Demand Gen Kampagnen jetzt auch in Google Maps

Newsletter 13. Juni 2026

Neue Möglichkeiten für lokale Unternehmen: Demand Gen Kampagnen jetzt auch in Google Maps

Bisher war das Erfolgsformat Demand Gen vor allem dafür bekannt, visuell starke Anzeigen auf YouTube, in Gmail und im Discover-Feed auszuspielen. Google hat nun einen großen Schritt weiter gemacht: Ab sofort lässt sich Google Maps als eigenständiger Platzierungskanal innerhalb von Demand Gen Kampagnen auswählen.

Als Ihre Agentur haben wir diese Funktion bereits in den ersten Konten analysiert. Hier erfahren Sie, was sich dahinter verbirgt und ob sich der neue Kanal für Ihr Unternehmen lohnt.

Was ist neu? Visuelle Entdeckung direkt auf der Karte

Bisher wurden Anzeigen auf Google Maps meist über lokale P-Max Kampagnen ausgespielt, in denen einzelne Kanäle nicht gezielt deaktiviert oder aktiviert werden können. Mit dem neuen Update ändert sich der Ansatz fundamental:

  • Echte Kanalsteuerung: Wir können Google Maps in Demand Gen entweder flexibel in den Kanal-Mix integrieren oder sogar reine, fokussierte Maps-Kampagnen aufsetzen.
  • Visuelle Formate: Die Anzeigen fügen sich nativ in die Benutzeroberfläche ein – zum Beispiel als Promoted Pins (gesponserte Stecknadeln) während der Routenplanung, im Entdecken-Modus oder direkt in den Standort-Details. Die Anzeigen nutzen Ihre Bilder und Produktfeeds, um das Interesse der Nutzer zu wecken, noch bevor diese gezielt nach Ihnen suchen.

Für wen ist Demand Gen in Google Maps interessant?

Diese neue Platzierung schließt die Lücke zwischen reiner Markenbekanntheit und lokaler Kaufabsicht. Sie eignet sich besonders für:

  • Lokale Geschäfte und Filialisten: Einzelhändler, Autohäuser, Restaurants oder Fitnessstudios, die gezielt Laufkundschaft und Besuche in der Region anziehen möchten.
  • Lokale Dienstleister: Handwerker, Kanzleien, Werkstätten oder Servicebetriebe, bei denen die räumliche Nähe zum Kunden ein entscheidendes Buchungskriterium ist.
  • Unternehmen mit Produktfeeds: Wer physische Produkte direkt vor Ort anbietet, kann das lokale Inventar nun visuell ansprechend auf der Karte präsentieren.

Was muss bei der Nutzung beachtet werden?

Da Demand Gen ein visuelles und zielgruppenbasiertes Format ist, unterscheidet es sich stark von der klassischen Google-Suche:

  • Hochwertiges Bildmaterial: Die Anzeige muss auf der Karte optisch überzeugen. Aussagekräftige Standort- oder Produktbilder sind Pflicht.
  • Präzises Geo-Targeting: Google hat zeitgleich die Standorteinstellungen für Demand Gen verschärft (Einstellung auf reine „Präsenz“ vor Ort ist nun möglich). Das verhindert Streuverluste, erfordert aber eine saubere granulare Kampagnenstruktur.
  • Gepflegtes Google Business Profile: Da die Anzeigen direkt mit Ihrem Standort verknüpft werden, müssen Öffnungszeiten, Rezensionen und Adressdaten fehlerfrei und aktuell sein.

Unser Fahrplan: Individuelle Prüfung statt Gießkannenprinzip

Wir werfen nicht jeden Trend ungefiltert in Ihre Kampagnen. Stattdessen gehen wir wie gewohnt strategisch vor:

Wir prüfen für jeden unserer Bestandskunden individuell, ob die Zielgruppe und das Geschäftsmodell zu den neuen Maps-Platzierungen passen. Wenn wir bei Ihnen ungenutztes Potenzial im lokalen Marketing sehen, entwickeln wir ein maßgeschneidertes Konzept, bereiten das Bildmaterial vor und implementieren die Kampagne als kontrollierten Testlauf.

Fragen Sie sich, ob Ihr Unternehmen von den neuen Google Maps Anzeigen profitieren kann? Sprechen Sie uns einfach an – wir analysieren Ihre lokale Reichweite und prüfen, ob sich ein Testlauf im Rahmen Ihres Budgets lohnt!


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