Google Ads / AdWords Experte von A-Z!
Wenn Angehörige nach „24 Stunden Pflege“ suchen, ist der Handlungsdruck häufig bereits hoch. Mutter oder Vater kann nicht mehr vollständig allein leben, Angehörige können die Betreuung nicht dauerhaft selbst leisten, nach einem Krankenhausaufenthalt wird kurzfristig Unterstützung benötigt oder der Umzug in ein Pflegeheim soll möglichst vermieden werden. Die Google-Suche findet damit oft in einer konkreten familiären Entscheidungssituation statt.
Genau deshalb gehört die sogenannte 24-Stunden-Pflege beziehungsweise 24-Stunden-Betreuung zu den interessanten Märkten für Suchmaschinenwerbung. Die bereitgestellten Keyworddaten zeigen mehrere tausend monatliche Suchen nach dem Hauptbegriff und ein ausgesprochen hohes kommerzielles Interesse an Betreuung zu Hause, Vermittlungsagenturen, ausländischen Betreuungskräften, Kosten und Finanzierung.
Gleichzeitig ist die Branche besonders erklärungsbedürftig. „24-Stunden-Pflege“ ist ein gebräuchlicher Such- und Marketingbegriff, bedeutet rechtlich jedoch gerade nicht, dass eine einzelne Betreuungsperson 24 Stunden täglich und sieben Tage pro Woche arbeiten darf. Auch die Begriffe „Pflegekraft“, „Betreuungskraft“, „Pflegedienst“ und „Pflege aus Polen“ werden von Nutzern häufig vermischt, obwohl dahinter unterschiedliche Leistungen, Qualifikationen und Beschäftigungsmodelle stehen.
Als datenorientierteGoogle Ads Agentur strukturiert AdPoint Kampagnen deshalb nicht nur nach Suchvolumen. Entscheidend ist, welche Betreuung tatsächlich gesucht wird, wie hoch der Unterstützungsbedarf ist, welches Beschäftigungsmodell der Anbieter vermittelt und ob aus der Anfrage ein langfristig passender Betreuungsfall entsteht.
Datengrundlage dieser Analyse: Eigene AdPoint-Auswertung von 1.157 Keywordzeilen aus drei bereitgestellten KWFinder-Datensätzen zu „24 Stunden Pflege“, „24 Stunden Pflege Kosten“ und „24 Stunden Pflege Hannover“. Nach exakter Text-Deduplizierung verbleiben 1.009 unterschiedliche Keywordformulierungen. Semantisch identische Varianten wie „24 Stunden Pflege“, „24stundenpflege“, „Pflege 24 Stunden“ oder unterschiedliche Wortstellungen wurden nicht zu künstlichen Gesamtvolumina addiert. Ergänzt wurde die Analyse um aktuelle Daten von Destatis, Bundesgesundheitsministerium, Bundesarbeitsgericht, Bundesarbeitsministerium und Verbraucherzentrale. Stand: September 2026; Keywordhistorie bis Juli 2026. Keywordtool-Werte sind Schätzwerte und keine garantierten realen Google-Ads-Daten.
Fast fünf Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt
Die strukturelle Nachfragebasis für häusliche Betreuung ist groß. Ende 2023 waren in Deutschland knapp 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Davon wurden 86 Prozent beziehungsweise rund 4,9 Millionen Menschen zu Hause versorgt. 3,1 Millionen erhielten ausschließlich Pflegegeld und wurden überwiegend durch Angehörige betreut; weitere 1,1 Millionen lebten zu Hause und wurden teilweise oder vollständig durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste versorgt.
Die Zahl der Pflegebedürftigen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Destatis geht in seiner Vorausberechnung davon aus, dass die Zahl bis 2055 auf etwa 7,6 Millionen steigen könnte. Der langfristige Bedarf an unterschiedlichen Formen häuslicher Unterstützung dürfte damit erheblich bleiben.
| Pflegeindikator | Aktueller verfügbarer Wert | Bedeutung für 24-Stunden-Betreuung |
| Pflegebedürftige Deutschland Ende 2023 | knapp 5,7 Mio. | Sehr große strukturelle Zielgruppe |
| Zu Hause versorgt | ca. 4,9 Mio. bzw. 86 % | Häusliche Versorgung dominiert |
| Ausschließlich Pflegegeld | ca. 3,1 Mio. | Viele Familien organisieren Betreuung selbst |
| Mit ambulanten Diensten versorgt | ca. 1,1 Mio. | Ergänzender professioneller Pflegemarkt |
| Prognose Pflegebedürftige 2055 | ca. 7,6 Mio. | Langfristig steigender Versorgungsbedarf |
| Pflegequote ab 90 Jahren | rund 87 % | Bedarf steigt im sehr hohen Alter stark |
Quelle: Statistisches Bundesamt.
Für Anbieter sogenannter Live-in-Betreuung bedeutet die große häusliche Versorgungsquote allerdings nicht, dass Millionen Haushalte automatisch potenzielle Kunden sind. Viele Familien organisieren die Versorgung vollständig selbst, andere benötigen stundenweise Unterstützung oder einen ambulanten Pflegedienst. Google Ads muss deshalb genau die Situationen identifizieren, in denen eine im Haushalt lebende Betreuungsperson tatsächlich erwogen wird.
„24 Stunden Pflege“ erreicht 5.400 monatliche Suchanfragen
Das Hauptkeyword „24 Stunden Pflege“ erreicht im bereitgestellten KWFinder-Datensatz einen letzten bekannten Monatswert von 5.400 Suchanfragen. Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 5.500 und der 3-Monats-Durchschnitt bei 3.800.
Der geschätzte CPC beträgt 5,88 US-Dollar, der PPC-Wettbewerb 79 und die Keyword Difficulty 21. Der aktuelle KWFinder-Screenshot bestätigt 5.400 Suchen und eine Difficulty von 21.
| Keyword | Suchvolumen/Monat | CPC in USD | PPC | KD | Interest Growth |
| 24 stunden pflege | 5.400 | 5,88 | 79 | 21 | −37 % |
| 24 stunden pflege zu hause | 2.200 | 6,77 | 71 | 28 | −6 % |
| polnische pflegekraft | 1.600 | 4,19 | 70 | 19 | −45 % |
| 24 stunden betreuung | 1.200 | 6,29 | 52 | 21 | −49 % |
| 24 stunden pflege kosten | 1.200 | 2,40 | 60 | 21* | −37 % |
| pflegekräfte 24 stunden | 820 | 6,52 | 68 | 37 | −21 % |
| 24 stunden pflege testsieger | 750 | 4,53 | 78 | 15 | −32 % |
| 24h pflege | 660 | 7,48 | 64 | 36 | −49 % |
| pflegekraft vermittlung | 530 | 5,18 | 57 | 22 | −56 % |
| agentur für 24 stunden pflege | 340 | 9,21 | 57 | 28 | +16 % |
| 24h pflegekraft | 480 | 8,24 | 70 | 20 | −24 % |
*Wert aus dem speziell bereitgestellten Kosten-Datensatz; der allgemeine Export weist für dieselbe Formulierung teilweise einen leicht abweichenden Difficulty-Wert aus.
Quelle: AdPoint-Auswertung der bereitgestellten KWFinder-Daten.
Der Markt ist damit keineswegs nur informational. Begriffe wie „Agentur für 24 Stunden Pflege“ besitzen trotz deutlich kleinerem Suchvolumen einen CPC von über neun US-Dollar. „24h Pflegekraft“ liegt sogar bei 8,24 US-Dollar. Diese Kombination aus relativ kleinem Volumen und hohen Klickpreisen deutet auf eine besonders umkämpfte Anbieter- beziehungsweise Vermittlungssuche hin.
Semantische Varianten dürfen nicht zu einem Fantasie-Marktvolumen addiert werden
KWFinder weist „24 Stunden Pflege“, „Pflege 24 Stunden“, „24stundenpflege“ und „24 Stundenpflege“ jeweils mit 5.400 Suchen aus.
Dasselbe Muster erscheint bei „24 Stunden Pflege zu Hause“ und mehreren Wortstellungen mit jeweils 2.200 Suchen.
Diese Werte dürfen nicht einfach addiert werden.
Wahrscheinlich handelt es sich in erheblichem Umfang um dieselbe oder sehr ähnliche Suchnachfrage, die das Tool unterschiedlichen Keywordformulierungen zuordnet. Aus vier Varianten mit 5.400 Suchen darf daher nicht behauptet werden, dass monatlich 21.600 zusätzliche unterschiedliche Interessenten existieren.
Für Google Ads bleiben die Varianten trotzdem relevant, weil Kunden tatsächlich unterschiedlich formulieren. Für Marktgrößen und Budgetprognosen ist jedoch die semantische Überschneidung entscheidend.
Der Begriff „Pflegedienst“ ist riesig – und für Live-in-Vermittler häufig der falsche Markt
Im Hauptdatensatz erscheint „Pflegedienst“ mit 31.900 monatlichen Suchen. Auf den ersten Blick könnte man daraus schließen, dass dies das wichtigste Keyword der gesamten Analyse ist.
Für einen Vermittler von Live-in-Betreuung ist dieser Schluss gefährlich.
Ein ambulanter Pflegedienst arbeitet mit Pflege- und Betreuungseinsätzen und kann je nach Zulassung Leistungen mit der Pflegeversicherung abrechnen. Eine im Haushalt lebende ausländische Betreuungskraft ist dagegen ein anderes Versorgungsmodell.
Die Verbraucherzentrale unterscheidet ausdrücklich zwischen ambulanten Pflegediensten und sogenannten 24h-Betreuungsdiensten. Letztere unterstützen insbesondere bei Betreuung, Körperpflege und Haushalt; die Finanzierung erfolgt üblicherweise überwiegend privat, ergänzt beispielsweise durch Pflegegeld. Auch 24-Stunden-Intensivpflege durch spezialisierte Pflegedienste ist nochmals eine andere Versorgungsform und darf nicht mit Live-in-Betreuung verwechselt werden.
Wer als Vermittlungsagentur unkontrolliert auf „Pflegedienst“ bietet, kann deshalb Tausende Menschen erreichen, die etwas völlig anderes suchen.
„24-Stunden-Pflege“ ist ein Suchbegriff – keine legale 24-Stunden-Arbeitszeit
Diese Klarstellung sollte für Google Ads und Landingpages zentral sein.
Die Verbraucherzentrale formuliert ausdrücklich, dass eine 24-Stunden-Betreuung durch eine einzelne Person legal nicht möglich ist. Bei einer normalen Vollzeitbeschäftigung gelten Arbeitszeit, Ruhezeiten und Urlaub. Die Verbraucherzentrale nennt durchschnittlich acht Stunden täglich beziehungsweise 40 Stunden bei einer typischen Fünf-Tage-Woche als Orientierungsrahmen und weist darauf hin, dass eine echte Rund-um-die-Uhr-Versorgung auf mehrere Personen verteilt werden müsste.
Hinzu kommt die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts: Nach Deutschland entsandte ausländische Betreuungskräfte haben grundsätzlich Anspruch auf gesetzlichen Mindestlohn nicht nur für reguläre Arbeit, sondern auch für Bereitschaftsdienst, soweit die Voraussetzungen des jeweiligen Falls erfüllt sind.
Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto je Stunde. Er gilt grundsätzlich auch für ausländische Arbeitnehmer, wenn sie in Deutschland arbeiten.
Für Anbieter bedeutet das: Eine Landingpage sollte die populäre Suchbezeichnung „24-Stunden-Pflege“ aus SEO- und Ads-Gründen durchaus verwenden können, aber gleichzeitig transparent erklären, was tatsächlich angeboten wird.
Transparenz kann im Google-Ads-Wettbewerb ein Conversion-Vorteil sein
Viele Angehörige wissen bereits, dass die Branche rechtlich komplex ist.
Im Keyworddatensatz erscheinen Suchen wie „legale 24 Stunden Pflege zu Hause“, „A1 Bescheinigung Pflegekraft“, „24 Stunden Pflege Agentur“ und zahlreiche Fragen nach Kosten und Vermittlungsmodellen.
Die Verbraucherzentrale nennt für ein seriöses Vermittlungsangebot insbesondere transparente Kosten und Leistungen, verständliche Vertragsunterlagen, eine realistische Bedarfsermittlung und die fortgesetzte Erreichbarkeit der Vermittlungsagentur nach Vertragsabschluss als wichtige Kriterien. Bei einer Entsendung sollte außerdem die A1-Bescheinigung der Betreuungskraft geprüft werden.
Für Google Ads ergibt sich daraus eine klare Positionierungsmöglichkeit:
Nicht mit „24 Stunden rund um die Uhr für Sie da“ werben, sondern das reale Modell verständlicher erklären als der Wettbewerb.
Eine geringfügig niedrigere Conversion Rate kann wirtschaftlich sogar vorteilhaft sein, wenn dadurch unrealistische Erwartungen vor dem Erstgespräch reduziert werden.
Polnische Pflegekräfte bilden einen der größten Suchcluster
„Polnische Pflegekraft“ erreicht im Datensatz 1.600 monatliche Suchen, ebenso mehrere sehr ähnliche Varianten. Der CPC liegt bei 4,19 US-Dollar und der PPC-Wettbewerb bei 70.
„Agentur für polnische Pflegekräfte“ erreicht 340 Suchen und einen CPC von 5,76 US-Dollar. „Vermittlung polnischer Pflegekräfte“ kommt auf rund 280 Suchen.
Diese Nachfrage darf jedoch nicht allein als Nationalitätensegment verstanden werden. Viele Verbraucher verwenden „polnische Pflegekraft“ stellvertretend für osteuropäische Live-in-Betreuung insgesamt.
| Suchsegment | Beispielkeyword | Suchvolumen/Monat | CPC in USD |
| Polen allgemein | polnische pflegekraft | 1.600 | 4,19 |
| Polen Kosten | polnische pflegekraft kosten | 380 | 1,67 |
| Polen Agentur | agentur für polnische pflegekräfte | 340 | 5,76 |
| Polen Vermittlung | vermittlung polnischer pflegekräfte | 280 | 5,08 |
| Osteuropa allgemein | osteuropäische pflegekräfte | 200 | 5,17 |
| Deutsche Kräfte | deutsche pflegekräfte 24 stunden | 40 | 6,06 |
| Rumänien | rumänische pflegekräfte private | 40 | 2,69 |
| Ungarn | ungarische pflegekraft | 20 | 5,31 |
Quelle: AdPoint-Auswertung der bereitgestellten KWFinder-Daten.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass ausländische Betreuungskräfte häufig aus mittel- und osteuropäischen EU-Staaten stammen und sehr unterschiedliche berufliche Hintergründe sowie Deutschkenntnisse besitzen. Nur ein Teil verfügt über eine pflegerische Berufsausbildung.
Deshalb sollte eine Anzeige nicht automatisch „examinierte Pflegekraft aus Polen“ versprechen, wenn tatsächlich Betreuungskräfte ohne entsprechende Fachqualifikation vermittelt werden.
Betreuungskraft ist nicht automatisch Pflegefachkraft
Diese sprachliche Präzision ist auch für die Leadqualität wichtig.
Angehörige suchen möglicherweise eine Person, die kocht, einkauft, bei der Haushaltsführung hilft, Gesellschaft leistet und im Alltag unterstützt. Andere benötigen regelmäßig Medikamentengabe, Wundversorgung oder komplexe medizinische Pflege.
Diese Situationen sind nicht gleich.
Die sogenannte Live-in-Betreuung kann laut Verbraucherzentrale Betreuung, Unterstützung bei der Körperpflege und Haushaltshilfe umfassen. Medizinisch-pflegerische Aufgaben können dagegen zusätzliche professionelle Dienste erforderlich machen. Häufig entsteht deshalb ein Pflegemix aus Betreuungskraft, Angehörigen und ambulantem Pflegedienst.
Eine gute Ads-Landingpage sollte genau erklären, welche Aufgaben vermittelt beziehungsweise abgedeckt werden und welche nicht.
Das reduziert insbesondere hochproblematische Leads, bei denen eine einzelne Betreuungskraft faktisch eine Versorgung übernehmen soll, die personell oder fachlich gar nicht realistisch leistbar ist.
Kosten sind einer der stärksten Entscheidungsbereiche
„24 Stunden Pflege Kosten“ erreicht 1.200 monatliche Suchen. Der 12-Monats-Durchschnitt beträgt ebenfalls 1.200, der 3-Monats-Durchschnitt 860.
Noch interessanter ist „24 Stunden Pflege zu Hause Kosten“. Der letzte bekannte Wert liegt bei 410 Suchen, während der 3-Monats-Durchschnitt 770 beträgt und KWFinder ein Interest Growth von +145 Prozent ausweist.
Solche Wachstumswerte sollten aufgrund der Schätzlogik eines Keywordtools nicht als exakte Marktentwicklung verstanden werden. Das Kosteninteresse ist aber eindeutig.
| Kosten-Keyword | Suchvolumen/Monat | 12-Monats-Ø | 3-Monats-Ø | CPC in USD | PPC |
| 24 stunden pflege kosten | 1.200 | 1.200 | 860 | 2,40 | 60 |
| kosten 24 stunden pflege | 1.200 | 1.200 | 860 | 2,40 | 60 |
| 24 stunden pflege zu hause kosten | 410 | 430 | 770 | 3,09 | 81 |
| polnische pflegekraft kosten | 380 | 390 | 310 | 1,67 | 36 |
| 24 stunden pflegekraft kosten | 330 | 310 | 230 | 2,53 | 61 |
| 24h pflege kosten | 310 | 300 | 210 | 3,10 | 56 |
| pflegekraft zu hause kosten | 290 | 300 | 230 | 2,56 | 80 |
| kosten 24 stunden betreuung | 250 | – | – | 2,79 | 33 |
Quelle: AdPoint-Auswertung des bereitgestellten KWFinder-Datensatzes „24 Stunden Pflege Kosten“. Ähnliche Wortstellungen dürfen nicht addiert werden.
Was kostet 24-Stunden-Betreuung 2026?
Die Verbraucherzentrale nennt für eine ausländische Vollzeit-Haushalts- und Betreuungskraft aktuell einen Kostenrahmen von ungefähr 2.800 bis 3.500 Euro monatlich. Bei einer entsandten Kraft können zusätzlich Vermittlungsgebühren entstehen. Die konkrete Höhe hängt unter anderem vom Betreuungsumfang und den Sprachkenntnissen ab.
Dieser Wert eignet sich als seriöse Marktinformation, aber nicht als allgemeines Preisversprechen einer einzelnen Agentur.
Der konkrete Anbieter kann günstiger oder teurer sein, und der tatsächliche Betreuungsbedarf kann zusätzliche Unterstützung erforderlich machen. Vor allem darf aus diesem Rahmen nicht der Eindruck entstehen, eine Person arbeite dafür 24 Stunden täglich.
Für Google Ads bedeutet dies: Kosten-Landingpages sollten lieber eine nachvollziehbare Kalkulation erklären als mit unrealistischen „ab 1.499 Euro“-Lockpreisen zu arbeiten, wenn diese im typischen Fall nicht erreichbar sind.
„Kostenübernahme Krankenkasse“ erreicht 1.500 Suchen – beantwortet aber die falsche Institution
Eines der spannendsten Keywords der gesamten Analyse lautet:
„24 Stunden Pflege zu Hause Kostenübernahme Krankenkasse“
Es erreicht 1.500 monatliche Suchanfragen, einen CPC von 1,72 US-Dollar und ein Keyword Interest Growth von +56 Prozent.
Diese Formulierung zeigt erhebliche Unsicherheit über die Finanzierung.
Die sogenannte 24-Stunden-Betreuung wird üblicherweise nicht einfach vollständig von der Krankenkasse bezahlt. Die Verbraucherzentrale beschreibt sie grundsätzlich als überwiegend selbst finanzierte Leistung, die beispielsweise durch Pflegegeld ergänzt werden kann.
Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 können Pflegegeld erhalten, wenn die häusliche Pflege selbst sichergestellt wird. Das Geld wird an die pflegebedürftige Person ausgezahlt und kann grundsätzlich frei verwendet werden. 2026 gelten monatlich 347 Euro bei Pflegegrad 2, 599 Euro bei Pflegegrad 3, 800 Euro bei Pflegegrad 4 und 990 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegeld kann außerdem mit ambulanten Pflegesachleistungen kombiniert werden.
| Pflegegrad | Pflegegeld pro Monat 2026 |
| Pflegegrad 2 | 347 € |
| Pflegegrad 3 | 599 € |
| Pflegegrad 4 | 800 € |
| Pflegegrad 5 | 990 € |
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit.
Eine Kosten-Landingpage kann genau diese Suchfrage beantworten, ohne eine vollständige Kostenerstattung zu suggerieren.
Finanzierung ist ein ideales Beispiel für eine hochkonvertierende Informationsseite
Nicht jede informationsorientierte Suche ist schlechter Traffic.
Ein Angehöriger, der fragt, ob die Pflegekasse die Betreuung unterstützt, kann unmittelbar vor einer Anbieterentscheidung stehen. Seine zentrale Barriere ist lediglich die Finanzierung.
Eine gute Google-Ads-Seite kann deshalb Kosten, Pflegegeld und mögliche Kombinationen verständlich erklären und anschließend eine individuelle Kostenberechnung anbieten.
Der Fehler wäre, auf eine solche Suchanfrage lediglich mit:
„Jetzt kostenlos beraten lassen“
zu antworten, ohne die eigentliche Frage zu beantworten.
Je mehr Unsicherheit bereits auf der Landingpage reduziert wird, desto qualifizierter kann das anschließende Beratungsgespräch werden.
Agentur-Keywords gehören zu den kommerziell stärksten Suchbegriffen
„Agentur für 24 Stunden Pflege“ erreicht 340 Suchen, besitzt aber einen geschätzten CPC von 9,21 US-Dollar.
Dasselbe gilt für „24 Stunden Pflege Agenturen“ und ähnliche Formulierungen.
Damit kostet ein Klick theoretisch deutlich mehr als bei allgemeinen Kostenfragen. Das ist plausibel: Der Nutzer hat das grundsätzliche Versorgungsmodell bereits entschieden und sucht nun einen Vermittlungspartner.
Für Agentur-Kampagnen sollten Landingpages deshalb weniger allgemein über Pflegebedürftigkeit informieren und stärker die Anbieterauswahl beantworten:
Wie funktioniert die Bedarfsermittlung? Wie werden Betreuungspersonen ausgewählt? Wie werden Sprachkenntnisse eingestuft? Welches Beschäftigungsmodell wird genutzt? Wer ist Vertragspartner? Was geschieht bei Krankheit oder Wechsel? Wer ist nach Vertragsbeginn Ansprechpartner? Wie transparent sind die Kosten?
Genau diese Kriterien nennt auch die Verbraucherzentrale als entscheidend bei der Auswahl einer Vermittlungsagentur.
„Testsieger“ erreicht 750 Suchen – aber die Werbeaussage muss belegbar sein
„24 Stunden Pflege Testsieger“ erreicht im Datensatz 750 monatliche Suchen, einen CPC von 4,53 US-Dollar und einen PPC-Wettbewerb von 78.
Der Nutzer sucht offensichtlich nach einem Qualitätsvergleich.
Für Anbieter ist diese Nachfrage attraktiv, gleichzeitig ist sie rechtlich und kommunikativ sensibel. Eine Agentur darf sich nicht einfach als „Testsieger“ positionieren, weil dieses Wort häufig gesucht wird.
Nur wenn eine tatsächlich nachvollziehbare Auszeichnung vorliegt, sollte damit geworben werden – einschließlich klarer Fundstelle, Testbezug und Gültigkeit.
Ohne eigene Auszeichnung kann die Suchintention trotzdem über Inhalte wie „Woran erkenne ich eine seriöse 24-Stunden-Pflege-Agentur?“ abgeholt werden.
Das kann sogar überzeugender sein als ein bloßes Qualitätssiegel.
Marken- und Mythen-Keywords separat behandeln
Der Datensatz enthält außerdem auffällige Formulierungen nach dem Muster konkreter Organisationen, Anbieter und vermeintlicher Festpreise. Einzelne solcher Suchphrasen erreichen vierstellige Suchvolumina.
Diese Begriffe sollten nicht als generisches Branchenvolumen behandelt werden.
Ein Nutzer kann eine konkrete Organisation suchen, einen Social-Media-Beitrag gesehen haben oder die Richtigkeit eines bestimmten Preisversprechens überprüfen wollen.
Eine Wettbewerber- beziehungsweise Markenstrategie benötigt deshalb ein eigenes Budget und eine eigene Auswertung.
Für das Kernmarketing ist wesentlich relevanter, ob generische Suchbegriffe wie „Agentur 24 Stunden Pflege“, „24 Stunden Pflege zu Hause“ oder „polnische Pflegekraft“ tatsächlich zu neuen Betreuungsverhältnissen führen.
Hannover: Das Angebot ist weniger lokal als beim ambulanten Pflegedienst
„24 Stunden Pflege Hannover“ erreicht im lokalen Datensatz lediglich 80 monatliche Suchen. Der CPC beträgt 4,64 US-Dollar, der PPC-Wettbewerb 26 und die Keyword Difficulty 17. Der aktuelle Screenshot weist KD 15 aus; diese kleine Abweichung ist für die Strategie nicht relevant.
| Hannover-Keyword | Suchvolumen/Monat | CPC in USD | PPC | KD |
| 24 stunden pflege hannover | 80 | 4,64 | 26 | 17* |
| 24 stunden pflege zu hause hannover | 10 | 4,65 | 71 | 16 |
| 24 stunden betreuung hannover | 10 | – | 43 | 19 |
*Screenshot: KD 15; CSV-Export: 17.
Quelle: AdPoint-Auswertung des bereitgestellten KWFinder-Datensatzes „24 Stunden Pflege Hannover“.
Der Vergleich mit 5.400 nationalen Suchen nach „24 Stunden Pflege“ zeigt einen wichtigen Unterschied zum ambulanten Pflegedienst: Live-in-Betreuung kann überregional vermittelt werden. Die Betreuungskraft lebt während des Einsatzes im Haushalt, weshalb eine Agentur nicht zwingend nur Kunden im unmittelbaren Büro-Radius bedienen kann.
Trotzdem kann eine regionale Landingpage Vertrauen schaffen. Angehörige suchen möglicherweise bewusst einen Ansprechpartner in ihrer Nähe oder eine Agentur mit regionaler Beratung.
Für bundesweit tätige Vermittler sollte der größte Teil des Potenzials allerdings nicht auf Städtebegriffe beschränkt werden.
Daniel Schiemann
Advertising Manager
Tim Jerathe
Advertising Manager
Celina Krone
Advertising Manager
André Steiger
Advertising Manager
Sedanur Cabuk
Advertising Manager
Bjarne Rühling
Advertising Manager
Melanie Vahland
Advertising Manager
Natalie Pardela
Advertising Manager
Inha Panasenko
Advertising Manager
Sarah Meyer
Advertising Manager
Felix Wenzel
CEO
DU?
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Der tatsächliche Wohnort ist weniger wichtig als die Betreuungsfähigkeit des Haushalts
Bei Live-in-Betreuung ist eine andere Form von Qualifizierung notwendig als beim ambulanten Pflegedienst.
Entscheidend kann beispielsweise sein, ob ein eigenes Zimmer für die Betreuungskraft vorhanden ist, welche Aufgaben täglich anfallen, wie häufig nachts Unterstützung benötigt wird, wie mobil die pflegebedürftige Person ist und welche ergänzende Versorgung durch Angehörige oder ambulante Dienste besteht.
Besonders nächtlicher Betreuungsbedarf verändert die Situation massiv.
Wenn regelmäßig nachts gearbeitet werden muss, kann eine einzelne Vollzeitkraft nicht gleichzeitig tagsüber dauerhaft verfügbar sein und gesetzliche Ruhezeiten einhalten.
Eine Agentur sollte deshalb nicht jeden Lead gleich behandeln, sondern bereits im Erstkontakt den tatsächlichen Bedarf prüfen.
Demenz-Suchen sind klein, aber hochsensibel
Der Datensatz enthält unter anderem „Betreuung Demenzkranker“ mit 210 monatlichen Suchen sowie konkrete Kombinationen wie „24 Stunden Betreuung Demenz“.
Für manche Familien ist gerade eine Demenzerkrankung ein Auslöser für die Suche nach einer im Haushalt lebenden Betreuungskraft.
Gleichzeitig muss besonders sorgfältig geprüft werden, ob das konkrete Modell ausreicht.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass ein Arrangement mit einer einzelnen Betreuungskraft nicht geeignet ist, wenn tatsächlich ununterbrochen Betreuung notwendig ist. Als Beispiel nennt sie auch Situationen, in denen aufgrund einer Demenzerkrankung faktisch rund um die Uhr jemand verfügbar sein müsste.
Werbung sollte deshalb nicht pauschal versprechen:
„Eine Betreuungskraft löst jede Demenzversorgung zu Hause.“
Seriöser ist eine Bedarfsermittlung, bei der geklärt wird, ob und mit welchen ergänzenden Hilfen die häusliche Versorgung tragfähig ist.
Eine sinnvolle Kampagnenstruktur für 24-Stunden-Betreuung
| Kampagnensegment | Typische Suchanfrage | Suchintention | Zielseite |
| 24-Stunden-Pflege allgemein | 24 stunden pflege | Versorgungsmodell prüfen | Leistungsübersicht |
| Betreuung zu Hause | 24 stunden pflege zu hause | Zuhause bleiben | häusliche Betreuung |
| Agentur | agentur für 24 stunden pflege | Vermittler auswählen | Agentur-/Ablaufseite |
| Pflegekraft | 24 stunden pflegekraft | Personallösung suchen | Betreuungskräfte |
| Polen | polnische pflegekraft | bestimmte Herkunft erwartet | nur passend und transparent |
| Vermittlung | pflegekraft vermittlung | konkreter Anbieterbedarf | Vermittlungsprozess |
| Kosten | 24 stunden pflege kosten | Finanzierbarkeit | Kosten-Landingpage |
| Finanzierung | kostenübernahme krankenkasse | Kostenträger verstehen | Pflegegeld/Finanzierung |
| Qualität | 24 stunden pflege testsieger | Anbieter vergleichen | Qualitätskriterien |
| Demenz | 24 stunden betreuung demenz | besonderer Bedarf | Bedarf und Grenzen erklären |
| Lokal | 24 stunden pflege hannover | regionalen Ansprechpartner suchen | regionale Seite |
| Ambulanter Pflegedienst | pflegedienst | anderes Versorgungsmodell | separat bzw. ausschließen |
| Intensivpflege | 24 stunden intensivpflege | medizinische Spezialversorgung | nicht mit Live-in vermischen |
Negative Keywords schützen vor falschen Pflege-Leads
Der umfangreiche Datensatz enthält zahlreiche angrenzende Suchintentionen.
Für eine reine Live-in-Vermittlungsagentur können beispielsweise Suchanfragen nach ambulantem Pflegedienst, Intensivpflege, Beatmungspflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Pflegeheim, Stellenangeboten, Jobs, Ausbildung, stundenweiser privater Pflegekraft oder rein medizinischen Pflegeleistungen ein anderes Ziel haben.
Auch der gesamte Recruitingbereich muss getrennt werden.
„Pflegekraft gesucht“ kann bedeuten, dass eine Familie eine Betreuungskraft sucht – oder dass ein Arbeitgeber Personal einstellen möchte. Suchbegriffe müssen deshalb im Kontext bewertet werden.
Ein zusätzlicher wichtiger Bereich sind bestehende Anbieter- und Markenbegriffe. Sie können Navigations-, Bewertungs- oder Bestandskundenintention enthalten und sollten nicht unkontrolliert in die generische Kampagne einfließen.
Die Landingpage muss Angehörigen konkrete Sicherheit geben
Eine Familie steht bei dieser Entscheidung häufig unter erheblichem Zeitdruck.
Eine gute Landingpage sollte deshalb nicht hauptsächlich aus austauschbaren Formulierungen wie „Liebevolle Pflege mit Herz“ bestehen.
Sie sollte erklären:
Wie funktioniert die Vermittlung? Wie schnell kann eine passende Betreuungskraft gefunden werden? Welche Aufgaben sind möglich? Welche nicht? Wie werden Sprachkenntnisse eingeordnet? Welches Beschäftigungsmodell wird genutzt? Wie funktionieren Wechsel? Welche Kosten entstehen? Welche Voraussetzungen muss der Haushalt erfüllen? Wie wird bei Problemen unterstützt?
Je mehr davon bereits vor dem Gespräch geklärt wird, desto besser wird die Leadqualität.
Kosten sollten früh sichtbar sein
Die Suchvolumina zeigen, dass Kosten keine Nebenfrage sind.
Eine Agentur, die Preise vollständig versteckt, zwingt Angehörige dazu, erst persönliche Daten abzugeben, bevor sie überhaupt einschätzen können, ob das Modell finanziell infrage kommt.
Ein sinnvoller Ansatz kann beispielsweise sein:
„Je nach Betreuungsbedarf und Sprachkenntnissen typischerweise ab …“
Allerdings sollte der angegebene Bereich realistisch sein und tatsächlich zum eigenen Angebot passen.
Die Verbraucherzentrale nennt aktuell etwa 2.800 bis 3.500 Euro monatlich für eine ausländische Vollzeit-Hilfskraft und weist auf mögliche zusätzliche Vermittlungsgebühren hin.
Gerade weil die Branche häufig mit auffällig niedrigen Einstiegspreisen wirbt, kann eine nachvollziehbare Gesamtkostenstruktur ein Vertrauensvorteil sein.
Das Leadformular sollte den Betreuungsbedarf qualifizieren
Name, E-Mail und Telefonnummer reichen für diesen Markt nicht.
Eine Agentur muss zumindest grob einschätzen können, ob eine Betreuung realistisch organisiert werden kann.
Sinnvolle Angaben können beispielsweise Pflegegrad, Mobilität, gewünschter Startzeitpunkt, nächtlicher Hilfebedarf, Demenz beziehungsweise besonderer Betreuungsbedarf, vorhandenes Zimmer für die Betreuungskraft sowie gewünschte Sprachkenntnisse sein.
Dabei handelt es sich teilweise um sensible persönliche beziehungsweise gesundheitliche Informationen. Sie sollten datenschutzgerecht verarbeitet und nicht unnötig als Marketingparameter an Werbeplattformen übermittelt werden.
Für Google Ads genügt als Conversion zunächst eine qualifizierte Anfrage. Die medizinischen beziehungsweise pflegerischen Details gehören in den geschützten internen Beratungsprozess.
Nicht jedes Formular ist ein guter Lead
Eine sinnvolle Conversion-Kette lautet:
Suchanfrage → Anfrage → Bedarfsgespräch → Betreuung grundsätzlich geeignet → Personalvorschlag → Vertrag → Betreuung gestartet
Erst dadurch wird sichtbar, welche Kampagnen tatsächlich neue Kunden erzeugen.
Ein Nutzer kann beispielsweise nach „24 Stunden Pflege“ suchen und anschließend feststellen, dass die tatsächlichen Kosten nicht finanzierbar sind.
Ein anderer benötigt medizinische Intensivpflege.
Ein dritter erwartet eine Betreuungskraft, die jede Nacht mehrfach arbeitet und gleichzeitig den gesamten Tag verfügbar ist.
Alle drei können dasselbe Formular absenden – aber keiner ist automatisch ein geeigneter Vermittlungsfall.
Der Cost per Lead ist deshalb eine gefährliche Hauptkennzahl
Ein hypothetisches Beispiel:
Eine Agentur investiert 3.000 Euro in Google Ads und erhält 60 Anfragen.
Der oberflächliche CPL beträgt 50 Euro.
20 Familien suchen jedoch eigentlich einen ambulanten Pflegedienst oder eine andere Versorgungsform. Bei weiteren zehn passt das Betreuungsmodell nicht. Zehn brechen nach der Kostenberatung ab.
Damit verbleiben 20 qualifizierte Interessenten.
Der qualifizierte CPL beträgt bereits 150 Euro.
Aus zwölf entstehen konkrete Personalvorschläge und sechs beginnen tatsächlich ein Betreuungsverhältnis.
Der reale Akquisitionspreis beträgt damit 500 Euro pro gewonnenem Kunden.
Ob dieser Wert wirtschaftlich attraktiv ist, hängt von Vermittlungsgebühr, Vertragsdauer, laufenden Erlösen, Personal- beziehungsweise Partnerkosten und Kundenbindung ab.
Die Werte sind ausdrücklich ein Rechenbeispiel und kein Branchenbenchmark.
Langfristige Betreuungsverhältnisse verändern den Kundenwert
Eine erfolgreiche Vermittlung kann nicht nur für einen Monat bestehen.
Wenn die Betreuung über einen längeren Zeitraum benötigt wird und regelmäßig Betreuungspersonen wechseln beziehungsweise rotieren, entsteht für die Agentur ein langfristiges Kundenverhältnis.
Damit kann der wirtschaftliche Wert eines gewonnenen Kunden erheblich größer sein als die erste Vermittlungsgebühr.
Gleichzeitig entstehen laufende Aufwendungen: Koordination, Personalwechsel, Kommunikation mit ausländischen Partnern, Ersatz bei Ausfall und Betreuung der Familie.
Der relevante Wert für Google Ads ist daher möglichst der Deckungsbeitrag über die tatsächliche Kundenlaufzeit.
Eine Agentur, die nur den ersten Vertragsabschluss misst, sieht lediglich einen Teil der Wirtschaftlichkeit.
Wechsel und Ausfälle gehören zum Produkt
Die Verbraucherzentrale empfiehlt ausdrücklich, bei der Auswahl einer Agentur darauf zu achten, dass diese auch nach Vertragsabschluss Ansprechpartner bleibt und bei Problemen beziehungsweise erforderlichem Ersatz unterstützt.
Für Google Ads ist genau das ein Differenzierungsmerkmal.
Angehörige wollen wissen:
Was passiert, wenn die Betreuungskraft krank wird? Wie funktioniert der turnusmäßige Wechsel? Was passiert, wenn die persönliche Chemie nicht stimmt? Wie schnell kann Ersatz organisiert werden?
Eine Agentur, die diese Fragen transparent beantworten kann, besitzt eine stärkere Landingpage als ein Wettbewerber, der lediglich „liebevolle Pflegekräfte aus Osteuropa“ verspricht.
Schnelle Reaktion ist besonders wertvoll
Pflegebedarf entsteht häufig plötzlich.
Ein Krankenhaus entlässt einen Menschen nach Hause. Angehörige merken, dass die bisherige Unterstützung nicht mehr ausreicht. Ein pflegender Partner fällt selbst aus.
In solchen Situationen können Familien mehrere Vermittlungsagenturen gleichzeitig kontaktieren.
Wer innerhalb weniger Minuten oder Stunden reagiert und strukturiert den Bedarf ermittelt, hat eine andere Abschlusswahrscheinlichkeit als ein Anbieter, der zwei Tage später zurückruft.
Google Ads sollte deshalb gemeinsam mit dem Beratungsprozess gemessen werden:
Reaktionszeit → Erreichbarkeit → Bedarfsgespräch → Personalvorschlag → Vertragsquote.
Eine Verbesserung dieses Prozesses kann wirtschaftlich mehr bewirken als zehn Prozent niedrigere Klickpreise.
Google Ads und verfügbare Betreuungskräfte müssen zusammenpassen
Auch eine Vermittlungsagentur kann Nachfrage nicht unbegrenzt erfüllen.
Wenn aktuell beispielsweise nur Betreuungspersonen mit einfachen Deutschkenntnissen verfügbar sind, kann aggressive Werbung für „Pflegekraft sehr gute Deutschkenntnisse“ zu ungeeigneten Leads führen.
Sind bestimmte Starttermine nicht möglich, sollte dies ebenfalls in die Vertriebssteuerung einfließen.
Die ideale Kampagne verbindet deshalb:
aktuelle Nachfrage + verfügbare Betreuungskräfte + Sprachprofil + Kundenbedarf + Startzeitpunkt.
Mit ausreichenden Daten kann Budget genau auf jene Betreuungssituationen gelenkt werden, die das Unternehmen tatsächlich bedienen kann.
Was AdPoint für Anbieter von 24-Stunden-Pflege konkret optimiert
AdPoint beginnt beim tatsächlichen Geschäftsmodell. Vermittelt das Unternehmen entsandte Betreuungskräfte, unterstützt es eine direkte Beschäftigung oder arbeitet es nach einem anderen rechtlich geprüften Modell? Welche Länder und Sprachstufen werden angeboten? Welche Betreuungssituationen können übernommen werden? Wie schnell können Kräfte starten? Wie setzt sich der Preis zusammen?
Anschließend werden Hauptbegriffe, Betreuung zu Hause, Agentur- und Vermittlungssuchen, Kosten, Finanzierung, Herkunftsbegriffe und regionale Suchanfragen getrennt.
Ambulante Pflegedienste, Intensivpflege, Jobs und andere unpassende Pflegeintentionen werden kontrolliert.
Landingpages beantworten möglichst konkret Arbeitsmodell, Aufgaben, Kosten, A1-Thematik, Ablauf, Wechsel und Finanzierung.
Im Conversion-Tracking sollte möglichst nicht beim Formular Schluss sein. Bedarfsgespräch, geeigneter Betreuungsfall, Personalvorschlag, Vertrag und tatsächlicher Betreuungsstart liefern wesentlich bessere Signale.
Warum Branchenkenntnis bei 24-Stunden-Pflege entscheidend ist
Kaum eine Branche zeigt deutlicher, wie stark Kundensprache und rechtliche Realität auseinandergehen können.
Menschen suchen nach „24 Stunden Pflege“, obwohl eine einzelne Betreuungskraft nicht 24 Stunden täglich arbeiten darf. Sie suchen „Pflegekraft“, obwohl häufig eine Betreuungskraft ohne Pflegefachausbildung gemeint ist. Sie suchen „Krankenkasse Kostenübernahme“, obwohl für die Finanzierung insbesondere Leistungen der Pflegeversicherung und eigene Mittel relevant sind. Und sie suchen „Pflegedienst“, obwohl sie möglicherweise eigentlich Live-in-Betreuung benötigen – oder umgekehrt.
Hinzu kommen hohe CPCs für Agentur- und Vermittlungssuchen sowie eine Vielzahl sehr ähnlicher Keywords.
Eine erfolgreiche Kampagne muss deshalb mehr verstehen als das Wort „Pflege“.
Die entscheidende Frage lautet:
Welche Familie sucht genau das Betreuungsmodell, das unser Unternehmen legal, transparent und zuverlässig vermitteln kann?
Google Ads für 24-Stunden-Pflege mit AdPoint
Der Suchmarkt ist groß und kommerziell interessant. „24 Stunden Pflege“ erreicht rund 5.400 monatliche Suchen, „24 Stunden Pflege zu Hause“ 2.200 und Begriffe rund um polnische Betreuungskräfte, Kosten, Vermittlung und Agenturen weitere relevante Nachfrage.
Besonders interessant sind die hohen CPCs bei konkreter Agentur- und Personalsuche sowie die starke Nachfrage nach Kosten und Finanzierung.
Gleichzeitig ist der Markt voller potenzieller Streuverluste: ambulanter Pflegedienst, Intensivpflege, Jobs, stundenweise Betreuung, medizinische Pflege und zahlreiche semantisch doppelte Keywordvarianten.
AdPoint verbindet deshalb Keywordanalyse, Suchintention, Kosten- und Finanzierungsseiten, rechtlich transparente Kommunikation, Leadqualifizierung und Conversion-Tracking bis zum tatsächlichen Betreuungsstart.
Ziel ist nicht, möglichst viele Pflegekontakte zu generieren.
Ziel ist ein Google-Ads-System, das passende Angehörige und Betreuungssituationen mit einem seriösen und tatsächlich geeigneten Vermittlungsangebot zusammenführt.
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Google Ads kann für Vermittlungsagenturen besonders interessant sein, weil Angehörige häufig mit einem konkreten und zeitnahen Betreuungsbedarf suchen. Die bereitgestellten Daten zeigen relevante Nachfrage nach Betreuung zu Hause, Pflegekräften, Agenturen, Kosten und Finanzierung.
Der bereitgestellte KWFinder-Datensatz weist für „24 Stunden Pflege“ einen letzten bekannten Monatswert von 5.400 Suchanfragen in Deutschland aus. Der 12-Monats-Durchschnitt beträgt 5.500. Die Werte sind Schätzungen eines Keywordtools und dürfen nicht mit semantisch identischen Schreibvarianten addiert werden.
Die Verbraucherzentrale nennt aktuell für eine ausländische Vollzeit-Haushalts- und Betreuungskraft einen typischen Rahmen von etwa 2.800 bis 3.500 Euro monatlich. Je nach Modell können zusätzliche Vermittlungs- und weitere Kosten entstehen. Der tatsächliche Preis hängt vom konkreten Betreuungsbedarf und Angebot ab.
Eine sogenannte 24-Stunden-Betreuung wird in der Regel überwiegend privat finanziert. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 können unter den gesetzlichen Voraussetzungen Pflegegeld erhalten und über dessen Verwendung grundsätzlich frei verfügen. 2026 beträgt das Pflegegeld monatlich 347 bis 990 Euro je nach Pflegegrad.
Nein. Die Bezeichnung „24-Stunden-Pflege“ beziehungsweise „24-Stunden-Betreuung“ ist ein gebräuchlicher Marktbegriff, bedeutet aber keine zulässige 24-stündige Arbeitszeit einer einzelnen Person. Arbeitszeit-, Ruhezeit- und Mindestlohnvorgaben müssen eingehalten werden.
Ja. „Polnische Pflegekraft“ erreicht im bereitgestellten Datensatz 1.600 monatliche Suchen. Anbieter sollten jedoch transparent kommunizieren, ob tatsächlich Betreuungskräfte aus Polen vermittelt werden und welche Qualifikation diese besitzen. Eine Betreuungskraft ist nicht automatisch eine examinierte Pflegefachkraft.
„Agentur für 24 Stunden Pflege“ erreicht zwar nur 340 monatliche Suchen, weist im Datensatz aber einen geschätzten CPC von 9,21 US-Dollar auf. Der Nutzer hat das Betreuungsmodell bereits weitgehend gewählt und befindet sich näher an der konkreten Anbieterauswahl.
Je nach Angebot können ambulanter Pflegedienst, Intensivpflege, Beatmungspflege, Pflegeheim, Tagespflege, Jobs, Ausbildung oder rein medizinische Leistungen unpassend sein. Negative Keywords sollten anhand realer Suchbegriffe entwickelt werden und zum konkreten Geschäftsmodell passen.
Neben Formularen und Anrufen sollten möglichst Bedarfsgespräche, grundsätzlich geeignete Betreuungsfälle, Personalvorschläge, abgeschlossene Verträge und tatsächliche Betreuungsstarts erfasst werden. Dadurch kann Google Ads auf erfolgreiche Vermittlungen statt auf reine Kontaktmengen optimiert werden.
Einen allgemeingültigen Branchenwert gibt es nicht. Entscheidend sind Qualifizierungsquote, Vertragsquote, Vermittlungs- beziehungsweise laufender Deckungsbeitrag und Dauer des Betreuungsverhältnisses. Der relevante Wert ist eher der Cost per tatsächlich gestarteter Betreuung als der reine Cost per Lead.
Quellenhinweis: Keyword-Daten: bereitgestellte KWFinder-Datensätze „24 Stunden Pflege“, „24 Stunden Pflege Kosten“ und „24 Stunden Pflege Hannover“. Marktdaten und rechtliche Einordnung: Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Gesundheit, Bundesarbeitsgericht, Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie Verbraucherzentrale. Stand September 2026.
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