Google Ads Agentur für Arbeitnehmerüberlassung

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AdPoint GmbH

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Google Ads / AdWords Experte von A-Z!

„Arbeitnehmerüberlassung“ besitzt bei Google ein beachtliches Suchvolumen – ist aber zunächst kein klassisches Kaufkeyword. Im bereitgestellten KWFinder-Datensatz erreicht der Begriff rund 9.200 durchschnittliche monatliche Suchanfragen über zwölf Monate und zuletzt etwa 9.300. KWFinder stuft die Suchintention als informational ein; die analysierte Google-Ergebnisseite enthält Knowledge Graph, AI Overview, People Also Ask sowie Informationsangebote der Bundesagentur für Arbeit, der Zollverwaltung und weitere Fachseiten.

Ganz anders sieht es aus, sobald die Suche ausdrücklich auf einen Anbieter oder ein Unternehmen zielt. „Arbeitnehmerüberlassung Firmen“ erreicht zwar nur rund 100 monatliche Suchen, weist aber einen geschätzten CPC von 7,62 US-Dollar auf. „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“ kommt lediglich auf rund 40 Suchen, erreicht jedoch 14,30 US-Dollar CPC. Das exakte Keyword „Arbeitnehmerüberlassung Anbieter“ liegt nur bei rund zehn Suchen, wird von KWFinder aber ausdrücklich als commercial klassifiziert.

Damit zeigt der Markt sehr deutlich, warum Google Ads für Personaldienstleister nicht nach dem größten Keywordvolumen geplant werden sollte. Ein Personalreferent, Produktionsleiter oder Geschäftsführer mit akutem Personalbedarf kann für einen Verleiher wirtschaftlich erheblich wertvoller sein als hunderte Menschen, die lediglich wissen möchten, was Arbeitnehmerüberlassung bedeutet.

Als spezialisierteGoogle Ads Agentur verbindet AdPoint deshalb Keyworddaten mit tatsächlichem Personalbedarf und dem späteren wirtschaftlichen Ergebnis:

Suchanfrage → Personalbedarf → qualifizierte Firmenanfrage → passender Mitarbeiterpool → Arbeitnehmerüberlassungsvertrag → Einsatz → fakturierte Stunden → Deckungsbeitrag → Kundenwert.

Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 427 unterschiedlichen Keywordformulierungen aus insgesamt 452 Keywordzeilen in drei KWFinder-Datensätzen zu „Arbeitnehmerüberlassung“, „Arbeitnehmerüberlassung Anbieter“ und „Arbeitnehmerüberlassung Kosten“. Überschneidungen zwischen den Exporten wurden bei der Zahl unterschiedlicher Formulierungen bereinigt. Zusätzlich wurden die drei bereitgestellten SERP-Screenshots ausgewertet. Ein separater vollständiger Stadt- oder Hannover-Datensatz wurde für diese Analyse nicht geliefert; regionale Suchvolumina werden deshalb nicht erfunden. Ergänzt wurde die Auswertung durch aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes und den Rechtsstand des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Stand: September 2026. Suchvolumen, CPC, PPC-Wettbewerb, Trends und Keyword Difficulty aus Keyword-Tools sind Schätzwerte und semantisch nahezu identische Varianten werden nicht künstlich zusammengerechnet.

Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland: mehr als 600.000 Beschäftigte und zehntausende Verleihbetriebe

Arbeitnehmerüberlassung beziehungsweise Zeitarbeit ist ein etablierter Teil des deutschen Arbeitsmarkts. Im Juni 2025 waren nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit 622.000 Leiharbeitnehmende sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Ihr Anteil an der sozialversicherungspflichtigen Gesamtbeschäftigung betrug 1,8 Prozent. Gegenüber Juni 2024 ging ihre Zahl um 53.000 zurück, womit die Branche die schwache konjunkturelle Entwicklung deutlich widerspiegelte.

Im selben Monat gab es rund 39.000 Verleihbetriebe, die mindestens einen Leiharbeitnehmenden sozialversicherungspflichtig beschäftigten. Knapp 10.000 davon hatten ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt unmittelbar in der Arbeitnehmerüberlassung, rund 29.000 waren sogenannte Mischbetriebe mit einem anderen wirtschaftlichen Schwerpunkt.

Der Gesamtverband der Personaldienstleister beziffert den jährlichen Umsatz der deutschen Zeitarbeitsbranche aktuell auf rund 33 Milliarden Euro. Diese Verbandsangabe verwendet eine andere Marktabgrenzung als die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur und sollte deshalb nicht mit deren Betriebs- oder Beschäftigtenzahlen verrechnet werden.

Marktindikator Aktueller Stand Relevanz für Google Ads
Sozialversicherungspflichtige Leiharbeitnehmende, Juni 2025 622.000 Großer, etablierter Personalmarkt
Anteil an SV-pflichtiger Gesamtbeschäftigung 1,8 % Arbeitnehmerüberlassung bleibt relevante Beschäftigungsform
Verleihbetriebe mit mindestens einem SV-pflichtigen Leiharbeitnehmenden ca. 39.000 Stark fragmentierter Wettbewerb
Davon Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung knapp 10.000 Zahlreiche spezialisierte direkte Wettbewerber
Branchenumsatz laut GVP rund 33 Mrd. € jährlich Bedeutender Dienstleistungsmarkt
Aktuelle AÜG-Lohnuntergrenze ab 1. September 2026 15,33 €/Stunde Direkter Faktor für Kalkulation und Verrechnungssatz

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Gesamtverband der Personaldienstleister und Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Für die AÜG-Lohnuntergrenze gilt seit dem 1. September 2026 ein Mindestentgelt von 15,33 Euro brutto pro Stunde; ab April 2027 steigt es auf 15,87 Euro.

Für Google Ads bedeutet diese Marktgröße allerdings nicht, dass ein Personaldienstleister Deutschland flächendeckend bewerben sollte. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Für welche Berufe, Branchen, Regionen und Einsatzzeiten können tatsächlich Arbeitnehmer gestellt werden?

9.200 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung“ – aber die Suchintention ist überwiegend informational

Das Hauptkeyword ist groß. Es ist jedoch kein reines Anbieterkeyword.

Keyword Ø Suchen/Monat 12 Monate Ø Suchen/Monat 3 Monate CPC in USD PPC KD
Arbeitnehmerüberlassung 9.200 8.100 5,21 23 26*
Zeitarbeiter 8.700 8.100 2,53 33 33
Leiharbeiter 3.400 2.900 6,19 34 30
ANÜ 1.100 1.000 5,39 11 22
Arbeitnehmerüberlassungsvertrag 260 190 2,12 25 16
Verdeckte Arbeitnehmerüberlassung 290 220 9,59 4 15
Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis 130 120 7,40 20 19
Arbeitnehmerüberlassung Firmen 100 80 7,62 32 22
Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen 40 40 14,30 25 40

* Der bereitgestellte aktuelle Screenshot weist für das Seed-Keyword KD 26 aus; einzelne CSV-Abfragen können aufgrund unterschiedlicher Abfragezeitpunkte abweichende Werte enthalten.

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten.

Die SERP für „Arbeitnehmerüberlassung“ bestätigt die Informationsintention. Google zeigt ein AI Overview, Knowledge Graph, People Also Ask und prominente Fachinformationen. Wer ausschließlich auf diesen Oberbegriff bietet, wird deshalb zwangsläufig auch Nutzer erreichen, die Gesetzeslage, Definitionen, Arbeitsverträge oder Arbeitnehmerrechte recherchieren.

Das kann für SEO sinnvoll sein.

Für eine Search-Kampagne, deren Ziel ein neuer Entleihkunde ist, muss dieser Traffic dagegen sehr kontrolliert eingekauft werden.

„Arbeitnehmerüberlassung Firmen“ ist hundertmal kleiner – aber näher am Auftraggeber

Der Unterschied zwischen Oberbegriff und Anbieterwahl wird in den Daten besonders deutlich.

„Arbeitnehmerüberlassung Firmen“ besitzt rund 100 monatliche Suchen und einen geschätzten CPC von 7,62 US-Dollar. Das Keywordtool weist zudem ein positives Interessenwachstum aus.

Noch spezifischer ist „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“. Das Volumen beträgt lediglich rund 40 Suchen, der CPC liegt jedoch bei 14,30 US-Dollar.

Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder dieser Klicks ein Firmenkunde ist. Aber sprachlich bewegt sich die Suche bereits näher an der Anbieter- beziehungsweise Dienstleisterwahl.

Anbieter-/B2B-Keyword Ø Suchen/Monat 12 Monate CPC in USD PPC Besonderheit
Arbeitnehmerüberlassung Firmen 100 7,62 32 Anbieterrecherche
Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen 40 14,30 25 starke B2B-Nähe
Mitarbeiter Überlassung 20 8,44 17 konkreter Personalansatz
Arbeitnehmerüberlassung Ingenieur 40 5,84 23 Fachkräftecluster
Arbeitnehmerüberlassung Anbieter 10 – – ausdrücklich commercial
Arbeitnehmerüberlassung Bauhauptgewerbe Firmen 10 8,96 86 sehr spezifisch, rechtlich sensibel

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten. Fehlende CPC- und PPC-Werte werden bewusst nicht ergänzt.

Der Screenshot zum Seed „Arbeitnehmerüberlassung Anbieter“ zeigt nur rund zehn Suchen und eine Keyword Difficulty von 25, stuft die Suchintention aber klar als commercial ein. Gleichzeitig erscheinen AI Overview und People Also Ask. Auch eine kaufnahe Suche besitzt hier also noch erklärungsbedürftige fachliche Komponenten.

Diese Landingpage sollte sich bewusst von einer allgemeinen Zeitarbeitsseite unterscheiden

„Zeitarbeitsfirma“ und „Arbeitnehmerüberlassung“ sind im Alltag eng miteinander verbunden, erfüllen im Suchmarkt aber nicht exakt dieselbe Funktion.

„Zeitarbeitsfirma“ wird sehr häufig von Bewerbern benutzt.

„Arbeitnehmerüberlassung“ wird stärker von HR-Verantwortlichen, Juristen, Einkaufsabteilungen und Unternehmen verwendet, die sich mit dem Beschäftigungsmodell, dessen Voraussetzungen oder einem Anbieter auseinandersetzen.

Für die Google-Ads-Landingpage entsteht daraus eine klare Positionierung:

Nicht: „Finden Sie Ihren nächsten Job.“

Sondern:

„Sie benötigen kurzfristig oder projektbezogen zusätzliches Personal? Wir übernehmen die rechtssichere Arbeitnehmerüberlassung für Unternehmen.“

Dadurch wird bereits im Anzeigenklick ein Teil des Bewerbertraffics ausgeschlossen.

Anbieter-Suche und Informationssuche brauchen getrennte Kampagnen

Eine sinnvolle Struktur unterscheidet mindestens drei Ebenen.

Informationsphase

Beispiele:

ArbeitnehmerüberlassungWas ist Arbeitnehmerüberlassung?ArbeitnehmerüberlassungsvertragEqual Pay Arbeitnehmerüberlassung

Diese Nutzer benötigen zunächst Informationen.

konkrete B2B-Prüfung

Beispiele:

Arbeitnehmerüberlassung FirmenArbeitnehmerüberlassung UnternehmenArbeitnehmerüberlassung Kosten

Hier prüft ein Unternehmen bereits Anbieter oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

konkreter Fachkräftebedarf

Beispiele:

Arbeitnehmerüberlassung IngenieurArbeitnehmerüberlassung PflegeArbeitnehmerüberlassung Handwerk

Hier wird das benötigte Personal deutlich konkreter.

Je näher die Suche am realen Personalbedarf liegt, desto stärker kann die Landingpage auf einen direkten B2B-CTA ausgerichtet werden.

„Arbeitnehmerüberlassung Kosten“ ist klein – aber ausdrücklich commercial

Der dritte Datensatz enthält nur sechs Keywordformulierungen. Das ist methodisch wichtig: Aus einem kleinen Kostencluster sollte keine künstlich riesige Nachfrage konstruiert werden.

Das Seed-Keyword „Arbeitnehmerüberlassung Kosten“ erreicht rund 30 durchschnittliche monatliche Suchen, etwa 20 im Dreimonatsdurchschnitt, einen CPC von 2,66 US-Dollar, PPC 32 und eine Keyword Difficulty von 17. KWFinder klassifiziert die Suchintention ausdrücklich als commercial.

Kosten-Keyword Ø Suchen/Monat 12 Monate Ø Suchen/Monat 3 Monate CPC in USD PPC
Arbeitnehmerüberlassung Kosten 30 20 2,66 32
Kosten Arbeitnehmerüberlassung 30 20 2,66 32
Kosten für Arbeitnehmerüberlassung 10 10 – 57
Erlaubnis Arbeitnehmerüberlassung Kosten 10 10 – –
Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung Kosten 10 10 – 0
Personalvermittlung Kosten Arbeitnehmer 10 10 – –

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten. Varianten mit identischer Suchabsicht werden nicht addiert.

Der Screenshot zeigt bei „Arbeitnehmerüberlassung Kosten“ außerdem einen Featured-Snippet-Bereich beziehungsweise sehr stark informationsgeprägte Ergebnisse. Das Keyword liegt damit genau zwischen Information und Beschaffung.

Zwei völlig verschiedene Kostenfragen dürfen nicht vermischt werden

Wer nach „Arbeitnehmerüberlassung Kosten“ sucht, kann zwei unterschiedliche Dinge meinen.

Ein zukünftiger Entleihbetrieb möchte wissen:

Was kostet mich ein überlassener Mitarbeiter?

Ein Unternehmen, das selbst Arbeitnehmer verleihen möchte, kann dagegen wissen wollen:

Was kostet die Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis?

Diese beiden Nutzer gehören nicht auf dieselbe Landingpage.

Kosten der Dienstleistung für den Entleiher

Hier geht es typischerweise um einen Verrechnungssatz beziehungsweise eine vereinbarte Abrechnungslogik. Dieser kann unter anderem beeinflusst werden durch Qualifikation, Stundenentgelt, gesetzliche und tarifliche Arbeitgeberkosten, Branchenzuschläge, Schicht- und Feiertagszuschläge, Rekrutierungsaufwand, Ausfallrisiken, Einsatzdauer und Marge.

Kosten der AÜG-Erlaubnis

Für die Erlaubnis erhebt die Bundesagentur für Arbeit Verwaltungsgebühren zwischen 218 und 2.060 Euro. Für einen erstmaligen Antrag wird aktuell in der Regel eine Gebühr von 377 Euro genannt; der erste Verlängerungsantrag und auch ein Antrag auf eine unbefristete Erlaubnis kosten in der Regel 2.060 Euro.

Eine Google-Ads-Kampagne zur Kundengewinnung sollte Anfragen nach der behördlichen Erlaubnis gegebenenfalls ausschließen, sofern der Personaldienstleister keine entsprechende Beratung anbietet.

Was kostet ein Leiharbeitnehmer wirklich?

Für einen Entleiher ist der Bruttolohn des eingesetzten Arbeitnehmers nicht identisch mit dem Verrechnungssatz der Zeitarbeitsfirma.

Ein vereinfachtes, rein hypothetisches Modell kann beispielsweise so aussehen:

Bestandteil Beispiel
Bruttostundenentgelt des Mitarbeiters 18,00 €
Arbeitgeberkosten und bezahlte Ausfallzeiten 7,00 €
Recruiting, Disposition und Verwaltung 4,00 €
Risiko / Nichteinsatz / Sonstiges 2,00 €
kalkulatorischer Deckungsbeitrag 4,00 €
beispielhafter Verrechnungssatz 35,00 €

Hinweis: Die Zahlen sind ausschließlich ein Rechenbeispiel. Sie stellen weder einen marktüblichen Verrechnungssatz noch eine Branchenbenchmark dar.

Die tatsächliche Kalkulation hängt stark vom Mitarbeiterprofil und Einsatz ab. Für einen Ingenieur, einen Produktionshelfer und eine Pflegefachkraft können völlig unterschiedliche Lohn-, Zuschlags- und Risikostrukturen gelten.

Genau deshalb sollte eine Landingpage nicht mit einem scheinbar universellen „Zeitarbeit ab 25 Euro pro Stunde“ arbeiten, wenn dieser Preis nur für einzelne Profile erreichbar wäre.

Seit dem 1. September 2026 gilt eine AÜG-Lohnuntergrenze von 15,33 Euro

Gerade Kosten-Landingpages müssen aktuelle gesetzliche beziehungsweise tarifliche Mindestwerte berücksichtigen.

Die Siebte Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung gilt seit Juli 2026. Vom 1. September 2026 bis 31. März 2027 beträgt die verbindliche Lohnuntergrenze 15,33 Euro brutto pro Stunde, anschließend ab April 2027 15,87 Euro. Höhere tarifliche oder einzelvertragliche Ansprüche bleiben davon unberührt.

Zusätzlich gilt seit 2026 ein vereinheitlichtes DGB/GVP-Tarifwerk, nachdem die früher getrennten BAP- und iGZ-Strukturen zusammengeführt wurden.

Für Google Ads ist diese Information deshalb relevant, weil Personalkosten und Verrechnungssätze dynamisch bleiben. Eine vor Jahren erstellte Landingpage mit alten Stundenwerten kann heute unmittelbar falsche Erwartungen erzeugen.

Branchenzuschläge beeinflussen Kosten und Angebotslogik

Je nach Einsatzbranche können zusätzlich tarifliche Branchenzuschläge gelten. Der aktuelle Tarifkontext nennt unter anderem Metall- und Elektroindustrie, Chemie, Kunststoff, Kautschuk, Papier, Druck sowie weitere Branchen mit eigenen Zuschlagssystemen.

Für den Vertrieb bedeutet das:

Ein Kunde mit Bedarf in einer zuschlagsrelevanten Branche benötigt eine andere Kalkulation als ein anderer Entleiher.

Google Ads muss nicht jeden Tarifbestandteil in der Anzeige erklären. Die Landingpage kann jedoch transparent kommunizieren, dass der konkrete Verrechnungssatz erst nach Angaben zu Tätigkeit, Branche, Einsatzdauer und Schichtmodell kalkuliert wird.

Das schützt vor unqualifizierten Preisvergleichen.

Arbeitnehmerüberlassung ist erlaubnispflichtig

Nach § 1 AÜG benötigen Arbeitgeber grundsätzlich eine Erlaubnis, wenn sie im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit Arbeitnehmer an Dritte zur Arbeitsleistung überlassen. Arbeitnehmerüberlassung liegt dabei insbesondere vor, wenn die eingesetzte Person in die Arbeitsorganisation des Entleihers eingegliedert ist und dessen Weisungen unterliegt.

Die Bundesagentur für Arbeit weist außerdem darauf hin, dass die Erlaubnis vor Beginn der Arbeitnehmerüberlassung vorliegen muss. Die erste Erlaubnis wird grundsätzlich befristet für ein Jahr erteilt; nach drei aufeinanderfolgenden Jahren erlaubter Arbeitnehmerüberlassung kann eine unbefristete Erlaubnis beantragt werden.

Für einen Personaldienstleister kann die vorhandene Erlaubnis ein wichtiges Vertrauenssignal auf der B2B-Landingpage sein.

Ein potentieller Entleiher sollte nicht erst im Vertragsgespräch klären müssen, ob sein Anbieter die erforderliche Erlaubnis besitzt.

Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag braucht aktuell Textform

§ 12 AÜG verlangt inzwischen für den Vertrag zwischen Verleiher und Entleiher Textform. Der Verleiher muss dabei erklären, ob die erforderliche Erlaubnis vorhanden ist. Der Entleiher muss unter anderem die besonderen Merkmale der vorgesehenen Tätigkeit, die erforderliche berufliche Qualifikation und – soweit die gesetzlichen Ausnahmen nicht greifen – wesentliche Arbeitsbedingungen eines vergleichbaren Beschäftigten einschließlich Arbeitsentgelt angeben.

Zusätzlich verlangt § 1 AÜG, dass Arbeitnehmerüberlassung im Vertrag ausdrücklich als solche bezeichnet wird und der konkrete Leiharbeitnehmer vor der Überlassung unter Bezugnahme auf diesen Vertrag konkretisiert wird.

Das ist für Google Ads kein juristischer Selbstzweck.

Es zeigt aber, warum Firmenkunden einen professionellen Prozess benötigen:

Personalbedarf aufnehmen → Profil definieren → Konditionen klären → Arbeitnehmerüberlassungsvertrag → konkreten Mitarbeiter zuordnen → Einsatz starten.

Eine gute Landingpage kann diesen Ablauf nachvollziehbar darstellen.

18 Monate Überlassungshöchstdauer gehören in die Beratung

Das AÜG sieht grundsätzlich vor, dass derselbe Leiharbeitnehmer nicht länger als 18 aufeinanderfolgende Monate demselben Entleiher überlassen werden darf. Frühere Überlassungszeiten durch denselben oder einen anderen Verleiher werden vollständig angerechnet, wenn zwischen den Einsätzen nicht mehr als drei Monate liegen. Tarifvertragliche beziehungsweise darauf basierende betriebliche Abweichungen können unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich sein.

Für Personaldienstleister ist das ein wichtiges CRM-Thema.

Ein Unternehmen kann beispielsweise nach einem Mitarbeiter für „zwei Jahre“ suchen. Der Vertrieb sollte nicht einfach ein zweijähriges Standardangebot erstellen, sondern zunächst die einschlägigen AÜG- und Tarifregelungen prüfen.

Landingpages sollten deshalb besser mit flexiblen projektbezogenen Personaleinsätzen arbeiten als pauschal unbegrenzte Überlassung zu versprechen.

Equal Pay verändert die Kosten während längerer Einsätze

Nach § 8 AÜG gilt grundsätzlich der Gleichstellungsgrundsatz. Ein Tarifvertrag kann beim Arbeitsentgelt für die ersten neun Monate einer Überlassung abweichen. Eine darüber hinausgehende tarifliche Abweichung ist nur unter weiteren Voraussetzungen möglich; spätestens nach 15 Monaten muss dann mindestens ein tariflich als gleichwertig definiertes Entgelt erreicht sein und zuvor eine stufenweise Heranführung erfolgen.

Für einen Firmenkunden bedeutet das:

Der Verrechnungssatz eines langfristigen Einsatzes muss nicht zwingend während der gesamten Laufzeit unverändert bleiben.

Je nach Branche und Tarifkonstellation können Entgeltentwicklung und Branchenzuschläge die Kalkulation verändern.

Eine gute Anbieter-Landingpage sollte diesen Punkt verständlich adressieren, ohne mit komplizierten Tarifformeln den Erstkontakt zu überfrachten.

Das Baugewerbe ist ein besonders wichtiges Google-Ads-Beispiel

Die Daten enthalten:

  • „Arbeitnehmerüberlassung Baugewerbe“ mit rund 60 monatlichen Suchen, 8,67 US-Dollar CPC und PPC 61,
  • „Arbeitnehmerüberlassung Bauhauptgewerbe“ mit rund 50 Suchen und 6,97 US-Dollar CPC,
  • „Arbeitnehmerüberlassung Bauhauptgewerbe Firmen“ mit rund 10 Suchen, 8,96 US-Dollar CPC und PPC 86.

Diese Keywords sehen ausgesprochen attraktiv aus.

Rechtlich ist die Situation jedoch besonders sensibel.

§ 1b AÜG bestimmt grundsätzlich, dass Arbeitnehmerüberlassung in Betriebe des Baugewerbes für Arbeiten, die üblicherweise von Arbeitern verrichtet werden, unzulässig ist. Das Gesetz enthält bestimmte Ausnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit einschlägigen Tarifverträgen beziehungsweise Überlassungen zwischen entsprechend tariflich erfassten Baubetrieben.

Das ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit von Branchenwissen:

Ein hoher CPC und starke Suchintention machen ein Keyword nicht automatisch zu einer zulässigen Dienstleistung.

Personaldienstleister sollten Baukeywords nur dann bewerben, wenn das konkrete Modell rechtlich geprüft und tatsächlich zulässig ist.

Fachkräftecluster können wesentlich wertvoller sein als der Oberbegriff

Die Daten zeigen auch spezialisierte Nachfrage:

Spezialisierung Ø Suchen/Monat 12 Monate Ø Suchen/Monat 3 Monate CPC in USD
Arbeitnehmerüberlassung Baugewerbe 60 60 8,67
Arbeitnehmerüberlassung Pflege 50 40 4,89
Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen 40 40 14,30
Arbeitnehmerüberlassung Ingenieur 40 50 5,84
Arbeitnehmerüberlassung Handwerk 40 30 –
Arbeitnehmerüberlassung Pflegekräfte 10 10 5,32

Quelle: bereitgestellte KWFinder-Daten.

Diese Suchvolumina wirken klein.

Für einen spezialisierten Personaldienstleister können sie trotzdem ausgesprochen wertvoll sein.

Ein Unternehmen, das konkret einen Ingenieur über Arbeitnehmerüberlassung sucht, hat seinen Bedarf bereits wesentlich stärker definiert als ein Nutzer mit dem Oberbegriff.

Deshalb sollten Fachkräftecluster mit dem tatsächlichen Kandidatenpool verbunden werden.

Unser Team
Daniel Schiemann

Advertising Manager

Tim Jerathe

Advertising Manager

Celina Krone

Advertising Manager

André Steiger

Advertising Manager

Sedanur Cabuk

Advertising Manager

Bjarne Rühling

Advertising Manager

Melanie Vahland

Advertising Manager

adpoint portrait natalie
Natalie Pardela

Advertising Manager

jobs bei google ads agentur adpoint gmbh
Inha Panasenko

Advertising Manager

Sarah Meyer

Advertising Manager

DU?

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Die BA-Daten zeigen, wo Arbeitnehmerüberlassung tatsächlich stark ist

Im Juni 2025 arbeiteten rund 228.000 Leiharbeitnehmende in Produktionsberufen und etwa 226.000 in sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsberufen. Hinzu kamen rund 82.000 in personenbezogenen Dienstleistungen, 65.000 in kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen sowie 21.000 in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen.

Für Google Ads ist diese Verteilung ein guter strategischer Ausgangspunkt – aber kein automatischer Budgetschlüssel.

Ein Unternehmen, das ausschließlich Ingenieure und IT-Spezialisten überlässt, sollte sein Budget nicht deshalb in Produktionshelfer stecken, weil dort deutschlandweit mehr Arbeitnehmer beschäftigt sind.

Entscheidend bleibt die eigene Spezialisierung.

Pflege ist relevant, hat sich zuletzt aber deutlich verändert

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Juni 2025 etwa 32.000 Leiharbeitnehmende in Pflegeberufen aus. Das war rund ein Viertel weniger als 2023. Etwa 71 Prozent dieser Beschäftigten waren bei Zeitarbeitsfirmen angestellt.

Im aktuellen Keyworddatensatz erreicht „Arbeitnehmerüberlassung Pflege“ rund 50 monatliche Suchen, während spezifischere Pflegekräftebegriffe geringere Volumina besitzen.

Für eine Pflege-Personaldienstleistung sollte die Seite besonders sauber zwischen zwei Marktseiten unterscheiden:

Einrichtung benötigt Personal

und

Pflegekraft sucht Arbeitgeber.

Die Arbeitnehmerüberlassungs-Landingpage sollte eindeutig die erste Seite adressieren.

Ohne separaten Standortdatensatz sollte kein lokales Suchvolumen erfunden werden

Die hochgeladenen Daten enthalten diesmal keinen vollständigen Stadt-Datensatz wie in manchen anderen Branchenanalysen.

Im Anbieterexport finden sich einzelne regionale Suchbegriffe wie „Arbeitnehmerüberlassung Düsseldorf“ beziehungsweise bestimmte Zeitarbeitsstadt-Suchen. Eine Handvoll solcher Vorschläge ist aber keine belastbare Grundlage für eine bundesweite Stadtvergleichstabelle.

Deshalb gilt:

Keine erfundene Aussage wie „Arbeitnehmerüberlassung Hannover hat X Suchen“, wenn dieser Wert nicht im bereitgestellten Datensatz vorliegt.

Für Personaldienstleister mit Niederlassungsnetz können lokale Kampagnen trotzdem sehr sinnvoll sein. Dann sollte für jede wichtige Stadt beziehungsweise Region separat geprüft werden:

Arbeitnehmerüberlassung + Stadt

Personaldienstleister + Stadt

Zeitarbeitsfirma + Stadt

konkrete Berufsgruppe + Stadt

Damit lässt sich ein echter regionaler Suchmarkt statt einer theoretischen Ortsseitenserie aufbauen.

Landingpages sollten Firmenkunden bereits im ersten Bildschirm erkennen lassen

Eine der wichtigsten Optimierungen lautet:

Der Nutzer muss sofort sehen, dass die Seite für Unternehmen gedacht ist.

Ein geeigneter Hero-Bereich könnte fachlich beispielsweise folgende Informationen verbinden:

Arbeitnehmerüberlassung für UnternehmenFachkräfte und gewerbliche Mitarbeiter für kurzfristige und projektbezogene PersonalbedarfeAÜG-konforme Überlassung – persönliche Disposition – schnelle Rückmeldung

Darunter sollte direkt ein Firmenkunden-CTA stehen.

Nicht:

„Jetzt bewerben“.

Sondern:

„Personalbedarf anfragen“.

Die Bewerberseite kann vollständig separat existieren.

Das B2B-Formular sollte einen Personalbedarf statt nur Kontaktdaten erfassen

Ein Formular mit „Name, E-Mail, Nachricht“ lässt nahezu die gesamte Qualifikation beim Vertrieb.

Besser ist eine strukturierte Bedarfsabfrage:

Feld Nutzen
Unternehmen B2B-Qualifikation
Einsatzort regionale Besetzbarkeit
gesuchter Beruf / Tätigkeit Kandidatenmatch
Anzahl benötigter Mitarbeiter Auftragsgröße
gewünschter Start Dringlichkeit
Einsatzdauer Planung und AÜG-Kontext
Arbeitszeit / Schichtmodell Kandidatenverfügbarkeit
erforderliche Qualifikation fachliches Matching
Branche Tarif- und Zuschlagskontext
Telefonnummer schnelle Rückmeldung

Ein solches Formular kann weniger Conversions erzeugen als ein extrem kurzes Kontaktformular.

Das ist nicht zwangsläufig ein Nachteil.

Weniger Formulare und mehr echte Personalbedarfe sind wirtschaftlich häufig besser.

Search Terms müssen juristische und Arbeitnehmer-Informationssuchen aussortieren

Der Hauptdatensatz enthält zahlreiche Begriffe, die für eine B2B-Vertriebskampagne nicht automatisch relevant sind.

Beispiele:

Was ist Arbeitnehmerüberlassung?

Arbeitnehmerüberlassungsvertrag

verdeckte Arbeitnehmerüberlassung

Kündigungsschutz

Aufhebungsvertrag Arbeitnehmer

Arbeitgeber Abmahnung

Rechtsberatung Arbeitnehmer

Einige dieser Suchanfragen besitzen überraschend hohe CPCs. „Verdeckte Arbeitnehmerüberlassung“ kommt beispielsweise auf rund 290 Suchen und 9,59 US-Dollar CPC.

Der hohe CPC bedeutet hier aber nicht zwingend Interesse an einem Personaldienstleister. Es kann sich um Rechtsberatung, Compliance oder arbeitsrechtliche Recherche handeln.

CPC allein darf deshalb nie über ein Keyword entscheiden.

„Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis“ ist ebenfalls ein anderer Markt

Das Keyword erreicht rund 130 monatliche Suchen und einen CPC von 7,40 US-Dollar.

Für einen klassischen Verleiher auf Kundensuche ist dieser Nutzer vermutlich nicht der gewünschte Entleihkunde.

Er möchte möglicherweise selbst eine Arbeitnehmerüberlassung aufbauen.

Für Beratungen, Kanzleien oder Dienstleister, die bei der Beantragung einer AÜG-Erlaubnis unterstützen, kann dasselbe Keyword dagegen hochattraktiv sein.

Die Bedeutung eines Keywords entsteht also immer aus dem Geschäftsmodell.

Eine sinnvolle Kampagnenstruktur für Arbeitnehmerüberlassung

Kampagnencluster Typische Keywords Zielgruppe Primäre Conversion
B2B allgemein Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen Firmenkunden Personalbedarf
Firmen / Anbieter Arbeitnehmerüberlassung Firmen, Anbieter Anbieterwahl B2B-Anfrage
Fachkräfte Arbeitnehmerüberlassung Ingenieur Fachkräftebedarf Einsatzanfrage
Pflege Arbeitnehmerüberlassung Pflege Einrichtungen Personalbedarf
Handwerk Arbeitnehmerüberlassung Handwerk Betriebe Personalbedarf
Kosten Arbeitnehmerüberlassung Kosten kalkulierender Entleiher Angebotsanfrage
Information Arbeitnehmerüberlassung frühe Recherche sekundäre Conversion
Erlaubnis Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis potenzieller Verleiher nur falls Leistung angeboten
Recht / Compliance verdeckte Arbeitnehmerüberlassung Rechts-/Compliance-Frage meist ausschließen oder Content
Brand eigener Firmenname bereits bekannte Nutzer separat bewerten

Durch diese Struktur lassen sich Budgets gezielt auf kaufnähere Suchphasen konzentrieren.

Cost per Lead ist bei Arbeitnehmerüberlassung fast bedeutungslos

Ein Firmenlead kann einen Mitarbeiter für zwei Wochen benötigen.

Ein anderer benötigt 30 Personen für zwölf Monate.

Beide können im Google-Ads-Konto zunächst als „Formular abgeschickt“ erscheinen.

Wirtschaftlich sind sie nicht vergleichbar.

Eine bessere Funnel-Logik lautet:

B2B-Lead → Personalbedarf qualifiziert → Kandidaten verfügbar → Angebot → Arbeitnehmerüberlassungsvertrag → erster Einsatz → fakturierte Stunden → Deckungsbeitrag

Erst daraus ergibt sich der tatsächliche Wert eines Keywords.

Ein hypothetisches Rechenbeispiel zeigt, warum hohe B2B-CPCs funktionieren können

Angenommen, ein neu gewonnener Firmenkunde benötigt acht Mitarbeitende.

Wirtschaftliches Beispiel Annahme
eingesetzte Mitarbeiter 8
kalkulatorischer Deckungsbeitrag je produktiver Stunde 3,50 €
fakturierbare Stunden pro Mitarbeiter und Monat 150
erwartete Einsatzdauer 6 Monate
erwarteter Deckungsbeitrag 25.200 €
maximal gewünschte Akquisitionskosten 8 %
maximaler CAC 2.016 €
Abschlussquote aus qualifizierten B2B-Leads 20 %
maximaler Wert eines qualifizierten Leads 403,20 €
qualifizierte Leadquote je Klick 5 %
rechnerisch maximaler CPC 20,16 €

Hinweis: Dieses Beispiel ist rein hypothetisch und ausdrücklich keine Branchenbenchmark.

Damit wird sichtbar, warum ein geschätzter CPC von 14,30 US-Dollar für „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“ nicht zwangsläufig teuer ist.

Wenn der durchschnittliche Firmenkunde dagegen nur eine einzelne kurze Überlassung erzeugt, ändert sich die Rechnung vollständig.

Customer Lifetime Value ist besonders wichtig

Viele Entleihkunden beauftragen einen Personaldienstleister nicht nur einmal.

Ein Produktionsbetrieb kann saisonal wiederkehrenden Bedarf besitzen. Ein Logistikunternehmen benötigt in Spitzenzeiten zusätzliche Mitarbeiter. Ein Industriekunde kann nach einem erfolgreichen ersten Einsatz mehrere weitere Profile anfragen.

Deshalb sollte der Kundenwert nicht nach dem ersten Mitarbeiter beendet werden.

Ein CRM kann beispielsweise erfassen:

gewonnener Firmenkunde → Anzahl Einsätze → Anzahl Mitarbeiter → fakturierte Stunden → Deckungsbeitrag nach 3, 6 und 12 Monaten

Damit kann Google Ads lernen, welche Suchanfragen langfristig die besten Kunden erzeugen.

Kapazitätssteuerung ist bei Arbeitnehmerüberlassung besonders wichtig

Ein Personaldienstleister hat zwei knappe Ressourcen:

Firmenkunden

und

einsatzfähige Mitarbeiter.

Google Ads sollte beide Seiten nicht unabhängig voneinander skalieren.

Wenn beispielsweise 40 verfügbare Produktionsmitarbeiter auf neue Einsätze warten, kann die B2B-Kampagne Produktion verstärkt werden.

Wenn dagegen zehn neue Kunden dringend Elektriker suchen, aber kaum geeignete Kandidaten vorhanden sind, bringt zusätzliches B2B-Budget wenig.

Eine moderne Kampagnensteuerung verbindet deshalb:

vertriebliche Nachfrage + Recruitingpipeline + aktueller Mitarbeiterpool.

Die beste B2B-Anzeige filtert bereits vor dem Klick

Für Firmenkundengewinnung sollte eine Anzeige möglichst klar sagen, wer gemeint ist.

Statt:

„Arbeitnehmerüberlassung – jetzt informieren“

kann eine deutlich qualifizierendere Botschaft beispielsweise lauten:

„Arbeitnehmerüberlassung für Unternehmen – Personalbedarf anfragen“

oder:

„Zusätzliche Fachkräfte für Ihren Betrieb – AÜG-konforme Arbeitnehmerüberlassung“

Dadurch kann die Klickrate unter Umständen sinken.

Wenn gleichzeitig Bewerber, Studierende und reine Informationssuchende seltener klicken, ist genau das wirtschaftlich erwünscht.

Was AdPoint für Anbieter von Arbeitnehmerüberlassung optimiert

AdPoint betrachtet Arbeitnehmerüberlassung nicht als normales Recruitingkeyword.

Zuerst wird entschieden, welche Seite des Marktes beworben wird. Für diese Landingpage steht die Gewinnung von Unternehmen mit Personalbedarf im Mittelpunkt.

Anschließend werden generische Informationssuchen von Firmen-, Anbieter-, Kosten- und Berufscluster-Suchen getrennt. Juristische Informationsbegriffe, Erlaubnisanfragen und nicht passende Arbeitnehmerintention können je nach Kampagnenziel ausgeschlossen oder separat behandelt werden.

Landingpages kommunizieren konkrete verfügbare Berufsfelder, Einsatzregionen, AÜG-Prozess und den Weg vom Personalbedarf zum ersten Einsatz.

Conversion Tracking wird möglichst nicht auf das Formular begrenzt. Qualifizierter Bedarf, Angebot, Vertrag, Einsatz und später fakturierte Stunden bilden die wirtschaftlich wichtigeren Stufen.

Dadurch optimiert Google Ads langfristig nicht auf möglichst viele Kontakte, sondern auf diejenigen Unternehmen, deren Personalbedarf tatsächlich besetzt und profitabel abgewickelt werden kann.

Warum Branchenverständnis bei Arbeitnehmerüberlassung unverzichtbar ist

Die Daten zeigen den Unterschied besonders deutlich:

9.200 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung“ – informational.

100 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung Firmen“ – CPC 7,62 US-Dollar.

40 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“ – CPC 14,30 US-Dollar.

30 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung Kosten“ – commercial.

10 Suchen nach „Arbeitnehmerüberlassung Anbieter“ – commercial.

Würde ein Google-Ads-Konto ausschließlich nach Reichweite strukturiert, bekäme der informative Oberbegriff fast das gesamte Budget.

Aus wirtschaftlicher Sicht kann genau das falsch sein.

Hinzu kommen AÜG-Erlaubnis, 18-Monats-Grenze, Equal Pay, aktuelle Lohnuntergrenze, Einschränkungen im Baugewerbe und stark unterschiedliche Branchenprofile.

Die relevante Einheit ist deshalb nicht der Klick und auch nicht das Formular.

Die relevante Einheit ist:

ein rechtlich umsetzbarer, personell besetzbarer und wirtschaftlich profitabler Personalbedarf.

Fazit: Google Ads für Arbeitnehmerüberlassung beginnt bei 9.200 Suchen – verdient wird aber im Long-Tail

Das Hauptkeyword bietet mit rund 9.200 durchschnittlichen monatlichen Suchen einen erheblichen Informationsmarkt. Wer nur diesen Wert betrachtet, überschätzt jedoch das unmittelbar verfügbare B2B-Potenzial.

Die kommerziell interessanteren Suchanfragen sind deutlich kleiner.

Unternehmen suchen nach Firmen, Anbietern, Kosten und konkreten Fachkräftebereichen. Genau dort steigen teilweise CPC und wirtschaftliche Nähe zur tatsächlichen Beauftragung.

Erfolgreiche Google Ads für Arbeitnehmerüberlassung trennen deshalb Informationsrecherche von Firmenkundenakquise, verbinden Suchbegriffe mit dem vorhandenen Mitarbeiterpool und führen spätere Einsatz- und Deckungsbeitragsdaten zurück in die Kampagnenoptimierung.

AdPoint richtet Google Ads damit nicht darauf aus, möglichst viele Menschen zum Thema Arbeitnehmerüberlassung zu erreichen.

Das Ziel sind Unternehmen mit konkretem Personalbedarf, den der Personaldienstleister rechtssicher, schnell und profitabel besetzen kann.

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Google Ads kann für Anbieter von Arbeitnehmerüberlassung sehr interessant sein, wenn Firmenkunden- und Informationsintention sauber getrennt werden. Besonders Anbieter-, Firmen-, Kosten- und berufsspezifische Suchanfragen können näher an einem konkreten Personalbedarf liegen als das große Oberkeyword.

Das Keyword erreicht im analysierten KWFinder-Datensatz rund 9.200 durchschnittliche monatliche Suchen über zwölf Monate. Der Dreimonatsdurchschnitt liegt bei rund 8.100. KWFinder stuft die Suchintention als informational ein.

Im Datensatz fallen insbesondere „Arbeitnehmerüberlassung Firmen“, „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“, „Arbeitnehmerüberlassung Anbieter“ sowie berufsspezifische Varianten auf. „Arbeitnehmerüberlassung Unternehmen“ besitzt beispielsweise einen geschätzten CPC von 14,30 US-Dollar.

Das exakte Keyword erreicht rund 30 durchschnittliche monatliche Suchen und wird von KWFinder als commercial eingestuft. Die sehr ähnliche Wortstellungsvariante besitzt denselben Wert und darf deshalb nicht zusätzlich als eigener Markt addiert werden.

Die Bundesagentur für Arbeit erhebt je nach Verwaltungsaufwand Gebühren zwischen 218 und 2.060 Euro. Für einen erstmaligen Antrag wird derzeit in der Regel 377 Euro genannt; der erste Verlängerungsantrag und ein Antrag auf eine unbefristete Erlaubnis kosten in der Regel 2.060 Euro.

Grundsätzlich gilt nach § 1 AÜG eine Überlassungshöchstdauer von 18 aufeinanderfolgenden Monaten. Frühere Einsätze werden unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet. Tarifliche beziehungsweise betriebliche Abweichungen können im gesetzlich vorgesehenen Rahmen möglich sein.

Grundsätzlich gilt der Gleichstellungsgrundsatz. Tariflich kann hinsichtlich des Entgelts für die ersten neun Monate abgewichen werden. Eine darüber hinausgehende tarifliche Abweichung ist nur unter zusätzlichen Voraussetzungen zulässig; spätestens nach 15 Monaten muss dann mindestens das tariflich definierte gleichwertige Entgelt erreicht werden.

Nur eingeschränkt. § 1b AÜG verbietet grundsätzlich die Arbeitnehmerüberlassung in Betriebe des Baugewerbes für Arbeiten, die üblicherweise von Arbeitern ausgeführt werden, enthält aber bestimmte gesetzliche Ausnahmen. Baukampagnen sollten deshalb nur nach rechtlicher Prüfung der tatsächlich angebotenen Leistung geschaltet werden.

Auf der B2B-Seite sollten nicht nur Formulare gemessen werden. Wichtiger sind qualifizierter Personalbedarf, Angebot, Arbeitnehmerüberlassungsvertrag, tatsächlich gestarteter Einsatz, fakturierte Stunden und späterer Deckungsbeitrag.

Es gibt keinen allgemeinen Maximalwert. Der wirtschaftlich sinnvolle CPC hängt von der Zahl der eingesetzten Mitarbeiter, Einsatzdauer, Marge, Abschlussquote und dem langfristigen Kundenwert ab. Ein zweistelliger Klickpreis kann sehr profitabel sein, wenn daraus ein wiederkehrender Firmenkunde mit mehreren Einsätzen entsteht.

Quellenhinweis: Keyword-Daten aus den bereitgestellten KWFinder-Auswertungen zu Arbeitnehmerüberlassung, Anbieterintention und Kosten. Markt- und Beschäftigungsdaten: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt und Gesamtverband der Personaldienstleister. Rechtlicher Kontext: Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und aktuelle Lohnuntergrenzen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Stand: September 2026.

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