertvoll Longtail-Intent sein kann:

Beruf + Stadt + konkrete Projektart.

Ein Nutzer dieser Art liefert bereits drei relevante Informationen, bevor er die Website überhaupt besucht.

Bei ausreichendem Gesamtvolumen können ähnliche Strukturen für Umbau, Sanierung, Gewerbebau oder andere Schwerpunkte aufgebaut werden.

Dabei muss nicht jede Formulierung als eigenes Exact-Match-Keyword existieren. Entscheidend ist, dass Kampagnen und Landingpages die dahinterliegende Projektintention erkennen.

Der lokale Radius sollte vom Projekt abhängen

Ein privater Bauherr kann Wert auf persönliche Nähe legen. Auch Besprechungen, Grundstückstermine und Bauüberwachung sprechen für eine regionale Beziehung.

Bei größeren Projekten verändert sich diese Logik.

Ein Büro mit besonderer Erfahrung im Gewerbebau, Hotelbau, Gesundheitswesen oder in einer bestimmten Bauweise kann Auftraggeber deutlich über die unmittelbare Stadtgrenze hinaus gewinnen.

Google Ads sollte deshalb nicht mit einem universellen Radius arbeiten.

Einfamilienhaus → eher regional.Sanierung → regional bis erweitert.Spezialisierte B2B-Planung → größerer Radius möglich.Generalplanung → gegebenenfalls überregional.

Die tatsächlichen gewonnenen Projekte zeigen anschließend, wie weit wirtschaftlich sinnvoll skaliert werden kann.

Architekturkonjunktur 2026 spricht für selektive statt wahllose Akquise

Die Bundesarchitektenkammer beschreibt die aktuelle Situation der Architekturbüros als angespannt. In der Befragung vom Juni 2026 bewerteten 45 Prozent ihre wirtschaftliche Lage als gut, 33 Prozent als befriedigend und 22 Prozent als schlecht. Der durchschnittliche Auftragsbestand reichte noch für rund zehn Monate; 35 Prozent erwarteten eine Verschlechterung ihrer Auftragslage. (Bundesarchitektenkammer e.V.)

Das spricht grundsätzlich für Akquisition – aber nicht für beliebige Leads.

Wenn ein Büro bereits zehn Monate ausgelastet ist, kann es sinnvoller sein, nur strategisch attraktive Projekte zu gewinnen. Sinkt der Auftragsbestand, kann die Kampagne aggressiver gesteuert werden.

Google Ads wird damit zum Instrument der Kapazitäts- und Projektmixsteuerung.

Ein Büro muss nicht dauerhaft dieselbe Zahl von Leads kaufen.

Projektqualität beginnt bereits auf der Landingpage

Eine allgemeine Kontaktseite mit „Wir freuen uns auf Ihr Projekt“ lässt fast jede entscheidende Frage offen.

Ein potenzieller Auftraggeber sollte schnell erkennen können, welche Gebäude- und Projektarten das Büro plant, in welcher Region es arbeitet, welche Leistungen übernommen werden und ob vergleichbare Referenzen existieren.

Für die Vorqualifikation können einige wenige Angaben besonders nützlich sein: Projektart, Standort, Neubau oder Bestand, Grundstücksstatus, geplante Nutzung, grobe Größenordnung, gewünschter Leistungsumfang und Zeitrahmen.

Bei privaten Bauherren kann zusätzlich ein Budgetkorridor hilfreich sein. Bei professionellen Bauherren sind Projektphase und bereits beteiligte Fachplaner möglicherweise wichtiger.

Die Landingpage dient damit nicht nur der Conversion. Sie ist der erste Filter zwischen Interesse und realem Projekt.

Referenzen sollten zur jeweiligen Suchintention passen

Architektur wird wesentlich über realisierte Projekte beurteilt.

Ein Bauherr für ein Einfamilienhaus möchte vergleichbare Wohnhäuser sehen. Ein Investor mit Mehrfamilienhausprojekt benötigt Wohnungsbaukompetenz. Ein Unternehmen mit Gewerbebau möchte verstehen, ob das Büro ähnliche funktionale und technische Anforderungen bereits gelöst hat.

Eine Landingpage mit 30 völlig unterschiedlichen Projekten zwingt den Nutzer selbst herauszufinden, ob das Büro zu ihm passt.

Besser ist die Verbindung:

Suchanfrage → projektspezifische Anzeige → passende Referenzen → relevanter Leistungsumfang → qualifizierte Anfrage.

So wird Portfolioarbeit unmittelbar Teil der Google-Ads-Strategie.

„Architekt finden“ ist klein, aber besonders nahe an der Anbieterentscheidung

Das Keyword „architekt finden“ erreicht nur etwa 120 monatliche Suchen. Sein CPC liegt mit 3,48 US-Dollar jedoch höher als bei mehreren deutlich größeren Begriffen, der PPC-Wettbewerb beträgt 58.

Noch interessanter ist die jüngere Entwicklung: Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 120, der 6-Monats-Wert bei 140 und der 3-Monats-Durchschnitt bei 190. KWFinder zeigt ein positives Wachstumssignal von 17 Prozent.

Der Nutzer formuliert hier keine Architekturtheorie und keinen Berufswunsch.

Er möchte einen Architekten auswählen.

Für ein Architekturbüro kann ein solches kleines Keyword wirtschaftlich wertvoller sein als Tausende allgemeine Architekturimpressionen.

Negative Keywords gehören zu den wichtigsten Hebeln der Branche

Das umfangreiche Keywordset zeigt mehrere große Streuverlustgruppen.

Dazu gehören historische Architekten und Bauwerke, Studium und Beruf, Software, Visualisierung, Architekturgeschichte sowie konkrete fremde Büros. Je nach Spezialisierung können zusätzlich Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung oder reine Bauingenieurleistungen ungeeignet sein.

Auch HOAI-Begriffe müssen differenziert betrachtet werden. Ein Bauherr mit Honorarfrage kann relevant sein. Ein Student, Jurist oder Planer, der lediglich eine bestimmte HOAI-Tabelle sucht, muss dagegen nicht zur Kundengewinnung passen.

Eine gute Negative-Keyword-Strategie arbeitet deshalb nicht nur mit einzelnen Wörtern, sondern mit Intent-Gruppen.

Gerade bei einem Hauptkeyword mit 27.400 Suchen kann das erhebliche Budgets schützen.

Brand, historische Namen und Informationsseiten eignen sich eher für SEO als für Paid Search

Viele Informationsbegriffe besitzen trotzdem strategischen Wert.

Eine hochwertige Website kann erklären, wie ein Architekturprojekt abläuft, welche Leistungsphasen existieren, wie sich Honorare strukturieren und was Bauherren bei Umbau oder Sanierung beachten sollten.

SEO kann dadurch frühe Recherchephasen abdecken, ohne jeden einzelnen Informationsklick einzukaufen.

Paid Search konzentriert sich stärker auf Begriffe wie:

Architekt in meiner Nähe → Anbieterintention.Architekt für Altbausanierung → Projektintention.Architekt Bauantrag → konkrete Leistung.Architekt finden → Auswahlintention.

So übernehmen SEO und Google Ads unterschiedliche Aufgaben entlang derselben Customer Journey.

Conversion Tracking darf nicht beim Kontaktformular enden

Ein Architektenlead besitzt zunächst wenig Aussagekraft.

Ein Kontakt kann ein 30.000-Euro-Kleinstumbau sein, für den das Büro gar nicht arbeitet. Der nächste betrifft ein Einfamilienhaus. Der dritte stammt von einem Projektentwickler mit mehreren zukünftigen Bauvorhaben.

Wenn Google alle drei Formulare als identische Conversion erhält, optimiert das System zwangsläufig unpräzise.

Eine bessere Messkette lautet:

Suchanfrage → Kontakt → qualifiziertes Projekt → Erstgespräch → Angebot → Beauftragung → Honorarwert → gegebenenfalls Folgegeschäft.

Gerade professionelle Bauherren können einen erheblichen Lifetime Value besitzen. Ein einmal gewonnener Projektentwickler oder Unternehmenskunde kann mehrere Projekte beauftragen.

Dieser Unterschied sollte langfristig in die Marketingsteuerung einfließen.

Ein Klick für 6,58 US-Dollar kann günstiger sein als einer für 2 US-Dollar

Das Keyword „Generalplaner“ kostet laut Tool 6,58 US-Dollar pro Klick. „Architekturbüro in der Nähe“ liegt bei 2,10 US-Dollar.

Auf CPC-Ebene erscheint der Near-Me-Klick günstiger.

Wenn aus dem Generalplaner-Traffic jedoch ein deutlich größeres B2B-Projekt entsteht, kann der höhere Klickpreis wirtschaftlich vollkommen unproblematisch sein.

Die relevante Rechnung lautet:

Werbekosten → qualifizierte Projekte → Angebotsquote → Abschlussquote → Honorar → interner Projektaufwand → Deckungsbeitrag.

Ein allgemeines Ziel wie „Leads unter 50 Euro“ kann bei Architektur deshalb völlig ungeeignet sein.

Beispielrechnung für ein Architekturbüro

Angenommen, ein Büro hat auf Basis seiner eigenen Kalkulation entschieden, dass die Gewinnung eines bestimmten Projektsegments maximal 2.500 Euro Marketingkosten verursachen darf.

Wird aus fünf qualifizierten Projektanfragen durchschnittlich ein Auftrag, dürfte ein qualifizierter Lead rechnerisch bis zu 500 Euro kosten.

Für ein kleines Teilmandat könnte diese Grenze viel niedriger liegen. Für ein großes Mehrfamilienhaus- oder Gewerbeprojekt möglicherweise deutlich höher.

Das ist ausdrücklich kein Branchenbenchmark, sondern nur eine Beispielrechnung.

Die optimale Akquisitionsgrenze muss aus den realen Unternehmensdaten des Architekturbüros entstehen.

Baupreise machen schlechte Leads noch teurer

Die aktuellen Baupreise erhöhen nicht nur die Projektkosten, sondern können auch die Abschlusswahrscheinlichkeit beeinflussen.

Im Mai 2026 lagen Wohnungsbaupreise fünf Prozent über dem Vorjahr. Gerade private Bauherren können deshalb Projekte verkleinern, verschieben oder nach einer ersten Kostenschätzung vollständig aufgeben. (Destatis)

Für die Leadbewertung ist das entscheidend.

Eine bloße Anfrage „Wir wollen ein Haus bauen“ sagt wenig darüber aus, ob Finanzierung, Grundstück und Budget bereits realistisch geklärt sind.

Ein guter Akquisitionsprozess versucht deshalb nicht, jedes Interesse möglichst schnell als Lead an Google zurückzumelden. Er bewertet, ob ein realisierbares Projekt vorliegt.

Was AdPoint für Architekturbüros übernimmt

AdPoint beginnt nicht mit einer universellen Liste der größten Architekturkeywords. Zuerst wird geklärt, welche Projekte das Büro tatsächlich gewinnen möchte und welche Kapazität vorhanden ist.

Einfamilienhäuser, Sanierungen, Umbauten, Bauanträge, Nutzungsänderungen, Wohnungsbau, Gewerbe und Generalplanung können anschließend unterschiedliche Kampagnenstrukturen erhalten. Je nach Spezialisierung kommen weitere Segmente hinzu.

Informations-, Studien-, Software-, historische Personen- und Wettbewerberbegriffe werden laufend kontrolliert. Lokale Suchbegriffe werden mit dem tatsächlichen Projektgebiet verbunden.

Landingpages zeigen nicht einfach das gesamte Portfolio, sondern diejenigen Referenzen und Leistungen, die zur Suchanfrage passen.

Das Conversion Tracking reicht möglichst bis zum qualifizierten Projekt, Angebot und gewonnenen Auftrag. Dadurch wird Google nicht nur mitgeteilt, wer angefragt hat, sondern welche Art von Projekten das Büro tatsächlich gewinnen möchte.

Warum Branchenverständnis bei Architekten entscheidend ist

Die 1.271 analysierten Keywordformulierungen zeigen einen der semantisch breitesten Märkte dieser AdPoint-Auswertungen.

„Architekt“ kann einen Dienstleister, einen Beruf oder eine historische Persönlichkeit meinen. „Architektur“ kann Studium, Stilgeschichte oder Bauplanung bedeuten. „HOAI“ kann von Bauherren ebenso gesucht werden wie von Fachleuten. Selbst lokale Suchmärkte enthalten eine große Zahl konkreter Büros.

Daneben existieren hochinteressante Projektsignale: Hausbau, Altbausanierung, Bauantrag, Umbau, Nutzungsänderung, Near-Me-Suche und Generalplanung.

Eine Kampagne, die all das zusammenführt und nur auf Formularabschlüsse optimiert, verliert genau die Information, die für ein Architekturbüro am wertvollsten ist:

Was für ein Projekt steckt hinter diesem Klick?

Branchenspezifisches Google Ads beginnt deshalb nicht bei Anzeigenformaten, sondern bei der Projektökonomie.

Google Ads für Architekten: Projektakquise statt Architektur-Traffic

Mit rund 27.400 Suchen besitzt „Architekt“ eine erhebliche Reichweite. Das Keyword allein ist jedoch viel zu breit, um daraus einen Akquisitionsmarkt abzuleiten.

Wesentlich interessanter sind die Ebenen darunter: 11.000 Suchen nach einem Architekten in der Nähe, 780 nach Architekt und Hausbau, 270 nach Altbausanierung, konkrete Bauantrags- und Kostenrecherchen sowie kleinere hochspezialisierte B2B-Begriffe.

Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoll. Zwar steigen die Baugenehmigungen wieder, doch Fertigstellungen sind niedrig, Baupreise wachsen und Architekturbüros beurteilen ihre zukünftige Auftragslage zurückhaltend. (Destatis)

Genau deshalb sollte Google Ads nicht wahllos mehr Nachfrage erzeugen.

AdPoint richtet Architektenkampagnen auf passende Projektarten, qualifizierte Bauherren, den richtigen regionalen Markt und den tatsächlichen wirtschaftlichen Honorarwert aus. So wird aus bezahlter Sichtbarkeit planbare Projektakquise.

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Google Ads kann besonders sinnvoll sein, wenn ein Büro gezielt bestimmte Projektarten oder Regionen ausbauen beziehungsweise zukünftige Kapazitäten füllen möchte. Entscheidend ist, nicht auf allgemeine Architekturreichweite, sondern auf tatsächlich qualifizierte Projekte zu optimieren.

Nicht automatisch. Das Keyword besitzt sehr hohe Reichweite, aber einen starken Informationsanteil. Konkretere Begriffe zu Standort, Hausbau, Sanierung, Umbau oder einer bestimmten Planungsleistung können trotz kleinerem Suchvolumen deutlich näher am Auftrag liegen.

Besonders interessant können Anbieter- und Projektintentionen sein: Architekt in der Nähe, Architekturbüro, Hausbau, Sanierung, Bauantrag, Umbau, Nutzungsänderung oder spezialisierte B2B-Leistungen. Die Auswahl sollte dem tatsächlichen Leistungsspektrum des Büros entsprechen.

Eine pauschale Prozentangabe ist nicht für jedes Projekt belastbar. Die HOAI sieht für Gebäude neun Leistungsphasen und Honorartafeln als Orientierungswerte vor. Das Honorar wird grundsätzlich in Textform vereinbart; ohne entsprechende Honorarvereinbarung gilt für Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz. (Gesetze im Internet)

Für Büros mit Sanierungsschwerpunkt kann das ein attraktives Segment sein, weil die Suchanfrage bereits eine konkrete Projektart beschreibt. Landingpage, Referenzen und Vorqualifikation sollten dann konsequent auf Bestandsgebäude und Sanierung statt auf allgemeinen Neubau ausgerichtet werden.

Das kann sinnvoll sein, wenn das Büro solche Leistungen gezielt anbietet. Die vorliegenden Keyworddaten zeigen bei „Architekt Bauantrag“ zuletzt ein deutlich positives Entwicklungssignal. Gleichzeitig sollte geklärt werden, ob reine Genehmigungsmandate wirtschaftlich zum Büro passen oder eher vollständige Planungsaufträge gesucht werden.

Für private Wohnprojekte kann die regionale Nähe sehr wichtig sein. „Architekt in meiner Nähe“ erreicht im Datensatz 11.000 monatliche Suchen. Bei größeren spezialisierten B2B-Projekten kann das wirtschaftlich sinnvolle Einzugsgebiet dagegen erheblich größer sein.

Besonders geprüft werden sollten Studium, Ausbildung, Jobs, Gehalt, Software, historische Architekten und Bauwerke sowie nicht angebotene Fachrichtungen. Auch bekannte Wettbewerbernamen sollten bewusst als Brand-, Wettbewerber- oder Ausschlusssegment behandelt werden.

Das Kontaktformular ist nur der erste Schritt. Aussagekräftiger sind qualifiziertes Projekt, Erstgespräch, Angebot, Beauftragung und tatsächlicher Honorarwert. So können kleine Teilanfragen und große Planungsprojekte unterschiedlich bewertet werden.

Ja. Die Berufsbezeichnungen der Architekturfachrichtungen sind durch die Architektengesetze der Länder geschützt. Als Architekt beziehungsweise Architektin darf sich grundsätzlich nur bezeichnen, wer in die Architektenliste eines Bundeslandes eingetragen ist. (Bundesarchitektenkammer e.V.)

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