Google Ads / AdWords Experte von A-Z!
Arbeitssicherheit ist für Google Ads ein besonderer B2B-Markt. Unternehmen suchen nicht nur nach einer allgemeinen Beratung, sondern nach sehr unterschiedlichen Lösungen: einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit, sicherheitstechnischer Betreuung, Unterstützung bei Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen oder einem Anbieter, der mehrere Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes übernehmen kann. Gleichzeitig besteht ein großer Informationsmarkt rund um Arbeitsschutzgesetze, DGUV-Vorgaben und betriebliche Pflichten.
Genau diese Mischung macht die Kampagnensteuerung anspruchsvoll. Die Suchanfrage „Arbeitsschutzgesetz“ erreicht ein Vielfaches des Volumens einer konkreten Anbietersuche, kann aber wirtschaftlich wesentlich weiter von einer Beauftragung entfernt sein. Umgekehrt weisen einzelne Keywords mit nur zehn oder wenigen Dutzend monatlichen Suchanfragen CPC-Werte von mehr als 20 oder sogar 40 US-Dollar auf. Der Werbemarkt bewertet bestimmte kleine Suchsegmente damit deutlich kommerzieller als die großen Informationsbegriffe.
AdPoint verbindet deshalb Keywordanalyse, Suchintention, Kampagnenstruktur, Conversion Tracking und die tatsächliche Qualität eingehender Unternehmensanfragen. Als erfahreneGoogle Ads Agentur betrachten wir nicht nur Klicks oder Formularabschlüsse, sondern die Frage, welche Suchanfragen zu passenden Betrieben, qualifizierten Gesprächen und wirtschaftlich interessanten Neukunden führen.
Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 1.476 unterschiedlichen Keywordformulierungen aus drei KWFinder-Datensätzen zum allgemeinen Markt Arbeitssicherheit, zu Arbeitsschutzberatung beziehungsweise externer Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie zur konkreten Anbietersuche. Ergänzt wurde die Analyse um die bereitgestellten SERP-Auswertungen sowie aktuelle Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und die geltenden gesetzlichen Grundlagen. Stand: September 2026. Suchvolumen, CPC, PPC-Wettbewerb und Keyword Difficulty aus Keywordtools sind Schätzwerte und können von tatsächlichen Google-Ads-Daten abweichen.
Arbeitssicherheit adressiert einen außergewöhnlich breiten Unternehmensmarkt
Arbeitsschutz ist keine Dienstleistung, die Unternehmen ausschließlich aus freiwilligem Interesse nachfragen. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber dazu, Gefährdungen der Beschäftigten zu beurteilen und erforderliche Schutzmaßnahmen festzulegen. Die Gefährdungsbeurteilung umfasst dabei ausdrücklich nicht nur technische oder stoffliche Risiken, sondern beispielsweise auch unzureichende Qualifikation, Unterweisung und psychische Belastungen. Beschäftigte müssen zudem ausreichend und arbeitsplatzbezogen unterwiesen werden. (Gesetze im Internet)
Hinzu kommt das Arbeitssicherheitsgesetz. Es regelt die Unterstützung von Arbeitgebern durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. § 19 ASiG sieht ausdrücklich vor, dass entsprechende Verpflichtungen auch über einen überbetrieblichen Dienst erfüllt werden können. Für externe Arbeitsschutzanbieter entsteht dadurch ein Markt, dessen Nachfrage eng mit Betriebsgröße, Gefährdung, Branche und vorhandenen internen Ressourcen verbunden ist. (Gesetze im Internet)
| Marktindikator | Aktueller Wert | Bedeutung für Arbeitsschutzanbieter |
| Versicherte Unternehmen und Einrichtungen bei DGUV-Mitgliedern, 2024 | ca. 3,6 Mio. | Sehr breite betriebliche Basis |
| Vollzeitäquivalente, 2024 | ca. 44 Mio. | Große Zahl zu betreuender Arbeitsplätze |
| Meldepflichtige Arbeitsunfälle, 2025 vorläufig | 730.598 | Arbeitsschutz bleibt operative Unternehmensaufgabe |
| Tödliche Arbeitsunfälle, 2025 vorläufig | 335 | Hohe Relevanz wirksamer Prävention |
| Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheiten, 2025 vorläufig | 90.923 | Gesundheitsschutz reicht weit über Unfallprävention hinaus |
Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Unternehmensstatistik 2024 und vorläufige Unfall- und Berufskrankheitenzahlen 2025. (DGUV)
Auch die Betriebsgrößenstruktur ist für das Marketing interessant. Nach DGUV-Daten entfällt ein sehr großer Teil der erfassten Betriebe auf kleine Unternehmen. Diese benötigen häufig eine andere Ansprache als ein Industriekonzern mit eigener HSE-Abteilung und internen Fachkräften. Ein Dienstleister, der KMU betreut, sollte deshalb andere Kampagnen, Leistungsseiten und Qualifizierungsfragen verwenden als ein Anbieter, der komplexe Multisite-Unternehmen oder besonders gefährdungsintensive Branchen gewinnen möchte. (DGUV)
Die DGUV Vorschrift 2 verändert auch den Beratungsmarkt
Ende 2024 wurde der Mustertext der DGUV Vorschrift 2 überarbeitet. Die Unfallversicherungsträger setzen die aktualisierte Fassung seit 2025 schrittweise in Kraft. Zu den Änderungen gehören unter anderem neue Möglichkeiten digitaler Beratung nach vorherigem persönlichem Eindruck vom Betrieb, eine Ausweitung bestimmter Kleinbetriebsmodelle auf Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten sowie eine Öffnung der Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit für weitere geeignete Fachrichtungen. (DGUV)
Für Anbieter ist das nicht nur fachlich relevant. Änderungen an Betreuungsmodellen erzeugen Informationsbedarf und können neue Suchmuster schaffen. Google Ads sollte jedoch sauber unterscheiden, ob jemand lediglich nach der Bedeutung einer Vorschrift recherchiert oder bereits einen externen Dienstleister für die konkrete Umsetzung sucht.
Der größte Suchbegriff ist nicht automatisch der beste Google-Ads-Markt
Die KWFinder-Daten zeigen einen sehr großen Informationsmarkt. „Arbeitsschutzgesetz“ kommt auf rund 16.000 durchschnittliche monatliche Suchanfragen. „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ erreicht etwa 7.200, „Arbeitsschutz“ 5.800 und „Arbeitssicherheit“ ungefähr 4.900.
Allein die Größenordnung sagt jedoch wenig darüber aus, wie wahrscheinlich eine Beauftragung ist.
| Keyword | Suchvolumen/Monat | 3-Monats-Ø | CPC in USD | PPC | KD |
| arbeitsschutzgesetz | 16.000 | 13.400 | 1,93 | 9 | 47 |
| fachkraft für arbeitssicherheit | 7.200 | 6.600 | 6,86 | 62 | 32 |
| arbeitsschutz | 5.800 | 4.900 | 4,74 | 49 | 30 |
| arbeitssicherheit | 4.900 | 4.000 | 6,82 | 33 | 31 |
| dguv vorschrift 2 | 2.800 | 2.100 | 3,19 | 27 | 28 |
| sicherheitsunterweisung | 1.700 | 1.400 | 2,89 | 31 | 11 |
| psychische gefährdungsbeurteilung | 1.200 | 1.700 | 2,11 | 68 | 38 |
| sicherheitsfachkraft | 1.300 | 1.000 | 4,59 | 58 | 17 |
| unterweisung arbeitsschutz | 800 | 590 | 2,61 | 60 | 35 |
| externe fachkraft für arbeitssicherheit | 270 | 230 | 27,44 | 66 | 10 |
Quelle: AdPoint-Auswertung der bereitgestellten KWFinder-Daten. CPC-Werte in US-Dollar.
Der Unterschied zwischen „Arbeitsschutzgesetz“ und „externe Fachkraft für Arbeitssicherheit“ ist besonders aufschlussreich. Der erste Begriff besitzt fast sechzigmal so viel Suchvolumen, der geschätzte CPC liegt aber lediglich bei 1,93 US-Dollar. Bei der externen Fachkraft werden dagegen 27,44 US-Dollar ausgewiesen.
Die wahrscheinlichste Erklärung liegt in der Suchintention. Eine Person, die das Arbeitsschutzgesetz sucht, kann eine einzelne Vorschrift nachschlagen, für eine Prüfung lernen, eine Definition benötigen oder interne Informationen recherchieren. Wer ausdrücklich eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit sucht, beschreibt dagegen bereits ein konkretes Beschaffungsmodell.
Kleine Anbieter-Keywords können wirtschaftlich besonders interessant sein
Noch deutlicher wird dieser Zusammenhang im separaten Anbieter-Datensatz. Das Suchvolumen ist teilweise sehr niedrig. Gleichzeitig steigen CPC und PPC-Wettbewerb stark an.
| Kommerzielles Keyword | Suchvolumen/Monat | CPC in USD | PPC | KD |
| externe fachkraft für arbeitssicherheit | 270 | 27,44 | 66 | 10 |
| arbeitssicherheit beratung | 110 | 12,17 | 45 | 13 |
| arbeitsschutzberatung | 70 | 14,45 | 51 | 17 |
| fachkraft für arbeitssicherheit sifa | 60 | 18,27 | 56 | – |
| arbeitsschutz anbieter | 60 | 24,05 | 94 | 23 |
| anbieter arbeitssicherheit | 20 | 25,34 | 71 | 22 |
| arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische betreuung anbieter | 10 | 20,59 | 90 | 35 |
| fachkraft für arbeitssicherheit anbieter | 10 | 43,44 | 81 | – |
Quelle: AdPoint-Auswertung der bereitgestellten KWFinder-Datensätze. Ähnliche Keywordvarianten können sich überschneiden und dürfen nicht addiert werden.
„Fachkraft für Arbeitssicherheit Anbieter“ erreicht im Datensatz lediglich rund zehn monatliche Suchanfragen, besitzt aber einen geschätzten CPC von 43,44 US-Dollar. „Arbeitsschutz Anbieter“ liegt bei rund 60 Suchen und einem PPC-Wettbewerb von 94.
Für eine Google-Ads-Strategie ist das wichtiger als ein bloßer Vergleich der Reichweite. Bei vielen Arbeitsschutzdienstleistern kann bereits ein einzelner geeigneter Firmenkunde zu einer längerfristigen Betreuung führen. Der wirtschaftliche Wert eines Klicks hängt deshalb nicht nur von seiner Häufigkeit ab, sondern von Auftragsumfang, Vertragsdauer, Betriebsgröße und Abschlusswahrscheinlichkeit.
„Fachkraft für Arbeitssicherheit“ enthält mehrere vollkommen unterschiedliche Intentionen
Ein häufiger Fehler wäre, das Keyword „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ als einheitlichen Leadmarkt zu behandeln.
Hinter dem Begriff können Unternehmen stehen, die eine externe Sifa benötigen. Gleichzeitig suchen Menschen nach Ausbildung, Qualifikation, IHK-Angeboten, Aufgaben, Berufsbild, Gehalt, Stellenangeboten oder Weiterbildung. Im bereitgestellten Beratungsdatensatz findet sich beispielsweise ausdrücklich „Fachkraft für Arbeitssicherheit IHK“.
Für einen Anbieter externer sicherheitstechnischer Betreuung können solche Ausbildungssuchen erheblichen Streuverlust erzeugen. Ein Weiterbildungsträger würde dieselben Begriffe dagegen möglicherweise gezielt bewerben.
Die Kampagnenlogik muss daher vom Geschäftsmodell ausgehen und nicht vom Oberbegriff.
Psychische Gefährdungsbeurteilung entwickelt sich zu einem auffälligen Suchsegment
Ein interessanter Sonderfall im Hauptdatensatz ist „psychische Gefährdungsbeurteilung“. Das langfristige Suchvolumen liegt bei rund 1.200, während der aktuelle 3-Monats-Durchschnitt etwa 1.700 erreicht. KWFinder weist für das Keyword eine deutlich positive Interessenentwicklung aus.
Dieses Thema ist nicht nur ein Suchtrend. Das Arbeitsschutzgesetz nennt psychische Belastungen ausdrücklich als mögliche Gefährdung, die bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen ist. (Gesetze im Internet)
Für Anbieter, die psychische Gefährdungsbeurteilungen tatsächlich durchführen oder Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen, kann daraus ein eigenständiges Kampagnensegment entstehen. Eine allgemeine Sifa-Seite wäre für diese Suchintention häufig zu unspezifisch. Nutzer benötigen Informationen zum Ablauf, zu Beteiligten, Methodik, Auswertung, Maßnahmenableitung und betrieblicher Umsetzung.
Externe Sifa, Beratung, Unterweisung und Betreuung sollten getrennt werden
Arbeitsschutzdienstleister bieten häufig mehrere Leistungen an. Für den Nutzer sind diese Leistungen jedoch nicht austauschbar.
Eine Geschäftsführung, die eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit sucht, hat ein anderes Problem als ein Unternehmen, das lediglich Unterstützung bei einer Gefährdungsbeurteilung benötigt. Eine HR-Abteilung auf der Suche nach digitalen Unterweisungen befindet sich wiederum in einem anderen Beschaffungsprozess.
Eine sinnvolle Struktur kann deshalb wie folgt aussehen:
| Kampagnensegment | Typische Suchbegriffe | Hauptintention | Sinnvolles Conversionziel |
| Externe Fachkraft für Arbeitssicherheit | externe fachkraft für arbeitssicherheit, fachkraft arbeitssicherheit extern | Externe Betreuung einkaufen | Qualifizierte Unternehmensanfrage |
| Arbeitsschutzberatung | arbeitsschutzberatung, arbeitssicherheit beratung | Beratung für konkretes Problem | Beratungsgespräch |
| Anbietersuche | arbeitsschutz anbieter, anbieter arbeitssicherheit | Anbieter vergleichen | Kontakt / Termin |
| Sicherheitstechnische Betreuung | sicherheitstechnische betreuung | Laufende Betreuung organisieren | Angebotsanfrage |
| Gefährdungsbeurteilung | gefährdungsbeurteilung, psychische gefährdungsbeurteilung | Umsetzung einer konkreten Pflicht | Projektanfrage |
| Unterweisungen | unterweisung arbeitsschutz, sicherheitsunterweisung | Schulungsbedarf | Buchung oder Anfrage |
| DGUV / Recht | dguv vorschrift 2, arbeitsschutzgesetz | Information und Orientierung | Assistierte Conversion |
| Arbeitsmedizin + Sicherheit | arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische betreuung | Kombinierte Betreuung | Qualifizierter B2B-Lead |
Eine solche Segmentierung ermöglicht unterschiedliche Anzeigen, Landingpages, Budgets und Conversionwerte. Gleichzeitig lässt sich besser erkennen, welche Leistung tatsächlich neue Kunden gewinnt.
Search Intent ist wichtiger als Suchvolumen
Die Daten zeigen drei Ebenen des Marktes.
Die erste Ebene besteht aus Informationsbegriffen wie „Arbeitsschutzgesetz“, „Arbeitsschutz“ oder zahlreichen Suchen nach Vorschriften, Definitionen und betrieblichen Pflichten. Diese Keywords können früh in einer Customer Journey liegen, verursachen bei direkter Leadoptimierung aber auch große Mengen irrelevanten Traffics.
Die zweite Ebene umfasst problemorientierte Suchen wie Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung oder Arbeitsschutzberatung. Hier kennt der Nutzer bereits ein konkretes Thema, hat aber möglicherweise noch nicht entschieden, ob externe Unterstützung benötigt wird.
Die dritte Ebene besteht aus klaren Beschaffungssignalen: „externe Fachkraft für Arbeitssicherheit“, „Arbeitsschutz Anbieter“ oder „Fachkraft für Arbeitssicherheit Anbieter“. Reichweite und Keyword Difficulty können hier klein wirken, die Auktion signalisiert durch hohe CPC- und PPC-Werte jedoch ein wesentlich stärkeres kommerzielles Interesse.
Für AdPoint bedeutet das: Kampagnen werden nicht nach Keywordgröße sortiert, sondern nach Nähe zur wirtschaftlichen Conversion.
Regionale Suche sollte bei Vor-Ort-Betreuung berücksichtigt werden
Die bereitgestellten SERP-Auswertungen zeigen sowohl bei „Arbeitssicherheit“ als auch bei „Arbeitsschutz Beratung“ einen Map Pack. Google interpretiert diese Suchfelder damit zumindest teilweise lokal beziehungsweise regional.
Der Datensatz enthält allerdings keinen eigenständigen Stadt-Keywordexport. Deshalb wäre es unseriös, konkrete lokale Suchvolumina für Berlin, Hamburg, München oder andere Städte zu behaupten.
Für Anbieter mit Vor-Ort-Leistungen bleibt die regionale Struktur trotzdem wichtig. Ein Dienstleister, der beispielsweise nur Nordrhein-Westfalen betreut, sollte keine bundesweite Nachfrage ohne geografische Einschränkung einkaufen. Umgekehrt können Anbieter mit deutschlandweiter Betreuung nationale Kampagnen nutzen und regionale Leistungsfähigkeit auf der Landingpage transparent darstellen.
Standorte, Einsatzradius, Reaktionszeit und die Frage, welche Teile einer Betreuung vor Ort oder digital durchgeführt werden können, gehören deshalb unmittelbar in die Kampagnenplanung.
Negative Keywords sind in der Arbeitssicherheit ein Profitabilitätshebel
Der große Informationsanteil dieses Marktes erhöht die Bedeutung negativer Keywords.
Ein Anbieter externer Sifa-Leistungen sollte beispielsweise prüfen, ob Suchanfragen rund um Ausbildung, Weiterbildung, Prüfung, Studium, Gehalt, Stellenangebote, Jobs, Karriere, Berufsbild oder IHK tatsächlich zum eigenen Angebot passen. Auch reine Gesetzesrecherche, PDF-Suchen, kostenlose Vorlagen oder Definitionen können je nach Kampagnenziel ausgeschlossen oder in ein separates Informationssegment verschoben werden.
Dasselbe gilt umgekehrt: Ein Anbieter von Arbeitsschutz-Unterweisungen sollte „externe Fachkraft“ nicht automatisch einkaufen, wenn keine entsprechende Betreuung angeboten wird.
Ausschlüsse dürfen daher nicht als allgemeine Standardliste betrachtet werden. Sie müssen zum Leistungsportfolio passen und anhand tatsächlicher Google-Suchbegriffe fortlaufend weiterentwickelt werden.
Daniel Schiemann
Advertising Manager
Tim Jerathe
Advertising Manager
Celina Krone
Advertising Manager
André Steiger
Advertising Manager
Sedanur Cabuk
Advertising Manager
Bjarne Rühling
Advertising Manager
Melanie Vahland
Advertising Manager
Natalie Pardela
Advertising Manager
Inha Panasenko
Advertising Manager
Sarah Meyer
Advertising Manager
Felix Wenzel
CEO
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Die Landingpage muss exakt zur betrieblichen Situation passen
Gerade bei hohen CPCs reicht es nicht, Besucher auf eine allgemeine Seite mit der Überschrift „Ihre Experten für Arbeitssicherheit“ zu schicken.
Bei „externe Fachkraft für Arbeitssicherheit“ sollte eine Landingpage beispielsweise unmittelbar beantworten, welche Betreuungsleistungen übernommen werden, für welche Unternehmensgrößen und Branchen das Angebot geeignet ist, wie die Zusammenarbeit startet und in welchen Regionen Leistungen erbracht werden.
Bei „Arbeitsschutzberatung“ steht dagegen stärker die konkrete Beratungsleistung im Mittelpunkt. Typische Themen, Vorgehen, betriebliche Analyse und mögliche Folgeprojekte müssen schnell verständlich werden.
Für die Anbietersuche sind zusätzlich Vertrauenssignale entscheidend: Qualifikationen, Erfahrung mit bestimmten Branchen, Ansprechpartner, Leistungsumfang, Reaktionswege und ein nachvollziehbarer Prozess.
Bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung benötigt der Besucher wiederum eine völlig andere Informationsarchitektur.
Eine einzige Landingpage für alle diese Intentionen verschenkt Conversionpotenzial.
Anbieter sollten die überarbeitete DGUV Vorschrift 2 korrekt kommunizieren
Die aktuelle Entwicklung der DGUV Vorschrift 2 eröffnet auch neue Kommunikationsmöglichkeiten. Nach der überarbeiteten Regelung kann Beratung unter bestimmten Voraussetzungen teilweise telefonisch oder online erfolgen; zuvor muss jedoch ein persönlicher Eindruck vom Betrieb gewonnen werden. Zudem wurde die Betreuung kleiner Betriebe in mehreren Bereichen weiterentwickelt. (DGUV)
Google-Ads-Anzeigen sollten daraus keine vereinfachten Aussagen wie „komplette Sifa-Betreuung ausschließlich online“ ableiten, wenn dies fachlich oder nach der jeweils maßgeblichen trägerspezifischen Regelung nicht zutrifft.
Gerade in einer regulierten Dienstleistung gehört fachlich saubere Kommunikation zur Conversionoptimierung. Vertrauen kann nicht durch aggressive Werbeversprechen ersetzt werden.
Conversion Tracking darf nicht beim Kontaktformular enden
Ein Formularabschluss sagt in diesem Markt wenig darüber aus, ob die Kampagne wirtschaftlich funktioniert.
Eine Anfrage eines Unternehmens mit mehreren Standorten und konkretem Betreuungsbedarf kann einen völlig anderen Wert haben als die Nachricht einer Privatperson, die nach einer Sifa-Ausbildung fragt.
Eine sinnvolle Messkette lautet deshalb:
Suchanfrage → Klick → Landingpage → Anfrage → qualifizierte Unternehmensanfrage → Beratungsgespräch → Angebot → Auftrag → wirtschaftlicher Kundenwert
Google sollte nach Möglichkeit nicht nur erfahren, dass ein Formular ausgefüllt wurde. Relevant ist auch, welche Leads später als qualifiziert gelten.
Dazu können CRM- beziehungsweise Offline-Conversion-Daten genutzt werden. Je nach Anbieter können beispielsweise Unternehmensgröße, Branche, Standortzahl, gewünschte Leistung, erforderliche Betreuungsform und tatsächlicher Vertragsabschluss in die wirtschaftliche Bewertung einfließen.
Hohe CPCs sind nicht automatisch zu teuer
Ein CPC von 27 oder 43 US-Dollar wirkt zunächst hoch. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht, wie teuer ein Klick ist, sondern welchen wirtschaftlichen Wert ein daraus gewonnener Kunde besitzt.
Bei laufender sicherheitstechnischer Betreuung kann ein Kunde beispielsweise über einen längeren Zeitraum Leistungen beziehen. Andere Suchbegriffe führen dagegen zu kleineren Einzelprojekten oder einmaligen Unterweisungen.
Deshalb sollte die Wirtschaftlichkeit nach Leistungssegment getrennt berechnet werden.
Eine nützliche Logik ist:
Klickkosten → Leadkosten → qualifizierte Leadkosten → Angebotskosten → Kundenakquisitionskosten → Deckungsbeitrag
Auch die Abschlussquote spielt eine wesentliche Rolle. Wenn viele Leads entstehen, aber kaum einer zum Leistungsgebiet oder zur gewünschten Betriebsgröße passt, ist eine niedrige Formular-CPL wertlos.
Google Ads muss mit Vertrieb und Leadqualifizierung verbunden werden
Bei beratungsintensiven B2B-Leistungen endet die Kampagne nicht mit dem Absenden des Formulars.
Interessenten erwarten häufig Antworten auf konkrete Fragen: Welche Betreuung wird benötigt? Wie schnell kann sie beginnen? Ist Vor-Ort-Betreuung möglich? Welche Branche wird betreut? Können mehrere Standorte abgedeckt werden? Welche Leistungen sind in einem Betreuungsmodell enthalten?
Fehlen diese Informationen oder erfolgt die Rückmeldung zu spät, kann ein guter Google-Ads-Lead trotzdem beim Wettbewerber landen.
AdPoint betrachtet deshalb neben der Medienperformance auch die Qualität der nachgelagerten Conversion. Wenn bestimmte Keywords zwar viele Kontakte, aber kaum passende Unternehmen erzeugen, muss dies in Gebote, Budgets und Keywordsteuerung zurückfließen.
Informationskeywords können trotzdem strategischen Wert besitzen
Nicht jeder informationsorientierte Klick ist automatisch schlecht.
Unternehmen recherchieren häufig zunächst ihre gesetzlichen oder organisatorischen Pflichten und suchen erst anschließend einen Dienstleister. Inhalte zu DGUV Vorschrift 2, Gefährdungsbeurteilungen oder Unterweisungen können daher einen frühen Kontaktpunkt bilden.
Diese Suchanfragen sollten allerdings nicht mit demselben CPA-Ziel wie „externe Fachkraft für Arbeitssicherheit“ bewertet werden.
Eine sinnvolle Strategie kann darin bestehen, Informations- und Beschaffungskampagnen voneinander zu trennen. So lässt sich erkennen, ob frühe Recherchekontakte später tatsächlich zu Beratungs- oder Betreuungsanfragen beitragen.
Warum Branchenwissen bei Arbeitsschutzkampagnen entscheidend ist
Ein generischer Performance-Marketer sieht möglicherweise nur Keywords, CPC und Conversionrate.
Ein Arbeitsschutz-orientierter Google-Ads-Stratege muss zusätzlich verstehen, dass zwischen Sicherheitsbeauftragten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten, externer Betreuung, Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und allgemeiner Gesetzesrecherche erhebliche Unterschiede bestehen.
Auch die rechtliche Rolle einer Fachkraft für Arbeitssicherheit darf nicht mit anderen Funktionen verwechselt werden. Nach ASiG unterstützt und berät die Fachkraft den Arbeitgeber unter anderem zu Anlagen, Arbeitsmitteln, Arbeitsverfahren, persönlicher Schutzausrüstung, Arbeitsplatzgestaltung und der Beurteilung der Arbeitsbedingungen. (Gesetze im Internet)
Nur wenn diese Unterschiede verstanden werden, können Suchbegriffe richtig gruppiert und Landingpages fachlich passend aufgebaut werden.
Was AdPoint für Anbieter im Bereich Arbeitssicherheit übernimmt
AdPoint analysiert zunächst, welche Leistungen tatsächlich Neukunden gewinnen sollen. Eine externe Sifa-Betreuung benötigt eine andere Strategie als Unterweisungen, eine psychische Gefährdungsbeurteilung oder kombinierte arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Leistungen.
Auf dieser Basis werden Informations-, Problem-, Beratungs- und Anbietersuchen getrennt. Keywords werden nicht nur nach Suchvolumen, sondern nach Suchintention, Wettbewerb und wirtschaftlicher Relevanz bewertet.
Danach folgen Kampagnenstruktur, Anzeigentexte, Landingpage-Zuordnung und Conversion Tracking. Wo entsprechende Daten verfügbar sind, kann die Optimierung zunehmend auf qualifizierte Unternehmensanfragen und tatsächliche Kunden ausgerichtet werden.
Suchbegriffe, Gebote, Budgets und Ausschlüsse werden anschließend kontinuierlich anhand ihrer realen Leadqualität bewertet.
Fazit: Google Ads für Arbeitssicherheit muss qualifizierte Nachfrage erkennen
Der Suchmarkt rund um Arbeitssicherheit ist groß, aber wirtschaftlich sehr unterschiedlich.
Allgemeine Begriffe erzeugen Tausende Suchanfragen und enthalten einen hohen Informationsanteil. Beratungs- und Anbieterkeywords sind dagegen wesentlich kleiner, können aber erheblich höhere Klickpreise und deutlich stärkere Beschaffungssignale aufweisen.
Für Arbeitsschutzanbieter bedeutet das: Nicht maximale Reichweite sollte das Ziel sein. Entscheidend ist, Unternehmen in genau dem Moment zu erreichen, in dem aus Informationsbedarf ein konkreter Bedarf an Beratung, externer Sifa, Betreuung oder einer spezialisierten Arbeitsschutzleistung wird.
AdPoint verbindet dafür Keyworddaten, Suchintention, branchenspezifische Kampagnenstruktur und qualitätsorientiertes Conversion Tracking zu einer Google-Ads-Strategie für Anbieter im Bereich Arbeitssicherheit.
Quellenhinweis
Keyworddaten: bereitgestellte KWFinder-Exporte und SERP-Auswertungen, September 2026.Markt- und Unfallstatistik: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Daten 2024 sowie vorläufige Unfall- und Berufskrankheitenzahlen 2025.Weitere fachliche Grundlage: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.Rechtliche Grundlagen: Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz und DGUV Vorschrift 2.
Mehr über die
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Google Ads kann besonders interessant sein, wenn ein Anbieter klar definierte Leistungen wie externe Fachkraft für Arbeitssicherheit, sicherheitstechnische Betreuung, Arbeitsschutzberatung oder Gefährdungsbeurteilungen anbietet. Entscheidend ist die Trennung zwischen informationsorientierten Suchen und konkretem Beschaffungsbedarf.
Neben den großen Begriffen „Arbeitssicherheit“ und „Arbeitsschutz“ sind vor allem spezifische Suchanfragen interessant. Dazu gehören beispielsweise „externe Fachkraft für Arbeitssicherheit“, „Arbeitsschutzberatung“, „Arbeitsschutz Anbieter“ und konkrete Leistungsbegriffe.
Ein geringes Suchvolumen bedeutet nicht automatisch geringe wirtschaftliche Bedeutung. Sehr spezifische Anbieter- oder Beschaffungssuchen können nur wenige Nutzer erreichen, dafür aber eine wesentlich konkretere Beauftragungsabsicht besitzen.
In der Regel nicht, wenn der Anbieter ausschließlich Dienstleistungen für Unternehmen verkauft. Ausbildungs-, Karriere- und Weiterbildungssuchen besitzen eine andere Intention und sollten getrennt oder ausgeschlossen werden.
Für Leistungen mit Vor-Ort-Anteil kann regionale Steuerung sehr wichtig sein. Die bereitgestellten SERPs zeigen bei relevanten Begriffen auch lokale Ergebnisse. Kampagnen sollten deshalb zum tatsächlichen Einsatzgebiet des Anbieters passen.
Neben Formularen und Anrufen sollten möglichst qualifizierte Anfragen, Beratungstermine, Angebote und tatsächliche Neukunden erfasst werden. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen passenden Unternehmensanfragen und nicht relevanten Kontakten.
Solche Keywords können einen frühen Informationsbedarf abdecken, besitzen aber nicht dieselbe unmittelbare Kaufintention wie eine konkrete Anbietersuche. Sie sollten deshalb separat bewertet und mit einer fachlich passenden Landingpage verbunden werden.
Suchanzeigen können unmittelbar nach Kampagnenstart sichtbar werden. Wie schnell daraus qualifizierte Anfragen entstehen, hängt jedoch von Suchnachfrage, Wettbewerb, Leistungsangebot, Region, Landingpage und Vertriebsprozess ab. Eine bestimmte Anzahl von Leads lässt sich seriös nicht garantieren.
