Google Ads / AdWords Experte von A-Z!
Eine Altbausanierung ist selten ein standardisierter Auftrag. Hinter derselben Suchanfrage können ein Einfamilienhaus aus den 1960er-Jahren, eine denkmalgeschützte Immobilie, eine vollständig zu entkernende Bestandsimmobilie oder ein Gebäude stehen, bei dem lediglich Fenster, Fassade, Heizung oder Elektrik modernisiert werden sollen. Projektvolumen, erforderliche Gewerke, Planungstiefe und Entscheidungsdauer unterscheiden sich entsprechend stark.
Genau deshalb funktioniert Google Ads für Altbausanierung anders als Werbung für eine klar abgegrenzte Handwerkerleistung. Das Hauptkeyword „Altbausanierung“ besitzt relevante Reichweite, wird von KWFinder aber überwiegend als informational eingestuft. Suchanfragen wie „Altbausanierung in der Nähe“, „Altbausanierung aus einer Hand“, „Haussanierung Firma“ oder bestimmte Kostenformulierungen liegen wesentlich näher an einer potenziellen Auftragsentscheidung.
Für Sanierungsunternehmen ist deshalb nicht entscheidend, möglichst viele Websitebesucher zu gewinnen. Relevant sind Eigentümer mit einer passenden Immobilie, einem realen Sanierungsvorhaben, einem geeigneten Standort und einem Projektumfang, der zum Geschäftsmodell des Unternehmens passt.
Als spezialisierteGoogle Ads Agentur verbindet AdPoint Keywordanalyse, lokale Kampagnen und Conversion Tracking deshalb mit Projektqualifikation, Besichtigung, Angebot und tatsächlichem Auftragswert.
Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 439 unterschiedlichen Keywordformulierungen aus drei KWFinder-Datensätzen zu Altbausanierung, Sanierungskosten und dem lokalen Suchmarkt am Beispiel Hannover. Insgesamt enthalten die Exporte 468 Keywordzeilen. Ähnliche und mehrfach vorhandene Formulierungen werden nicht künstlich addiert. Ergänzt wurde die Analyse um aktuelle Daten von dena, Destatis, KfW sowie Informationen zu Förderangeboten in Hannover. Stand: August 2026. Suchvolumen, CPC, PPC-Wettbewerb und Keyword Difficulty sind Tool-Schätzwerte und können von tatsächlichen Google-Ads-Daten abweichen; CPC-Werte werden in US-Dollar angegeben. Die Methodik folgt dem vorgegebenen Prinzip, alle Datensätze gemeinsam auszuwerten, Überschneidungen nicht blind zu summieren und fehlende Kennzahlen nicht zu erfinden.
Deutschlands Gebäudebestand schafft langfristigen Sanierungsbedarf
Die wirtschaftliche Basis für Altbausanierung ist außergewöhnlich groß. Nach dem aktuellen dena-Datenstand wurden fast 61 Prozent des deutschen Wohngebäudebestands bis 1979 errichtet. Mehr als 90 Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 2010. Ein großer Teil des heutigen Gebäudebestands wurde damit unter energetischen, technischen und wohnlichen Standards gebaut, die sich deutlich von heutigen Anforderungen unterscheiden.
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt zusätzlich, dass mehr als fünf Millionen Heizungen älter als 30 Jahre sind. Gleichzeitig stieg die Zahl geförderter Energieberatungen gegenüber 2023 um rund 30 Prozent auf 163.872 Wohn- und Nichtwohngebäude. Das bedeutet nicht, dass aus jeder Energieberatung eine umfassende Altbausanierung entsteht. Es zeigt jedoch, wie stark sich Eigentümer inzwischen mit dem Modernisierungsbedarf bestehender Immobilien beschäftigen.
| Marktindikator | Aktueller Stand | Relevanz für Sanierungsunternehmen |
| Wohngebäude bis Baujahr 1979 | fast 61 % des Bestands | großer struktureller Altbaubestand |
| Wohngebäude vor 2010 | mehr als 90 % | Modernisierung ist langfristiger Bestandsmarkt |
| Heizungen älter als 30 Jahre | mehr als 5 Mio. | hoher technischer Modernisierungsbedarf |
| Geförderte Energieberatungen | 163.872 Gebäude | Eigentümer beschäftigen sich aktiv mit Sanierungsfragen |
| Veränderung Energieberatungen ggü. 2023 | +30 % | wachsende Beschäftigung mit energetischem Bestand |
Quelle: Deutsche Energie-Agentur, dena-Gebäudereport 2025/2026.
Gleichzeitig bleibt die Kalkulation für Eigentümer anspruchsvoll. Destatis meldete für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden im ersten Quartal 2026 einen Preisanstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Neubau von Wohngebäuden lagen die Baupreise im Mai 2026 sogar 5,0 Prozent über Mai 2025; einzelne Gewerke wie Dachdeckungs-, Holzbau- oder Elektroarbeiten entwickelten sich noch stärker.
Genau deshalb besitzen Kosten, Förderung und wirtschaftliche Planung innerhalb des Suchmarktes eine wichtige Rolle.
„Altbausanierung“ erreicht 2.300 monatliche Suchanfragen – ist aber nicht automatisch das beste Google-Ads-Keyword
Das Hauptkeyword „Altbausanierung“ erreicht laut KWFinder rund 2.300 durchschnittliche monatliche Suchanfragen in Deutschland. Der geschätzte CPC beträgt 3,22 US-Dollar, der PPC-Wettbewerb 41 und die Keyword Difficulty 32.
KWFinder stuft die Suchintention allerdings als informational ein.
Das ist für Google Ads entscheidend. Hinter der Suche können Eigentümer mit einem unmittelbar bevorstehenden Projekt stehen. Gleichzeitig recherchieren Nutzer lediglich, was bei einer Altbausanierung zu beachten ist, welche Reihenfolge sinnvoll ist, welche Förderung existiert oder wie sich Sanierung und Renovierung unterscheiden.
| Keyword | Ø Suchvolumen/Monat | CPC in USD | PPC | Keyword Difficulty | Entwicklung |
| altbausanierung | 2.300 | 3,22 | 41 | 32 | -43 % |
| förderungen altbausanierung | 580 | 1,48 | 73 | 39 | -45 % |
| architekten für altbausanierung | 270 | 2,21 | 62 | 15 | -29 % |
| altbausanierung in der nähe | 190 | 2,67 | 62 | 11 | +70 % |
| fassadensanierung altbau | 50 | 2,26 | 45 | 22 | -13 % |
| altbausanierung fußbodenheizung | 50 | 2,38 | 100 | k. A. | +50 % |
| altbausanierung aus einer hand | 30 | 4,48 | 65 | 12 | 0 % |
| altbausanierung beratung | 30 | 2,61 | 76 | 20 | -48 % |
| energetische altbausanierung | 10 | 4,43 | 93 | 28 | -57 % |
| bauunternehmen altbausanierung | 10 | 2,59 | 60 | 5 | -50 % |
Besonders interessant ist „Altbausanierung in der Nähe“. Das Suchvolumen ist erheblich kleiner als beim allgemeinen Hauptkeyword, gleichzeitig weist KWFinder ein Wachstum von 70 Prozent aus. Der Begriff verbindet das Sanierungsthema bereits mit einem Anbieter in erreichbarer Entfernung.
Auch „Altbausanierung aus einer Hand“ fällt auf. Bei nur etwa 30 durchschnittlichen monatlichen Suchen erreicht der geschätzte CPC 4,48 US-Dollar. Der Nutzer sucht hier nicht mehr nur Informationen über Sanierung, sondern möglicherweise einen Anbieter, der Planung und mehrere Gewerke koordinieren kann.
Sinkende Oberbegriffe bedeuten nicht automatisch einen schrumpfenden Sanierungsmarkt
Mehrere zentrale Keywords weisen aktuell negative Tool-Trends auf. „Altbausanierung“ liegt bei -43 Prozent, „Altbausanierung Kosten“ bei -59 Prozent und die exakte lokale Formulierung „Altbausanierung Hannover“ bei -67 Prozent.
Diese Zahlen sollten nicht mit einem entsprechenden Rückgang realer Sanierungsaufträge gleichgesetzt werden.
Google-Suchverhalten fragmentiert sich. Eigentümer suchen nicht zwingend nach dem Oberbegriff „Altbausanierung“, sondern nach ihrem konkreten Problem: Kernsanierung, Elektrik im Altbau, Fassadensanierung, Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Sanierungskosten, Energieberatung oder einem Unternehmen in der Nähe.
Genau hier liegt eine wesentliche Aufgabe professioneller Kampagnenplanung: Nicht ein einzelnes Keyword beobachten, sondern den gesamten kommerziell relevanten Suchraum.
Kosten sind einer der wichtigsten Entscheidungsbereiche
Eine Altbausanierung kann finanziell weit über eine normale Renovierung hinausgehen. Entsprechend stark beschäftigen sich Eigentümer mit möglichen Projektkosten.
Dabei zeigt der Datensatz, dass die Nachfrage nicht nur über die exakte Formulierung „Altbausanierung Kosten“ erfolgt. Der wesentlich größere Kostenmarkt liegt teilweise in angrenzenden Begriffen.
| Kostenorientiertes Keyword | Ø Suchvolumen/Monat | CPC in USD | PPC | Keyword Difficulty | Entwicklung |
| kosten kernsanierung | 1.000 | 1,69 | 61 | 26 | -52 % |
| haussanierung kosten | 500 | 1,75 | 69 | 41 | -49 % |
| kosten sanierung wohnung | 220 | 1,77 | 59 | 20 | -56 % |
| altbausanierung kosten | 130 | 1,77 | 69 | 33 | -59 % |
| altbau sanieren kosten | 120 | 1,82 | 57 | 28 | -40 % |
| kosten elektroinstallation altbau | 70 | 0,90 | 35 | 19 | -57 % |
| altbausanierung kosten pro m² | 50 | 1,53 | 62 | k. A. | -14 % |
| haussanierung firma | 40 | 4,05 | 71 | 22 | -50 % |
Die wichtigste Erkenntnis lautet: Kosten-Traffic ist nicht identisch mit billigem Traffic.
Ein Eigentümer, der nach „Kernsanierung Kosten“ sucht, kann noch relativ weit von der Auswahl eines Unternehmens entfernt sein. Gleichzeitig besitzt er möglicherweise bereits eine konkrete Immobilie und versucht zu entscheiden, ob und in welchem Umfang ein Projekt finanzierbar ist.
Deshalb können Kostenkeywords sehr wertvoll sein – vorausgesetzt, die Landingpage beantwortet die Preisfrage sinnvoll.
Warum eine pauschale Quadratmeterzahl häufig die falsche Antwort ist
Eine seriöse Altbausanierung lässt sich selten allein über einen Quadratmeterpreis kalkulieren. Zwei Häuser mit jeweils 150 Quadratmetern Wohnfläche können völlig unterschiedliche Sanierungsaufwendungen verursachen.
Relevant sind beispielsweise Baujahr und Bauweise, Dach und Fassade, Fenster, Heiztechnik, Elektrik, Wasser- und Abwasserleitungen, Feuchtigkeitsschäden, Schadstoffe, Tragwerk, Grundrissänderungen, gewünschter energetischer Standard und der Zustand bereits modernisierter Bauteile.
Hinzu kommen Unterschiede bei Denkmalschutz, Zugänglichkeit und der Frage, ob das Gebäude während der Arbeiten bewohnt bleibt.
Eine Kosten-Landingpage sollte deshalb nicht mit einer vermeintlich universellen Zahl locken. Sinnvoller ist zu erklären, welche Faktoren die Kalkulation verändern und wie aus einer ersten Anfrage ein belastbares Angebot entsteht.
Gerade weil die Preise für Bau- und Instandhaltungsleistungen weiterhin steigen, können starre Kostenangaben zudem schnell veralten.
„Kernsanierung“ ist nicht einfach ein Synonym für Altbausanierung
Die Keyworddaten zeigen, dass Nutzer den Begriff Kernsanierung als eigenen Suchmarkt verwenden. Das ist auch wirtschaftlich sinnvoll.
Bei einer Altbausanierung können einzelne Bauteile oder Gewerke modernisiert werden. Eine Kernsanierung beschreibt dagegen typischerweise einen wesentlich umfassenderen Eingriff, bei dem große Teile der technischen und baulichen Substanz erneuert werden.
Für ein Unternehmen, das vollständige Sanierungsprojekte übernimmt, können Kernsanierungs-Suchen sehr interessant sein. Ein Betrieb, der sich ausschließlich auf Fassade oder Innenausbau spezialisiert hat, sollte denselben Traffic anders bewerten.
Eine Google-Ads-Struktur muss deshalb bereits vor dem Klick klären, welche Projektgröße gesucht wird.
„Aus einer Hand“ kann besonders wertvolle Komplettsanierungen signalisieren
Bei umfangreichen Altbauprojekten ist die Koordination verschiedener Gewerke ein erhebliches Kundenproblem.
Elektriker, Heizungsbauer, Fensterbauer, Dachdecker, Trockenbau, Estrich, Sanitär, Maler und gegebenenfalls Statik oder Architektur müssen in der richtigen Reihenfolge zusammenarbeiten.
Genau deshalb ist das Keyword „Altbausanierung aus einer Hand“ wirtschaftlich interessant. Das Volumen ist klein, aber die Formulierung signalisiert einen Nutzer, der möglicherweise gerade nicht zehn einzelne Handwerker organisieren möchte.
Unternehmen mit Generalunternehmer- beziehungsweise Koordinationsmodell sollten diesen Vorteil auf der Landingpage konkret erklären:
Wer plant? Wer koordiniert? Wer ist Ansprechpartner? Welche Gewerke werden selbst ausgeführt und welche über Partner? Wer kontrolliert Termine und Qualität?
Der Begriff „aus einer Hand“ sollte nur verwendet werden, wenn das Unternehmen dieses Leistungsversprechen tatsächlich organisatorisch erfüllen kann.
Energie, Heizung und Gebäudehülle werden zu eigenständigen Sanierungsmärkten
Altbausanierung wird zunehmend mit energetischen Fragen verbunden. Der Keyworddatensatz enthält unter anderem Suchen nach Förderung, Energieberatung, Wärmepumpe, Fassadensanierung und Fußbodenheizung.
Besonders auffällig ist „Altbausanierung Fußbodenheizung“. Das Keyword erreicht zwar lediglich rund 50 durchschnittliche monatliche Suchen, weist aber ein Interest-Wachstum von 50 Prozent und einen PPC-Wert von 100 auf.
„Energetische Altbausanierung“ ist mit rund zehn Suchen sehr klein, erreicht im Tool jedoch 4,43 US-Dollar CPC und einen PPC-Wettbewerb von 93.
Solche Nischenbegriffe können für spezialisierte Anbieter relevanter sein als das kleine Volumen vermuten lässt. Ein Unternehmen, das Altbauten gezielt energetisch saniert, sollte deshalb nicht ausschließlich den Oberbegriff „Altbausanierung“ buchen.
Förderung ist ein großer Informationsmarkt – und kann später zum Auftrag führen
„Förderungen Altbausanierung“ erreicht rund 580 durchschnittliche Suchen. Mehrere nahezu identische Varianten erscheinen ebenfalls im Datensatz und sollten nicht addiert werden.
Der hohe PPC-Wert von 73 zeigt, dass auch dieser Informationsmarkt kommerzielle Aufmerksamkeit erhält.
Seit dem 21. Juli 2026 gelten zudem angepasste Bedingungen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Bei der Heizungsmodernisierung beträgt die Grundförderung weiterhin 30 Prozent. Für die erste Wohneinheit wurde der Förderhöchstbetrag der berücksichtigungsfähigen Kosten auf 28.000 Euro festgelegt. Bei der Sanierung zum Effizienzhaus kann der Förderkredit bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit betragen; gleichzeitig wurden verschiedene Zuschusskomponenten angepasst.
Damit wird deutlich, warum eine Sanierungswebsite Förderinformationen aktuell halten muss. Eine drei Jahre alte Landingpage kann heute veraltete Konditionen nennen und damit Vertrauen verspielen.
Für ein ausführendes Unternehmen gilt außerdem: Förderberatung sollte nur in dem Umfang versprochen werden, in dem sie tatsächlich geleistet werden darf und fachlich abgesichert ist. Bei förderfähigen Effizienzhaus-Sanierungen spielen Energieeffizienz-Experten eine eigenständige Rolle.
Hannover: kleines exaktes Keyword, aber klar lokaler Markt
„Altbausanierung Hannover“ erreicht im bereitgestellten KWFinder-Datensatz rund 40 durchschnittliche monatliche Suchen. Der CPC wird mit 1,87 US-Dollar, der PPC-Wettbewerb mit 59 und die Keyword Difficulty mit 16 angegeben.
Das Volumen ist deutlich kleiner als beim bundesweiten Oberbegriff. Für einen regional arbeitenden Sanierungsbetrieb kann es dennoch interessant sein, denn ein einzelner qualifizierter Komplettsanierungsauftrag kann einen erheblichen Auftragswert besitzen.
| Lokales Signal | Ø Suchvolumen | CPC in USD | PPC | KD | Entwicklung |
| altbausanierung hannover | 40 | 1,87 | 59 | 16 | -67 % |
| altbausanierung in der nähe | 190 | 2,67 | 62 | 11 | +70 % |
Die Tabelle zeigt zugleich, warum lokales Google Ads nicht ausschließlich aus Stadt-Keywords bestehen sollte. Google kann den Standort eines Nutzers berücksichtigen, auch wenn er lediglich „Altbausanierung“, „Kernsanierung“ oder „Sanierungsfirma“ eingibt.
Für lokale Anbieter ist deshalb die Kombination entscheidend:
geografisches Targeting + relevante allgemeine Suchbegriffe + Stadt-/Regionsbegriffe + „in der Nähe“-Intention + Google-Unternehmensprofil
Hannover besitzt 2026 zusätzliche lokale Förderimpulse
Für energetische Sanierungsanbieter ist Hannover auch aufgrund regionaler Förderung interessant. Der enercity-Fonds proKlima stellt 2026 ein Gesamtbudget von mehr als 6,2 Millionen Euro bereit. Davon sind rund 3,8 Millionen Euro für erneuerbare Wärme und Wärmenetzanschlüsse vorgesehen. Unterstützt werden außerdem unter anderem Gebäudedämmung und Fenstertausch; für denkmalbedingten Fenstertausch existieren besondere Förderbausteine.
Solche Programme machen aus dem lokalen Suchmarkt keinen automatisch profitablen Werbemarkt. Sie können aber konkrete Investitionsentscheidungen von Eigentümern beeinflussen.
Für eine Hannover-Landingpage kann es deshalb sinnvoll sein, einen aktuellen Abschnitt zu regionaler Förderung vorzusehen – allerdings nur, wenn dieser regelmäßig gepflegt wird.
Sanierungsunternehmen sollten ihr tatsächliches Einzugsgebiet definieren
Bei umfangreichen Projekten ist der Radius häufig größer als bei kleinen Handwerkerleistungen. Für eine sechsmonatige Komplettsanierung kann ein Anbieter gegebenenfalls 50 oder 100 Kilometer fahren. Für einen kleineren Innenausbauauftrag kann derselbe Radius unwirtschaftlich sein.
Google Ads sollte deshalb nicht pauschal mit einem möglichst großen Gebiet arbeiten.
Für jede Leistungsgruppe sollte definiert werden:
Wie weit fahren wir für diesen Auftrag wirtschaftlich?
Ein Anbieter könnte beispielsweise Komplettsanierungen in der gesamten Region Hannover bewerben, kleinere Einzelgewerke aber nur in einem engeren Radius.
Damit wird Standortsteuerung zu einer betriebswirtschaftlichen Entscheidung und nicht nur zu einer Google-Ads-Einstellung.
Renovierung, Sanierung und Modernisierung erzeugen viele Informationsklicks
Der lokale Datensatz zeigt, wie schnell sich das semantische Umfeld erweitert.
„Renovierungsarbeiten“ erreicht beispielsweise rund 2.200 Suchen, „sanieren“ rund 12.000. „Sanieren Renovieren Unterschied“ liegt bei etwa 1.300.
Für eine auf hochpreisige Altbausanierungen spezialisierte Firma können große Teile dieses Suchmarktes ungeeignet sein.
Jemand, der wissen möchte, was das Wort Sanierung bedeutet, ist kein qualifizierter Projektlead. Dasselbe gilt häufig für Nutzer, die lediglich nach einer Definition des Unterschieds zwischen Renovieren und Sanieren suchen.
Google Ads muss deshalb zwischen thematischer Nähe und wirtschaftlicher Nähe unterscheiden.
Sanierungspflichten sind ein weiteres Beispiel für informationslastigen Traffic
Im Datensatz erscheinen hohe Suchvolumina zu Begriffen wie „Sanierungspflicht bei Eigentümerwechsel“, „altes Haus kaufen Sanierungspflicht“ oder verwandten gesetzlichen Fragestellungen.
Diese Nutzer können später zu Sanierungskunden werden. Im Moment der Suche benötigen sie aber häufig zunächst rechtliche beziehungsweise technische Orientierung.
Für eine Kampagne, deren Ziel ausschließlich unmittelbare Auftragsanfragen sind, sollten solche Suchintentionen deshalb kritisch geprüft oder ausgeschlossen werden.
Für ein Unternehmen mit gutem Content-Funnel können sie hingegen als obere Funnel-Stufe interessant sein. Dann sollten diese Nutzer jedoch nicht mit denselben Conversion-Zielen und Geboten wie „Altbausanierung in der Nähe“ behandelt werden.
Daniel Schiemann
Advertising Manager
Tim Jerathe
Advertising Manager
Celina Krone
Advertising Manager
André Steiger
Advertising Manager
Sedanur Cabuk
Advertising Manager
Bjarne Rühling
Advertising Manager
Melanie Vahland
Advertising Manager
Natalie Pardela
Advertising Manager
Inha Panasenko
Advertising Manager
Sarah Meyer
Advertising Manager
Felix Wenzel
CEO
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Eine sinnvolle Kampagnenstruktur für Altbausanierer
Das Konto sollte die wirtschaftlich unterschiedlichen Projektarten trennen.
| Kampagnenbereich | Typische Suchanfrage | Nutzerabsicht | Geeignete Conversion |
| Allgemeine Altbausanierung | altbausanierung | Orientierung / Anbietersuche | qualifizierte Projektanfrage |
| Lokal | altbausanierung in der nähe | Anbieter finden | Besichtigungsanfrage |
| Komplettsanierung | altbausanierung aus einer hand | mehrere Gewerke vergeben | Vor-Ort-Termin |
| Kernsanierung | kernsanierung | umfassendes Projekt | Projektqualifizierung |
| Kosten | altbausanierung kosten | Budget abschätzen | Kosten-/Projektanfrage |
| Energie | energetische altbausanierung | Energieeffizienz verbessern | Beratung / Projektprüfung |
| Fassade | fassadensanierung altbau | konkretes Gewerk | Fachanfrage |
| Heizung / Wärme | altbau + Wärmepumpe/Fußbodenheizung | Technik modernisieren | Leistungsanfrage |
| Architektur | architekten für altbausanierung | Planung suchen | nur bei entsprechendem Angebot |
| Förderung | förderungen altbausanierung | Finanzierung klären | eher Informations-/Beratungsfunnel |
Ein Generalunternehmer kann mehrere dieser Segmente bedienen. Ein Spezialbetrieb sollte nur dort werben, wo er tatsächlich passende Leistungen anbietet.
Negative Keywords können bei Altbausanierung einen erheblichen Teil des Budgets schützen
Der allgemeine Suchmarkt enthält zahlreiche Nutzer ohne unmittelbare Vergabeabsicht.
Abhängig vom Geschäftsmodell können mögliche Ausschlussfelder sein:
- Definition, Bedeutung und Unterschied,
- selber machen und DIY,
- Ausbildung, Jobs und Gehalt,
- Studium und Architekturaufgaben,
- ausschließlich rechtliche Sanierungspflichten,
- Kosten-Tabelle oder PDF, wenn kein entsprechender Funnel gewünscht ist,
- Mietrecht,
- reine Förderrecherche,
- Gewerke, die nicht angeboten werden,
- Städte außerhalb des Einzugsgebiets,
- spezifische Probleme wie Hausschwamm, sofern das Unternehmen sie nicht bearbeitet.
Besonders wichtig ist eine Differenzierung zwischen Kampagnen.
„Förderung“ kann in einer direkten Auftragkampagne ein negatives Keyword sein, während es in einer eigenen Förderkampagne bewusst eingebucht wird. „Kosten“ kann kaufnah sein und sollte deshalb nicht vorschnell pauschal ausgeschlossen werden.
Die Landingpage muss zuerst klären, welche Sanierungen übernommen werden
Viele Sanierungswebsites bleiben zu allgemein.
„Wir sanieren Ihre Immobilie professionell und zuverlässig“ beantwortet einem Eigentümer kaum eine seiner wichtigsten Fragen.
Er möchte wissen:
Übernimmt das Unternehmen komplette Altbausanierungen oder nur Einzelgewerke? Werden bewohnte Gebäude saniert? Gehören Planung und Koordination dazu? Werden Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeobjekte betreut? Gibt es Erfahrung mit bestimmten Baujahren oder Konstruktionen? Welche Region wird bedient?
Diese Informationen sollten weit oben auf der Seite stehen.
Erst danach folgen Qualitätsargumente, Projektablauf und Unternehmensdarstellung.
Vorher-Nachher-Projekte sind bei Altbausanierung besonders wertvoll
Sanierung ist visuell und technisch erklärungsbedürftig. Referenzen sollten deshalb nicht nur aus schönen Abschlussfotos bestehen.
Eine überzeugende Fallstudie kann zeigen:
Ausgangszustand → erkannte Probleme → geplante Maßnahmen → durchgeführte Gewerke → Bauablauf → Ergebnis
Wenn möglich, können zusätzlich Projektgröße, Baujahr und besondere Herausforderungen genannt werden.
Eine solche Referenz beantwortet die Frage eines potenziellen Kunden besser als eine Galerie mit zwanzig Fotos ohne Zusammenhang.
Für Google Ads kann diese Struktur zudem nach Projekttyp aufgeteilt werden: Kernsanierung, energetische Sanierung, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus oder denkmalgerechte Sanierung.
Eine Projektanfrage sollte bereits vor dem Erstgespräch qualifizieren
Ein Formular mit „Name, E-Mail, Nachricht“ liefert einem Sanierungsunternehmen kaum verwertbare Informationen.
Ein qualifizierendes Formular kann beispielsweise erfassen:
- Standort beziehungsweise Postleitzahl,
- Gebäudeart,
- ungefähres Baujahr,
- Wohn- beziehungsweise Nutzfläche,
- Eigentümerstatus,
- gewünschte Sanierungsmaßnahmen,
- Komplett- oder Teilsanierung,
- aktueller Zustand,
- gewünschter Projektstart,
- Immobilie bewohnt oder leer,
- Planungsunterlagen vorhanden,
- Energieberatung bereits erfolgt,
- optional Budgetrahmen,
- Fotos oder vorhandene Unterlagen.
Nicht jedes Unternehmen benötigt sämtliche Felder. Bei hochpreisigen Projekten kann etwas mehr Qualifikation jedoch sinnvoller sein als eine maximale Formularquote.
Nicht jeder Sanierungslead ist wirtschaftlich gleich wertvoll
Ein Interessent möchte lediglich zwei Räume renovieren. Ein anderer plant eine vollständige Sanierung eines 250 Quadratmeter großen Hauses.
Wenn beide als eine Google-Ads-Conversion gezählt werden, erhält Google dieselbe Erfolgsmeldung – obwohl die wirtschaftliche Bedeutung vollkommen unterschiedlich sein kann.
Deshalb sollte der Vertriebsprozess mindestens zwischen Stufen unterscheiden:
Lead → passend / unpassend → Besichtigung → Angebot → Auftrag
Noch besser ist eine zusätzliche Differenzierung nach Projektvolumen oder erwarteter Marge.
Dadurch kann AdPoint langfristig erkennen, ob bestimmte Keywords zwar viele Anfragen, aber kaum attraktive Projekte erzeugen.
Conversion Tracking muss bei Sanierungen offline weitergehen
Altbausanierungen werden nicht online bestellt. Der eigentliche Verkaufsprozess findet nach dem Lead statt.
Die sinnvolle Messkette lautet:
Google-Suche → Klick → Anfrage → qualifiziertes Projekt → Vor-Ort-Termin → Angebot → Auftrag
Telefonische Anfragen sollten ebenfalls erfasst werden. Gerade Eigentümer mit komplexen Projekten möchten häufig zunächst persönlich klären, ob der Anbieter grundsätzlich passt.
Wird anschließend im CRM dokumentiert, welcher Auftrag aus welcher Google-Ads-Anfrage entstanden ist, kann die Kampagne wesentlich präziser optimiert werden.
Das schützt insbesondere davor, auf Keywords zu optimieren, die viele billige, aber ungeeignete Anfragen erzeugen.
Was darf eine qualifizierte Anfrage für Altbausanierung kosten?
Einen seriösen allgemeinen CPL für diese Branche gibt es nicht. Dafür unterscheiden sich Projektgröße, Eigenleistungsanteil, Materialeinsatz, Subunternehmerkosten und Marge zu stark.
Die sinnvolle Berechnung erfolgt rückwärts.
Ein hypothetisches Beispiel:
Ein Sanierungsunternehmen erzielt bei einer bestimmten Gruppe von Komplettprojekten einen durchschnittlich verfügbaren Deckungsbeitrag von 25.000 Euro. Von fünf wirklich qualifizierten Vor-Ort-Terminen führt einer zum Auftrag.
Der rechnerische Erwartungswert eines qualifizierten Termins beträgt damit:
25.000 € × 20 % = 5.000 €
Wenn wiederum nur 40 Prozent aller eingehenden Anfragen überhaupt die internen Voraussetzungen für einen Vor-Ort-Termin erfüllen, läge deren theoretischer Erwartungswert vor Berücksichtigung weiterer Vertriebs-, Marketing- und Fixkosten entsprechend niedriger.
Das Beispiel ist ausdrücklich kein Branchenbenchmark und keine CPL-Empfehlung.
Es zeigt lediglich, warum ein Klickpreis von vier oder fünf US-Dollar bei einer hochwertigen Sanierungsanfrage vollkommen anders bewertet werden muss als bei einem kleinen standardisierten Auftrag.
Kapazität gehört in die Kampagnensteuerung
Sanierungsunternehmen besitzen begrenzte Projekt- und Fachkräftekapazitäten.
Ein Betrieb, dessen Bauleiter und Teams für die nächsten sechs Monate vollständig ausgelastet sind, sollte nicht unbegrenzt zusätzliche Komplettsanierungsanfragen einkaufen.
Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, frühzeitig Projekte für einen späteren Zeitraum zu akquirieren.
Google Ads sollte deshalb mit der realen Auftragslage verbunden werden:
Welche Gewerke haben Kapazität? Für welchen Zeitraum werden neue Projekte benötigt? Welche Projektgrößen passen? In welchen Regionen lohnt sich zusätzliche Auslastung?
Dadurch wird Google Ads zu einem Werkzeug der Auftragssteuerung statt zu einer dauerhaft unveränderten Leadmaschine.
Förderänderungen machen aktuelle Inhalte besonders wichtig
Altbausanierung gehört zu den Branchen, in denen Websiteinhalte schneller veralten können als in vielen klassischen Handwerksmärkten.
Förderprogramme, technische Anforderungen und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern sich. Ein aktuelles Beispiel sind die zum 21. Juli 2026 angepassten BEG-Förderbedingungen.
Für SEO und Google Ads ist das doppelt relevant.
Erstens suchen potenzielle Kunden aktiv nach Förderung und Sanierungspflichten. Zweitens kann veralteter Content eine ansonsten hochwertige Landingpage unglaubwürdig machen.
Datumsangaben und Quellen sollten deshalb insbesondere bei Förderinformationen klar erkennbar sein.
AdPoint Google Ads für Altbausanierung
AdPoint strukturiert Google Ads für Sanierungsunternehmen entlang des tatsächlichen Geschäftsmodells. Zunächst wird geklärt, welche Projekte wirtschaftlich interessant sind: komplette Altbausanierung, Kernsanierung, energetische Modernisierung, einzelne Gewerke oder ein Generalunternehmer-Modell.
Darauf aufbauend können unter anderem folgende Leistungen umgesetzt werden:
- Keyword- und Suchintentanalyse,
- Kampagnen für Altbau- und Kernsanierung,
- lokale Standort- und „in der Nähe“-Kampagnen,
- Kosten- und Budgetkeywords,
- Kampagnen für Komplettsanierung „aus einer Hand“,
- energetische Sanierungssegmente,
- Gewerke- und Problemkampagnen,
- Negative-Keyword-Management,
- Google-Unternehmensprofil-Abstimmung,
- Landingpage- und Referenzseitenanalyse,
- Telefon- und Formulartracking,
- Offline-Conversion- beziehungsweise CRM-Integration,
- Optimierung nach Besichtigungen und Angeboten,
- Steuerung nach tatsächlicher Projektqualität und Auftragswert.
Das Ziel ist nicht möglichst viel Traffic zum Thema Altbau. Das Ziel sind Immobilien und Eigentümer, die zum Leistungsportfolio und zur Kapazität des Sanierungsunternehmens passen.
Warum Branchenverständnis bei Google Ads für Altbausanierung entscheidend ist
Altbausanierung verbindet mehrere Märkte, die Google sprachlich schnell zusammenführt, wirtschaftlich aber sehr unterschiedlich sind.
Eine Renovierungsfrage ist keine Kernsanierung. Ein Nutzer mit Förderfrage ist noch kein Auftraggeber. Eine Fassadensanierung ist nicht dasselbe wie die vollständige Modernisierung eines Hauses. Und ein Projekt aus 120 Kilometern Entfernung kann trotz hohem Auftragswert für einen regionalen Betrieb unwirtschaftlich sein.
Hinzu kommt ein langer Vertriebsprozess. Der eigentliche wirtschaftliche Erfolg lässt sich häufig erst Wochen oder Monate nach dem ursprünglichen Google-Klick erkennen.
Deshalb braucht dieser Markt eine Kampagnenstrategie, die nicht nur Keywords versteht, sondern auch Bauprojekt, Einzugsgebiet, Projektgröße und Vertrieb.
Fazit: Google Ads für Altbausanierung nach Projektwert statt Leadmenge steuern
Der Suchmarkt rund um Altbausanierung besteht aus weit mehr als dem allgemeinen Hauptkeyword. Kosten, Kernsanierung, lokale Anbieter, Komplettsanierung, Energieeffizienz und einzelne technische Maßnahmen bilden eigene Entscheidungsstufen.
Für Sanierungsunternehmen bedeutet das: Die beste Kampagne ist nicht diejenige mit den meisten Formularen, sondern diejenige, aus der passende Besichtigungen, wirtschaftlich interessante Angebote und profitable Aufträge entstehen.
AdPoint verbindet dafür Suchintention, lokale Steuerung und Conversion Tracking mit der tatsächlichen Qualität eines Sanierungsprojekts. So kann Google Ads gezielt zu einem messbaren Bestandteil der Auftragsgewinnung werden.
Quellenhinweis
Keyworddaten: bereitgestellte KWFinder-Exporte und SERP-Auswertungen zu „Altbausanierung“, „Altbausanierung Kosten“ und „Altbausanierung Hannover“, Stand Juli/August 2026.
Markt- und Fachquellen: Deutsche Energie-Agentur (dena), Statistisches Bundesamt (Destatis), KfW beziehungsweise Bundesförderung für effiziente Gebäude sowie Landeshauptstadt Hannover und proKlima – Der enercity-Fonds, Stand August 2026.
Mehr über die
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Google Ads kann besonders interessant sein, wenn ein Unternehmen klar definiert, welche Sanierungsprojekte es übernehmen möchte. Allgemeine Informationssuchen sollten von konkreten Anbieter-, Kosten- und lokalen Suchintentionen getrennt werden.
Neben „Altbausanierung“ können insbesondere lokale Begriffe, „Altbausanierung in der Nähe“, Kernsanierung, Kostenbegriffe, „Altbausanierung aus einer Hand“ und passende technische Leistungsbegriffe relevant sein. Die Auswahl muss zum tatsächlichen Angebot passen.
Ja. Eigentümer, die nach Kosten suchen, beschäftigen sich häufig bereits mit einem konkreten Projekt. Eine passende Landingpage sollte jedoch nicht mit unrealistischen Pauschalpreisen arbeiten, sondern erklären, welche Faktoren den Sanierungsaufwand bestimmen.
Für regional tätige Unternehmen ist sie sehr wichtig. Neben Stadtbegriffen sollten geografisches Targeting und „in der Nähe“-Suchen berücksichtigt werden. Der Werberadius sollte sich nach Projektgröße und wirtschaftlichem Einzugsgebiet richten.
Wenn beide Leistungen zum Angebot gehören, ist eine Trennung häufig sinnvoll. Projektumfang, Kundenproblem, Suchbegriffe und Landingpage unterscheiden sich deutlich. Dadurch lassen sich Budgets und Leadqualität getrennt bewerten.
Abhängig vom Geschäftsmodell können Definitionen, DIY-Anleitungen, Jobs, Ausbildung, Mietrecht, reine Rechtsfragen, nicht angebotene Gewerke oder Regionen außerhalb des Einzugsgebiets irrelevant sein. Ausschlüsse sollten anhand tatsächlicher Suchbegriffsberichte laufend optimiert werden.
Neben Formularen und Telefonaten sind vor allem qualifizierte Projekte, Vor-Ort-Termine, abgegebene Angebote und gewonnene Aufträge relevant. Bei hohen Projektwerten sollte Conversion Tracking möglichst weit in den Offline-Vertrieb hineinreichen.
Anzeigen können unmittelbar nach Kampagnenstart Sichtbarkeit erzeugen. Wie schnell daraus passende Projekte entstehen, hängt jedoch von Suchnachfrage, Region, Leistungsangebot, Budget, Wettbewerb und Qualifikation der Landingpage ab. Gerade bei großen Sanierungen ist der Entscheidungsprozess häufig länger als bei kleinen Handwerkerleistungen.
